Wieviel Arbeitsspeicher brauchen i7-Prozessoren?

Hallo alle,
Ich kenne mich nicht so aus mit der Berechnung, wieviel RAM ein PC denn braucht bzw wobei es überhaupt benötigt wird.

Also ich schwanke bei der Prozessorwahl zwischen den Modellen iz 950, 965, und 975. In ein paar Jahren wenn die Garantie abläuft und die Hardwareanforderungen auch an den Prozessor steigen, würde ich den Prozessor dann auf 3.8 oder 3.86 übertakten wollen.

Ich habe mir sagen lassen, dass der Arbeitsspeicher dazu da ist, den Prozssor zu unterstützen, und damit übergebe ich an euch:

  • Wieviel GB Arbeitsspeicher brauchen die eben genannten Modelle (wieviel brauchen sie dann wenn sie auf 3.8 Ghz getaktet sind)

  • Was verbessert ein höherer Arbeitsspeicher überhaupt bei Spielen und beim Videos ansehen/bearbeiten/konvertieren, Archive erstellen oder schreibt hier was für Anwendungen von hohem Arbeitsspeicher profitieren,

  • Was bringt der FSB, also was hätte man davon, wenn man Arbeitsspeicher mit 1600 anstatt 133 FSB kauft.

P.S: Wie sieht’S mit dem Arbeitsspeicher in der Grafikkarte aus?

  • Braucht man den nicht so sehr, wenn man genug normalen Arbeitsspeicher hat?
  • Können heutige oder zukünftige (die im Herbst erscheinenden DX11) Grafikkarten den Prozessor bei normalen Anwendungen mit ihrem Grafikspeicher unterstützen?

Hallo,

Also ich schwanke bei der Prozessorwahl zwischen den Modellen
iz 950, 965, und 975.

rausgeschmissenes Geld

die haben nur eine unwesentlich höhere Taktfrequenz als der i920, sind dafür aber 2 bis 4 fach so teuer

wenn es schon die teure Core i7 Plattform sein soll, dann ist der i920er wahrscheinlich am sinnvollsten

In ein paar Jahren wenn die Garantie
abläuft und die Hardwareanforderungen auch an den Prozessor
steigen, würde ich den Prozessor dann auf 3.8 oder 3.86
übertakten wollen.

naja - wenn du meinst

sich vorher beim Übertakten ein Ziel zu setzen halte ich aber auch für sinnlos

entweder man kann ihn höher takten oder nicht (bei den i7 geht es wohl ganz gut)

trotzdem wäre mir ein stabiles System wichtiger

Ich habe mir sagen lassen, dass der Arbeitsspeicher dazu da
ist, den Prozssor zu unterstützen, und damit übergebe ich an
euch:

naja, etwas merkwürdig ausgedrückt

ich würde eher sagen, dass wenn der Arbeitsspeicher einen Flaschenhals darstellt dir auch der beste Prozessor nicht weiterhilft (was ebenso für alle anderen Bauteile in allen Richtungen gilt)

  • Wieviel GB Arbeitsspeicher brauchen die eben genannten
    Modelle (wieviel brauchen sie dann wenn sie auf 3.8 Ghz
    getaktet sind)

die jetztige i7 Plattform unterstützt 3 Speicherkanäle, der dazu gehörende DDR3-Speicher wird also oft in 3erpacks verkauft

jetzt ist die Frage: 3 oder 6 GB?

bei den jetztigen niedrigen Speicherpreisen würde ich zu 6 GB tendieren (wobei du bis auf wenige Ausnahmen mehr als 3,irgendwas GB nur mit einem 64Bit Betriebssystem benutzen kannst (dazu würde ich auf jeden Fall raten))

es kommt natürlich vor allem darauf an, was du mit dem Rechner machen willst: Internet-Surfen oder simple Office-Anwendungen werden mit 6 GB nicht schneller sein als mit 1,5

  • Was verbessert ein höherer Arbeitsspeicher überhaupt bei
    Spielen und beim Videos ansehen/bearbeiten/konvertieren,
    Archive erstellen oder schreibt hier was für Anwendungen von
    hohem Arbeitsspeicher profitieren,

alle die mit großen Dateien hantieren würde ich sagen, z.B. Bild-, Audio- oder Videobearbeitung (nicht das anschauen von Videos)

  • Was bringt der FSB, also was hätte man davon, wenn man
    Arbeitsspeicher mit 1600 anstatt 133 FSB kauft.

beim Core i7 heisst das nicht mehr FSB, aber je höher es ist, desto schneller kann der Arbeitsspeicher theoretisch mit den anderen Geräten kommunizieren - ob davon in der Praxis viel zu merken ist halte ich für fragwürdig (da du beim Übertakten allerdings das FSB-Äquivalent anhebst, wäre hier etwas Spielraum allerdings günstig)

