Kompromiss
Hi!
meine Tochter (7 Monate) bekommt sein einiger Zeit mittags
einen Gemüsebrei. Bisher habe ich nur mit Bio-Gemüse gekocht
oder wenn es gar nicht anders ging ein Gläschen gegeben.
Finde ich in Ordnung so. Vergiss nicht, etwas Öl mit rein zu geben, damit dein Baby auch alle Vitamine aufnehmen kann. Es eignet sich z. B. Maiskeimöl oder Mandelöl.
Einige Mütter aus meinem Bekanntenkreis kochen auch den Brei
selbst, aber mit „normalen“ Gemüse aus dem Supermarkt.
Irgendwie bin ich hin und her gerissen.
Ich habe meiner Tochter (die Neurodermitis hat und unter anderem keine Kuhmilch verträgt) den Sommer über auch Bio-Gemüse gemacht, allerdings habe ich darauf geachtet, Bio-Produnkte nach Demeter zu kaufen. Kurz gefasst haben die höhere Auflagen, z. B. muss der Boden einige Jahre Erholungspause machen, bevor überhaupt angepflanzt werden darf, ect. Du kannst ja im Net mal bisschen dazu recherchieren. Bei „normalem“ Bio-Gemüse kann es passieren, dass zwar nicht gespritzt wird, aber die Pflanzen im „verseuchten“ Boden wachsen. Im Winter, als der Stand auf dem Markt nicht war, hab ich auch „normales“ Gemüse und Obst gekauft. Ich denke, wichtiger als nur auf Bio zu schauen, ist, auf die Umschlagshäufigkeit zu achten. D. h. ich nehme lieber frisches Obst, das auch so aussieht in einem Laden, wo viel gekauft wird, als Gemüse, das zwar „Bio“ ist, aber schon tagelang rum liegt, weil so wenig danach verlangen.
Das Bio-Gemüse ist schon um einiges teuerer (man merkt es vor
allem, wenn nur noch ein Verdienst da ist), aber ist es um so
vieles besser für mein Kind?
Kenne ich. Ob es um soo vieles besser ist, kann dir wahrscheinlich niemand objektiv sagen. Ich selbst habe ein besseres Gefühl dabei. Deshalb bekommt meine Tochter ÜBERWIEGEND, aber nicht nur Bio-Demeter-Kost.
Fleisch würde ich ihr wirklich nur vom Bio-Bauern geben, aber
ist das auch wirklich beim Gemüse so notwendig?
LG, Iris