Wieviel Geld ist sicher ?

Hallo,

ich komm´ grad etwas ist Grübeln.
Ich habe ein Tagesgeld-Konto bei einer Deutschen Bank.
Nun hab ich etwas geerbt und möchte das natürlich sicher anlegen.

Wieviel Geld ist bei einer Deutschen Bank sicher?

Im Netz steht was von 20.000 Euro bei EU-Banken. Gilt das auch für Deutsche?

Muß ich dann das Geld auf mehrere Banken verteilen, damit es wirklich zu 100 % sicher ist. Also zu max. 20.000 Euro stückeln?

Bin total verunsichert.

Viele Grüße
s.steffi

Hallo Steffi

Wieviel Geld ist bei einer Deutschen Bank sicher?

20.000 - 2000 Insolvenzverwalter = 18.000

alles andere sind nicht haltbare Versprechungen im Falle eines Totalcrashes, auch die Merkelgarantie nicht, weil sie nicht in Gesetzesform gegossen wurde, aus welchen Gründen wohl :wink:

Muß ich dann das Geld auf mehrere Banken verteilen, damit es
wirklich zu 100 % sicher ist. Also zu max. 20.000 Euro
stückeln?

ja ,wäre sinnvoll

Bin total verunsichert.

glaub ich dir, im übrigen ist nur eines sicher: Das du irgendwann tot bist…das ist garantiert auf der Welt und sonst nix…

Viele Grüße
s.steffi

Wallflower

Hallo,

also ich bin bei ca. 10 Banken. Überall kann man die Hinweise zur Einlagensicherung lesen - so man gewillt ist.

Aber zu Deiner Frage.
Genaues findest Du nur auf der Seite dieser Bank.
Viele deutsche Banken gehören dem Einlagensicherungsfond an, hier ist man mit mehreren Millionen dabei (kommt auf die Höhe des Eigenkapitals der Bank an).

http://www.bdb.de/html/verband/einlagensicherung.asp…

Hier kannst Du nachfragen.

Mit den 20.000,-€ liegt man bei den meisten Banken im Euroland richtig.

Ansonsten, wenns wirklich ganz nach unten geht - aber dann ist das Geld eh nichts mehr wert.

cu

Wenn’s wirklich ganz nach unten geht …
Hallo,

Ansonsten, wenns wirklich ganz nach unten geht - aber dann ist
das Geld eh nichts mehr wert.

Es gäbe auch dann Möglichkeiten, sein Geld zu retten. Stichwort: Sachwerte.

Dazu fallen mir momentan Immobilien ein, die den Nachteil haben, dass man sie nicht mitnehmen kann, wenn sich die politische Situation ändert.

Auch Aktien sind im Prinzip Sachwerte, weil sie ja einen Anteil an einem Unternehmen darstellen. Aktien haben außerdem den Vorteil, „Sondervermögen“ zu sein, d.h. wenn die Bank pleite geht, bei der du dein Depot hast, dann gehören die Aktien nach wie vor dir. Sie müssen nur auf eine andere Bank umgeschrieben werde und das kann ein paar Wochen dauern. (Schlecht, wenn sie in der Zwischenzeit fallen …)

Dann gibt es da noch die berühmten Goldmünzen. Ich persönlich habe so etwas nicht im Haus, weil es Diebe anziehen könnte, und weil es mir außerdem ganz anders wird, wenn ich an Gold denke. *schüttel*

Es gibt etliche Bücher zu zukünftigen Katastrophenszenarien. „Der Crash kommt“ von Otte ist eines davon; es ist ganz gut.

Schöne Grüße

Petra

Viele deutsche Banken gehören dem Einlagensicherungsfond an,
hier ist man mit mehreren Millionen dabei (kommt auf die Höhe
des Eigenkapitals der Bank an).

http://www.bdb.de/html/verband/einlagensicherung.asp…

Ansonsten, wenns wirklich ganz nach unten geht - aber dann ist
das Geld eh nichts mehr wert.

Der Einlagensicherungsfonds der Banken ist, wenn ich mich nicht sehr täusche, eine freiwillige Einrichtung der Banken und soll höchstens 30% aller Einlagen absichern (den %-Satz hab ich mal irgendwo gelesen).
Aus diesem Grunde würde ich mich darauf nicht verlassen und das schon gar nicht in der derzeitigen Krise.

