Kann mir das jemand erklären? Mich würde sowas ja nur aggressiv machen, aber nicht glücklich. Wieso klappt das bei Depressiven?
Grüsse Ali
Kann mir das jemand erklären? Mich würde sowas ja nur aggressiv machen, aber nicht glücklich. Wieso klappt das bei Depressiven?
Grüsse Ali
Kann mir das jemand erklären? Mich würde sowas ja nur
aggressiv machen, aber nicht glücklich. Wieso klappt das bei
Depressiven?
Hi,
ich bin mir nicht sicher, ob Du tatsächlich SchlafENTZUG meinst.
Also, wenn Du mich nur noch 3 Stunden pro Nacht schlafen lassen würdest, und das ne Weile lang, ja, ich würde ausrasten.
Was Du wohl eher meinst, ist, dass jemand mit einer Depression oft dazu neigt, extrem viel zu schlafen. 10, 12 Stunden schlafen, oder wenn’s richtig schlimm wird, vielleicht nur zweimal am Tag für ne Stunde aus dem Bett kriechen.
Dass das nicht förderlich ist (eh, die Depression fördert das sicherlich, nicht aber eine Besserung!), dürfte klar sein.
Ich gehe mal davon aus, dass es eher darum geht - also, nicht ZUVIEL zu schlafen, sondern aktiv zu sein, sich zu bewegen, Sport treiben etc, alles, was Energie schafft.
Denn zuviel Schlaf raubt genau wie zuviel Rumsitzen und Nichtstun extrem viel Energie.
gruss, isabel
Hi,
ich bin mir nicht sicher, ob Du tatsächlich SchlafENTZUG
meinst.
Doch, ist gemeint. Ist ein durchaus wirksames therapeutisches Mittel. Der entsprechende Link wurde schon gepostet.
Mich ärgert es immer, wenn Leute antworten, die keine Ahnung haben.
Gruß,
Anja
hi,
schlafentzug setzt das gehirn unter stress, es versucht, sich selbst zu helfen und das geschieht auch durch einen selbstregulierungsprozess, bei dem vermehrt serotonin ausgeschüttet wird.
aggressivität tritt dann auf, wenn die anforderungen hoch sind, also etwas nicht mehr bewältigt werden kann, das geht aber vorbei und weicht nach einer durchgemachten nacht einem stadium der (ermüdungsfreien) entspannung, bei der „nichts mehr wichtig ist“.
drogenentzugs-projkete haben schon jugendliche, die früher pillen geworfen haben, angeleitet, nächte durchzumachen und morgens bei sonnenaufgang den unglaublichen entspannungskick zu geniessen, der fast berauschenden charakter hat und einer bezodiazepin-wirkung ähnelt.
depressiven wird aber nicht das durchmachen empfohlen, sondern ein schlaf-verringerungs-programm, bei dem ca. 5-6 stunden pro nacht geschlafen wird und das auch nur zeitweise´, um zu sehen, ob´s wirkt. bei einigen hilft´s und dann kann man das mit einbeziehen.
Hi,
ich bin mir nicht sicher, ob Du tatsächlich SchlafENTZUG
meinst.Doch, ist gemeint. Ist ein durchaus wirksames therapeutisches
Mittel. Der entsprechende Link wurde schon gepostet.Mich ärgert es immer, wenn Leute antworten, die keine Ahnung
haben.
Mich ärgert es immer, wenn (übrigens immer die gleichen) Leute hier auf mir oder anderen rumhacken, ohne dass sie fachlich was zu sagen hätten.
Hast Du dir den ensprechenden Link angeguckt? Da steht GENAU das was ich geschrieben habe! Einzig habe ich mir unter SchlafENTZUG etwas sehr viel extremeres vorgestellt, als 5,6 Stunden zu schlafen. Du kannst Dir das vllcht nicht vorstellen, aber 5, 6 Stunden Schlaf sind für viele Menschen Standard.
verärgerte Grüsse,
Isabel
(die seit deinem Entschuldigungsmail von vor ein paar Jahren eigentlich der Meinung war, Du hättest mich nicht mehr auf deiner Mobbing-Liste)
Hi alpha,
depressiven wird aber nicht das durchmachen empfohlen, sondern
ein schlaf-verringerungs-programm, bei dem ca. 5-6 stunden pro
nacht geschlafen wird und das auch nur zeitweise´, um zu
sehen, ob´s wirkt. bei einigen hilft´s und dann kann man das
mit einbeziehen.
Ich als Depressionsgeplagte ziehe das so alle drei Monate in vollem Umfang durch, d.h. ich schlafe dann die ganze Nacht gar nicht und halte mich auch am Folgetag bis 21 Uhr wach. Und es hilft mir - wenn auch nur für eine Weile.
Meine (zusätzliche) Vermutung über die heilsame Wirkung ist, dass durch die erzwungene Veränderung des Wach-Schlafrhythmus biochemische Veränderungen stattfinden, die eine positive Wirkung auslösen.
Gruß,
Anja