P.S: Wie sieht’S mit dem Arbeitsspeicher in der Grafikkarte
aus?

ganz andere Baustelle, darin werden Texturen etc. für die Grafikkarte gespeichert

  • Braucht man den nicht so sehr, wenn man genug normalen
    Arbeitsspeicher hat?

doch, theoretisch kann die Grafikkarte zwar auch Speicher vom System bekommen, das wäre allerdings um Welten langsamer als direkt angesprochener Grafikspeicher

  • Können heutige oder zukünftige (die im Herbst erscheinenden
    DX11) Grafikkarten den Prozessor bei normalen Anwendungen mit
    ihrem Grafikspeicher unterstützen?

ähh - nein

der Grafikspeicher belibt da erstmal aussen vor

einige Anwendungen können allerdings die brachiale Rechenleistung des Prozessors der Grafikkarte für Berechnungen benutzen - Photoshop 4 glaube ich für einige Filter, einige Videoencoder können die GPU auch benutzen, ausserdem einigen Passwortcracker :smiley:

ich weiss zwar nicht was du mit dem System machen willst (und das wäre hier wichtig), generell gehe ich aber davon aus, dass du mit einem Sockel 775 basierten System Preis-Leistungs-technisch besser fahren würdest - die i7-Plattform ist einfach sehr teuer (teures Mainboard, teurer DDR3-Speicher)

so - dass war nur meine Meinung zu dem Thema, ohne Anspruch auf universelle Korrektheit

Gruß

Martin

Hallo,

Also ich schwanke bei der Prozessorwahl zwischen den Modellen
iz 950, 965, und 975.

rausgeschmissenes Geld

die haben nur eine unwesentlich höhere Taktfrequenz als der
i920, sind dafür aber 2 bis 4 fach so teuer

wenn es schon die teure Core i7 Plattform sein soll, dann ist
der i920er wahrscheinlich am sinnvollsten

es kommt natürlich vor allem darauf an, was du mit dem Rechner

Martina :-p

Ich verstehe nicht: Der Intel Core2Quad, der mit 3.0 Ghz taktet, ist meines Wissens nach besser von der LEistung als der i920, und er sollte damit auch besser in dem Preis/Leistungsverhältnis sein, da er von einem günstigen Mainboard profitiert.

Zur Leistung: Man möchte AV-Scans, komplexe Videokonvertierungen, und mehrere dutzend Highspeed-Downloads parallel durchführen. Da das aber keinen Spaß macht, ist es doch wohl sinnvol, dabei auch ein bisschen zu spielen oder? Dazu sollte der Prozessor, zumindest wie ich finde, „HT“ oder jetzt „SMT“ beherrschen.

Den Preis fuer einen guten Prozessor finde ich ok wenn er dann einige Monate oder ein Jahr länger brauchbar ist und von der Leistung bereits jetzt viel verwendet werden kann.

Und was ist so verkehrt daran, zu planen, den Prozessor in ein paar Jahren, wenn die Garantie verfällt und die Leistung nicht mehr ausreicht, zu übertakten, um noch längere Zeit damit über die Runden zu kommen?

Das Feedback dazu würde mich gerne interessieren, denn wenn ich falsch liege, würde ich es nach euren (kompetenten) Verbesserungsvorschlägen gerne besser machen.

Hauptsächlich geht es mir dennoch um den Arbeitsspeicher:

Wenn ein Quacktrillionär sich bei Alienware einen AchttausendEuro-PC zusammenbaut mit 24 GB Arbeitsspeicher und sich dann fünf der sechs Module ausbaut, um *nur* noch 4 GB Arbeitsspeicher zu haben, wie genau wirkt sich das dann auf welche Anwendungen aus;

Wo wird dann die Performance wie stark beeinrächtigt, wenn er denn 20 GB Arbeitsspeicher weniger hätte.

Was ist mti den vorgeschlagenen, und oft in Kits zu findenden 6 GB DDR3-Speicher? reicht soviel aus, um i7 Prozessoren (auch in Zukunft auf 3.8 Ghz Übertaktet) zu unterstützen?

Ich verstehe nicht: Der Intel Core2Quad, der mit 3.0 Ghz
taktet, ist meines Wissens nach besser von der LEistung als
der i920, und er sollte damit auch besser in dem
Preis/Leistungsverhältnis sein, da er von einem günstigen
Mainboard profitiert.

sehe ich auch so, von der höheren Taktfrequenz profitiert man hier insgesamt wahrscheinlich mehr, als von der neuen Prozessorarchitektur mit SMT und dem restlichen Firlefanz

Zur Leistung: Man möchte AV-Scans, komplexe
Videokonvertierungen, und mehrere dutzend Highspeed-Downloads
parallel durchführen. Da das aber keinen Spaß macht, ist es
doch wohl sinnvol, dabei auch ein bisschen zu spielen oder?
Dazu sollte der Prozessor, zumindest wie ich finde, „HT“ oder
jetzt „SMT“ beherrschen.

