Hallo,
Da gibt es z.B. die Acer Extensa Serie, rund 360 Euro. Und die
sind völlig OK für Internet,Office und Spiele wie GTA Vice
City dürften problemlos drauf laufen.
Mehr Geld auszugeben, um Festplatten jenseits der (IMHO
ausreichenden) 120GB, oder RAM über 2GB (ja, je mehr desto
besser, aber wer brauch’s wirklich?).
ich denke, es gibt da genug andere Grunde, die gegen die Conumer-Serien Aspire und Extensa von ACER sprechen. Deine Betrachtung lässt 2 Aspekte nämlich völlig außer Acht: Qualität und Ergonomie. Businessnotebooks von Firmen, wie IBM, Apple, DELL oder HP sind nicht allein wegen eines größeren Speicherausbaus, größerer Festplatten oder höherer Grafikleistung teurer. Man bekommt ja auch in den billigen Modellreihen von ACER oder FSC schon recht viel Leistung (oder zumindest große Werbezahlen) für recht wenig Geld. Nur die Qualität ist bei diesen Geräten halt unter aller Sau.
Bei einem hochwertigen Businessnotebook zahlst du vielleicht 200 - 300 EUR mehr für dieselbe Ausstattung, aber dafür hält der Akku doppelt so lange durch, wie bei einem ACER Extensa, obwohl das Gerät ein halbes kg leichter ist. Das Display ist doppelt so hell, höher aufgelöst und spiegelt halb so stark. Wenn das Notebook mal runterfällt, ist es dank einer Rahmenkonstruktion aus Leichtmetall nicht gleich kaputt. Du hast nicht schon nach 2 - 3 Jahren abgegriffene Tasten und ausgeleierte Scharniere oder gar Ermüdungsrisse im Gehäuse. Es brennt nicht gleich durch, wenn mal ein bisschen Flüssigkeit auf die Tastatur kommt. Es wird nicht 50°C warm an der Handauflage und der Lüfter föhnt nicht die Hälfte der Zeit nervig rum, wie das bei den stärker motorisierten ACER-Geräten Usus ist. Ordentliche Notebooks sind softwaremäßig gut konfiguriert und die verbaute Technik (WLAN-Karte, WebCam, Energiemanagement, Monitorkonfiguration) sind komfortabel und selbsterklärend bedienbar und tun, wie sie sollen. Und das ganze Teil ist nicht punktgenau auf eine Lebensdauer von 5,0 Jahren ausgelegt:
Das sind Punkte, die meist überhaupt nicht gesehen werden, aber sie machen ein gutes oder schlechtes Notebook aus!
Es gibt schon ordentlich verarbeitete und hochwertige Notebooks zu fairen Preisen, wenn man auf Ausstattung verzichten kann, aber sicher nicht bei ACER. Zu den ordentlichen ‚Billig-Geräten‘ zählen z.B. die HP Compaq 6710, 6715 und 6735 - Serie. Die sind mit den etwas schwächeren AMD Turion X2 - Prozessoren, kleineren Festplatten und meist Onboardgrafik ausgestattet, haben aber robuste Gehäuse, eine hohe Verarbeitungsqualität, eine recht ordentliche Akkulaufzeit und gute Displays. Gibt es z.B. öfter mal auf Amazon oder bei notebooksbilliger.de ab ~400 EUR.
Etwas teuer, aber auch ordentlich verarbeitet und gut bedienbar sind die Billiglinien von Samsung (z.B. das R40), hier ist die Ausstattung meist etwas besser, als bei HP, dafür sind die Displays nicht so toll. Insgesamt aber sehr solide Qualität trotz des ‚Plastik-Feelings‘.
Dritte Möglichkeit, für wenig Geld an ein solides und hochwertiges Notebook zu kommen, ist via Anruf bei DELL ein Vostro-Notebook zu ordern. Die Vostro-Linie ist die Einsteigerserie der Business-Notebooks von DELL, da bekommt man sehr gute Qualität und bei Bedarf auch ordentliche Leistung zu sehr günstigen Preisen. Man kann sich die Geräte auf der Homepage von DELL im Firmenangebot konfigurieren, allerdings als Privatmann online nicht bestellen. Auf telefonische Bestellung liefert DELL die aber auch problemlos an Privatkunden aus und meist kann man sogar noch 50 EUR Rabatt raushandeln.
LG, Jesse