Hallo!
Ich habe zur Zeit einen Job in der Gleitzone, also min. 400€ und max. 800€, dazu noch einen 400€-Job. Ich hätte nun die Möglichkeit noch einen Job auf Steuernummer zu machen.
Meine Fragen sind:
- was ist eine Steuernummer?
- kann ich den Job überhaupt noch zusätzlich zu meinen anderen beiden Jobs machen oder müsste ich einen Job dann Kündigen?
Ich danke euch für eure Antworten.
Soviel du schaffst
… wobei ich die Obergrenze bei der gesetzlichen Wochenarbeitszeit von 48 Stunden machen würde.
http://www.arbeitsrecht.org/arbeitsrecht/meldung3521…
Gruß
Stefan
Naja so stimmt das doch aber auch nicht, oder? Denn mir wurde von der Steuerberaterin meines einen Arbeitgebers gesagt das ich zu meinem Teilzeitjob nur einen 400€-job dazu machen kann, ansonsten hätte ich ja schon längst noch einen zweiten.
Aber ich weiß halt nicht wie das mit einer Arbeit auf Steuernummer aussieht.oder liege ich da total falsch?
Servus,
im deutschen Steuer- und Sozialversicherungsrecht ist Arbeiten und Geld verdienen nicht verboten. Dort wird lediglich (u.a.) geregelt, welche Abgaben bei welcher Entlohnung anfallen.
Es ist durchaus möglich, fünf 400-Euro-Jobs gleichzeitig zu haben. Die sind dann halt allesamt regulär Sozialversicherungs- und steuerpflichtig - die Sonderregelungen, die gelten, wenn der Monatslohn 400 € nicht übersteigt, fallen weg.
Arbeit „auf Steuernummer“ ist Kokolores.
Damit könnte gemeint sein „Arbeit, deren Lohn über eine (zusätzliche) Lohnsteuerkarte abgerechnet wird“ oder auch „Arbeit, die mit ein paar windigen Floskeln im Vertrag als selbständige Tätigkeit getarnt wird“. Die erste Alternative ist gänzlich unproblematisch - man muß sich halt drüber klar sein, daß Lohnsteuereinbehalt nach Klasse VI nicht der tatsächlichen Besteuerung entspricht, sondern unter Umständen viel höher ist als das, was an ESt festgesetzt wird.
Bei der zweiten Möglichkeit muß der scheinselbständige Arbeitnehmer halt zusehen, daß er die Einnahmen ordentlich versteuert. Die nicht abgeführten Sozialversicherungsbeiträge sind zu größten Teil Problem des Arbeitgebers.
Aber wie gesagt, der Begriff selber ist schwammig - der Arbeitgeber, der Arbeit „auf Steuernummer“ anbietet, möge in so einem Fall so gnädig sein und eine klare Ansage machen, was er denn eigentlich will.
Schöne Grüße
MM
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