im Internet sind zwar so manche Artikel zu finden über richtiges Zitieren. Aber nirgendwo finde ich, wieviel man eigentlich zitieren darf.
Ich wills mal übertrieben darstellen: Stellt euch vor, jemand macht eine ganze Website, setzt an den Anfang und ans Ende Anführungsstriche und schreibt drunter, woher das Zitat ist. Ich glaube kaum, dass das rechtens waere.
Kennt jemand eine Seite, wo ich darüber was finde? Oder weiß jemand Bescheid?
Danke,
Hi, Julia, ich kenne die Sendung „Presseschau“, die es auf fast jedem nachrichtenorientierten Rundfunksender gibt. Da besteht die ganze Sendung auch nur aus Zitaten.
Gruß, Helmut
Wenn es um Texte geht, wende dich doch mal an die VG Wort, die wissen schon ab wann man was bezahlen müsste.
Ich kenne nur bsp aus dem Bereich Film, da eine Bekannte für eine Ringvorlesung über Star Treck und die Wissenschaften in Kiel organisierte (boah, watn das, wurde auch geklaut: http://www.uni-greifswald.de/~anglam/staff/brauer/St…)
Eine Besprechung zur dazugehörigen Kieler Publikation gibts hier http://startrek-index.de/features/buecher/2003-09-05…
Die offizielle seite hab ich nicht mehr gefunden (war auch schon 1999)
Naja, da war es mit den Filmzitaten schwierig, sie durften immer nur 0,59sec. Ausschnitte zeigen ohne Beanstandung und pro Veranstaltung ein oder zwei (ich weiß es nicht mehr), die 1 1/2 oder 2 Minuten lang waren. Für eine vernünftige Beweisführung war das manchmal ziemlich schwierig, da es ja durchaus um komplexe Themen (wie funktioniert Warp-antrieb, oder beamen bei Startrek) ging.
Sobald sie etwas mehr zeigen wollten hätte es horrende Kosten mit sich gebracht, die die Uni nicht leisten konnte. Das wieviel Zitiert werden durfte wunde allerdings nicht nur von der Verwertungsgesellschaft (da gibts auch eine für Film) festgesetzt, komplizierter waren die verhandlungen mit der Produktionsfirma, die waren es eigentlich, die dafür Knete sehen wollten (bei Print also dem Verlag)
Die Ansichten können also ziemlich unterschiedlich sein. Am einfachsten ist es also, sofern bekannt, direkt beim Verlag anzufragen, und wenn der nicht bekannt ist, eben beider VG Wort (die ggf. auch den Verlag rausfinden, was aber als Dienstleistung meist kostet).
Gruß Susanne
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Hi, Julia, ich kenne die Sendung „Presseschau“, die es auf
fast jedem nachrichtenorientierten Rundfunksender gibt. Da
besteht die ganze Sendung auch nur aus Zitaten.
Tagtägliche Reden von irgendwelchen Leuten wörtlich wiedergeben ist was anderes als aus „Werken“ zu zitieren, die geistiges Eigentum darstellen und dem Urheberrecht unterliegen.
Nur auf eines muß man immer achten: Das man es wörtlich wiedergibt und sagt wer es gesagt hat.
Die Ursprungsfrage allerdings kann ich auch nicht schlüssig beantworten. Ich vermute, daß die Schriftforn das Kriterium ist.
Wieviel geschriebenes Wort ohne Gebühren zitiert werden darf müßten die wissen, die sich mit der Überwachung des Urheberrechts beschäftigen. z.B. Verlage
im Internet sind zwar so manche Artikel zu finden über
richtiges Zitieren. Aber nirgendwo finde ich, wieviel man
eigentlich zitieren darf.
Ich wills mal übertrieben darstellen: Stellt euch vor, jemand
macht eine ganze Website, setzt an den Anfang und ans Ende
Anführungsstriche und schreibt drunter, woher das Zitat ist.
Ich glaube kaum, dass das rechtens waere.
Kennt jemand eine Seite, wo ich darüber was finde? Oder weiß
jemand Bescheid?
Danke,
Hallo Julia,
alles in diesem Bereich ist relativ. Aber das, was du da schilderst ist schlichtweg geklaut. Ist nur noch die Frage, ob das jetzt ein Fall für’s Urheberrecht ist, also ob es die schöpferische Höhe hat oder sowieso nur Dummkram ist.