Hallo Jürgen,
wenn Dich das interessiert, dann schau mal in Bücher rein, die sich mit dem Gebiet der Kostenrechnung beschäftigen. Wie die einzelnen Kosten in das einzelne Produkt einfließen, hängt natürlich davon ab, welche Art der Kostenrechnung vom Unternehmen betrieben wird. Dies hängt wiederum von Fatoren wie der Produktionsmethoden usw. ab.
Grundsätzlich fließen bei der Automobilherstellung alle Kosten ein, die einem produzierten Auto direkt zugeordnet werden können ( z.B. die Baugruppen, Fertigungslöhne usw.) Diese werden als variable Kosten bezeichnet, da Sie mit dem Beschäftigungsgrad steigen oder sinken. Alle Kosten, die nicht direkt einem Auto zugeordnet werden können (sogenannte Gemeinkosten), werden, soweit das möglich ist, über Schlüssel zugeordet. Meistens handelt es sich dabei um Fixkosten, die unabhängig vom Beschäftigungsgrad anfallen. Diese Kosten sind der Grund dafür, warum höhere Stückzahlen zu niedrigeren Stückpreisen führen. (ist natürlich nur theoretisch so, auch die variablen Stückkosten können mit höherer Ausbringung sinken, zB. durch Mengenrabatte im Einkauf.) Dieser Formel sind nach oben allerdings technologische Grenzen gesetzt, so kommt es bei sehr hohem Beschäftigungsgrad zu höherem Ausschuß, die die Stückkosten wieder steigen läßt.
So, wenn Du das alles gemacht hast, werden noch Verwaltungs- und Vertriebskosten zugerechnet, dann der Gewinn drauf, der sich meist danach richtet, wie hoch das eingesetzte Kapital verzinst werden soll.
Langfristig sollten auf jeden Fall alle fixen und variablen Kosten gedeckt sein (langfrisitge Preisuntergrenze). Kurzfristig kann dieser Preis jedoch auch unterschritten werden, und zwar so weit, dass mind. die variablen Kosten gedeckt werden. Jeder Euro über den variablen Kosten erzeugt einen Deckungsbeitrag, der einen Teil der fixen Kosten deckt.
ALLES KLAR 
Alles, was die anderen Jungs hier geschrieben haben, ist Käse, so würde nur ein Monopolist seinen Preis auf dem Markt festlegen.
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