Wer sagt uns, daß mit diesen Geldern nicht auch spekuliert wurde und in welcher Höhe sie überhaupt noch vorhanden sind?

Gesetzlich abgesichert sind nur die 20.000. Alles andere sind Versprechungen, deren Wahrheitsgehalt nur die Banken selbst kennen.

Gruß, Cantate

Gesetzlich abgesichert sind nur die 20.000. Alles andere sind
Versprechungen, deren Wahrheitsgehalt nur die Banken selbst
kennen.

Was ich gerade nicht verstehe: warum glaubt man an die 20000 (die letztlich nur 0% von 20000) sind, wenn man an die 30% vom EK nicht glaubt?

Interessiert

Christian

Das eine -die 20.000- ist eine vom Gesetzgeber vorgegebene Verpflichtung und damit einklagbar. Der Einlagensicherungsfonds ist eine freiwillige privatwirtschaftliche Verpflichtung, die die Banken eingerichtet haben und wie sie damit umgehen, bleibt letztlich auch ihnen überlassen.

Ob man der ersten glaubt, kann man sich in der heutigen Krise aussuchen. Fände ein „Run“ auf die Banken statt und alle wollten ihr Bares auf einmal zurückhaben und lieber unters Kopfkissen legen, wären Banken und Staat schnell überfordert und könnten diese „Garantie“ nicht erfüllen. Der Staat könnte dann schnell ein Gesetz erlassen, um diesen Anspruch zu reduzieren oder ganz abzuschaffen.

Das sicherste erscheint mir, kleinere Beträge auf mehrere Banken zu verteilen, statt 20.000 nur z.B. 2.000, in der Hoffnung, daß man dabei dann wenigstens bei der einen oder anderen sein Geld auch wirklich wieder bekommt.

Gruß, Cantate

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Hallo,

Das eine -die 20.000- ist eine vom Gesetzgeber vorgegebene
Verpflichtung und damit einklagbar.

ich würde eventuell berücksichtigen, daß hinter beiden Entschädigungseinrichtungen mehr oder weniger die gleichen Institute stehen und daß weiterhin die gesetzliche Einlagensicherung über eine GmbH läuft.

Will sagen: entweder halten beide Einlagensicherungssysteme oder keines.

Gruß
Christian

Das dürfte eine ziemlich realistische Einschätzung sein, zumal uns kein wirklich umfassender und genauer Einblick in das jeweilige Zahlungssystem und seine Reserven gewährt wird.

Gruß,
Cantate

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Tagesgeldanleihe - sozusagen ‚bombensicher‘
Hallo Steffi,

ohne auf die anderen Kommentare einzugehen, die ich teilweise nur mit „Kopfschüttel“ zur kenntnis nehme, folgendes:

Da diese Frage hier schon häufiger besprochen wurde:

Die Tagesgeldanleihe der Bundesrepublik Deutschland www.deutsche-finanzagentur.de ist „bombensicher“

Also etwas für jemanden der keinem traut :smile:)

Sicherer geht es nicht.

Gruss
Börsenfan1968

PS: Achja, die Weltuntergangs-Propheten haben gerade Konjunktur.
Crash-Gurus gabs und wird es immer geben.
Logisch, irgendwann haben sie mal recht bekommen – nur wann ist eben unsicher :smile:)

Hallo,

warum sollte eine

Tagesgeldanleihe der Bundesrepublik Deutschland

sicherer sein, als die einer öffentlich durch die Bundeskanzlerin der gleichen Bundesrepublik probagierten Staatsgarantie?

Und bitte nichts von „kein Gesetz“ oder so.

cu

Hallo an alle,

Ihr habt mir wirklich weiter geholfen.

Ich werd mein Geld wohl auf mehrere Banken splitten und das in Tagesgeldkonten. Da komm ich dann auch jederzeit ran. Nur einen kleinen Teil werd ich fest anlegen.

Dann verzichte ich der Sicherheit wegen wohl besser auf die Guten Zinsen der Ausländischen Bank wie z.B. Schottland.

Dankeschön
s.steffi

Hallo Steffi,

was hier an Meinungen so rüberkommt. Da kann man nur den Kopf schütteln.