Antivirus-Scans: kein Problem, vermutlich eher eine Sache der Festplatten

Highspeed-Downloads: so Highspeed können die fast nicht sein, dass dadurch dein Prozessor ernthaft ausgelastet wird

Video-Konvertierung: hier gehts los, wenn das Programm auf mehrere Threads ausgelegt ist, kannst du damit ordentlich CPU-Leistung verbraten - evtl. auch GPU-Leistung, falls CUDA oder Stream unterstützt wird (ob die CPU dann noch nennenswert benutzt wird weiss ich nicht)

Spielen: relativ wenige Spiele benutzen heute mehr als 2 Cores (ok, in Zukunft werden es wohl mehr werden), bei einem Quadcore hättest du also noch genug übrig

durch Hyperthreading / SMT bekommst du ja auch nicht wirklich mehr Cores, es werden nur die vorhandenen besser ausgenutzt - du siehst zwar dann doppelt so viele Cores, aber von der Leistung her bringt es
nur ein paar Prozent mehr - als Dreingabe OK, aber extrem ist der Performance-Zuwachs dadurch wirklich nicht

Den Preis fuer einen guten Prozessor finde ich ok wenn er dann
einige Monate oder ein Jahr länger brauchbar ist und von der
Leistung bereits jetzt viel verwendet werden kann.

wenn du die Leistung wirklich brauchst ist das natürlich kein Thema, nur der Aufpreis für die paar MHz mehr ist halt enorm

Und was ist so verkehrt daran, zu planen, den Prozessor in ein
paar Jahren, wenn die Garantie verfällt und die Leistung nicht
mehr ausreicht, zu übertakten, um noch längere Zeit damit über
die Runden zu kommen?

daran ist ja gar nichts falsch, du must halt nur zwischen ein paar MHz mehr und einem potentiell unstabilen System abwiegen

ich empfehle deshalb niemandem das Übertakten (noch dazu, wo man nie wissen kann wie weit man kommt), mach es aber trotzdem selbst

Das Feedback dazu würde mich gerne interessieren, denn wenn
ich falsch liege, würde ich es nach euren (kompetenten)
Verbesserungsvorschlägen gerne besser machen.

meine Meinung: das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bekommst du mit einem Core2Quad, wenn du wirklich die Mehrleistung eines der größeren i7 brauchst kostet es halt überproportional mehr

Hauptsächlich geht es mir dennoch um den Arbeitsspeicher:

Wenn ein Quacktrillionär sich bei Alienware einen
AchttausendEuro-PC zusammenbaut mit 24 GB Arbeitsspeicher und
sich dann fünf der sechs Module ausbaut, um *nur* noch 4 GB
Arbeitsspeicher zu haben, wie genau wirkt sich das dann auf
welche Anwendungen aus;

auf die von dir angeführten Anwendungen kaum, bei Video-, Bild- oder Audiobearbeitung, CAD und sowas schon eher

Wo wird dann die Performance wie stark beeinrächtigt, wenn er
denn 20 GB Arbeitsspeicher weniger hätte.

überall wo große Datein bearbeitet werden spürst du evtl. einen Unterschied, weil diese im Hauptspeicher gehalten werden können

Was ist mti den vorgeschlagenen, und oft in Kits zu findenden
6 GB DDR3-Speicher? reicht soviel aus, um i7 Prozessoren (auch
in Zukunft auf 3.8 Ghz Übertaktet) zu unterstützen?

mit 32bit-Betriebssystemen kannst du nur 2³² Byte ansprechen - das sind 4 GB, davon musst du noch ca. 0,5 GB für verschiedene Hardware abziehen - damit bist du bei 3,25 bis 3,5 GB

die einzige Software die ich kenne, die diese Hürde überspringt ist eine Ramdisk, die auch den Speicher oberhalb von 4 GB verwenden kann

ansonsten brauchst du zwingen ein 64 Bit Betriebssystem

aber da Speicher momentan eh billig ist…

also: 32 bit --> 3 GB, 64 bit --> 6 GB

vielleicht äussert sich ja noch jemand anderes, um meine Meinung zu verifizieren / falsifizieren

Gruß

Martin (der das meiste davon an einem i7 920 @ 3,6 GHz mit 6 * 1 GB selbst ausprobiert hat)