Wenn die Regierungen aus den letzten Monaten etwas gelernt haben, dann ist es die Erkenntnis, dass man eine Bank ab einer gewissen Größe nicht pleite gehen lassen kann/darf (siehe Lehman).

Allein schon deswegen wird ein DBK nicht pleite gehen. Und wenn - den ganzen Untergangspropheten sei Dank - die Deutsche Bank pleite gehen sollte und der Einlagensicherungsfonds der Banken nicht zahlen könnte, dann würde ich auf die Garantie der Bundesrepublik und auch auf die gesetzliche Garantie auch nichts mehr geben.

Auch wenn die meisten hier auf die mündlich ausgesprochene Garantie der Bundesregierung nichts geben, da es ja kein Gesetz ist: Ich kann damit momentan ruhig schlafen. Und selbst, wenn es sich herausstellen sollte, dass diese Garantie nicht das Papier wert war, auf dem sie eh nicht festgehalten wurde, dann ist es eh egal, welche Garantien, Sicherheiten oder Sonstiges Du hast, denn dann ist eh kaum noch etwas sicher.

Was viele auch außer acht lassen. Es gibt auch Sparkassen, diese haben eine ganz andere Absicherung. Und die Volksbanken auch.

Außerdem möchte ich noch eines anfügen. Ab Juni soll die gesetzliche Einlagensicherung auf 50.000 Euro erhöht werden.

Gruß

Willi

Hallo,

was hier an Meinungen so rüberkommt. Da kann man nur den Kopf
schütteln.

hm, welche Meinungen meinst Du denn?

Wenn die Regierungen aus den letzten Monaten etwas gelernt
haben, dann ist es die Erkenntnis, dass man eine Bank ab einer
gewissen Größe nicht pleite gehen lassen kann/darf (siehe
Lehman).

Das klingt schwer nach Frau Schmidt, die einfach beschloß, daß die Krankenkassenbeiträge nicht steigen dürfen.

Interessanterweise wird bei diesem Thema unterstellt, daß weltweit nahezu unbegrenzte Summen für staatliche Investitions- und Rettungsprogramme zur Verfügung stehen. Und selbst, wenn man das unterstellt: das Geld war entweder dann vorher woanders und wird nach dem Gang in die Staatsanleihen woanders fehlen oder aber es wird über Primärgeldschöpfung erzeugt (was dann indirekt bedeutet, daß die Zentralbanken die Regierungen finanzieren; etwas, das man ja eigentlich gar nicht mehr wollte). Im Endeffekt bauen die Investitions- und Rettungsprogramme auf dem gleichen Prinzip auf, das die Krise verursacht hat: der Glaube an die unbegrenzte Geldvermehrung.

Allein schon deswegen wird ein DBK nicht pleite gehen. Und
wenn - den ganzen Untergangspropheten sei Dank - die Deutsche
Bank pleite gehen sollte und der Einlagensicherungsfonds der
Banken nicht zahlen könnte, dann würde ich auf die Garantie
der Bundesrepublik und auch auf die gesetzliche Garantie auch
nichts mehr geben.

Da stimmen wir überein.

Auch wenn die meisten hier auf die mündlich ausgesprochene
Garantie der Bundesregierung nichts geben,

Darauf kann man solange was geben, wie der Bundesregierung unbegrenzte Mittel zur Verfügung stehen. Siehe oben: entweder sind die Mittel endlich oder aber wir stehen vor einer so kräftigen Inflation, daß dann sowieso irgendwann egal ist, ob man das Geld wiederbekommt, weil es eh kaum noch etwas wert ist.

Was viele auch außer acht lassen. Es gibt auch Sparkassen,
diese haben eine ganz andere Absicherung. Und die Volksbanken
auch.

Das stimmt zwar, weil die Sicherungssysteme den Bestand der Mitgliedsinstitute garantieren, aber auch da gibt es kleine Kinken, auf die man kommt, wenn man die Sache konsequent weiterdenkt.

Gruß
Christian

Hallo,

bei der Schreibweise tippt man natürlich auf die „Deutsche Bank“, aber es kann auch „eine“ deutsche Bank sein.

Bei der D… unwahrscheinlich, eine d… könnte schon den Bach runtergehen.

Die Erhöhung der gesetzlichen Einlagensicherung ist eine Vorgabe der EU, wann die in nationales Recht umgesetzt wird ???

cu