Wieviel LV ist notwendig ?

Hallo,

meine Frau und ich fragen uns, ob wir der Versicherungsbranche hinsichtlich (Kapital)-LV „auf den Leim gegangen sind“ und hier überversichert sind. Wir sind 38 und 40 Jahre alt, verheiratet und haben gemeinsam ein 2-jähriges Kind

Hintergrund unserer Zweifel sind unsere monatlichen Ausgaben von ca. 650 € (incl. Riester) plus 2 Berufsunfähigkeitsversicherungen a 60 €.

Wo und wie können wir prüfen, ob das unseren (nicht zu hohen) Ansprüchen im Alter und den üblichem Rahmen angemessen ist ?

Das Vertrauen zu einem Versicherungsvertreter ist zugegebenermassen nicht sehr hoch, da wir Angst vor weiteren Verträgen haben …

Gruss, Jan

hinsichtlich (Kapital)-LV „auf den Leim gegangen sind“ und
hier überversichert sind. Wir sind 38 und 40 Jahre alt,

Das läßt sich hier schwer abschätzen.

Hintergrund unserer Zweifel sind unsere monatlichen Ausgaben
von ca. 650 € (incl. Riester) plus 2 Berufsunfähigkeitsversicherungen a 60 €.

650 € onatlich für LVs ? Das wäre in der Zat heftig. Wenn Ihr allerdings eijn hohes monaltiches Netto-Einkommen habt, könnet es passen.

Wo und wie können wir prüfen, ob das unseren (nicht zu hohen)
Ansprüchen im Alter und den üblichem Rahmen angemessen ist ?

Wenn Eure Altersvorsorgen im Auszahlungsfall Euer heutiges Netto ergeben, könnte der Monatsbeitrag angemessen sein, um es mal mit aller Vorsicht zu formulieren. Wenn Ihr im Alter doppelt so viel bekommt, wie Ihr jetzt habt, und das nicht ausdrücklich so gewollt war, seid Ihr überversichert. Um eine verlässliche Aussage zu machen, müßte man alle Unterlagen sehen.

Das Vertrauen zu einem Versicherungsvertreter ist
zugegebenermassen nicht sehr hoch, da wir Angst vor weiteren
Verträgen haben …

Dann fragt doch zwei oder drei andere.

Nun ja, meine Meinung ist dass man den Versicherern mit Kapital-LV immer „auf den Leim“ geht. Man muss aber natürlich auch sagen, dass die besten Anbieter natürlich ein schlechtes Fondsdepot im Moment bezüglich der Rendite schlagen, es hängt also davon ab wo eure Versicherungen sind.

Wie Nordlicht schon gesagt hat, hängt die Höhe natürlich von euren Wünschen und eurem Einkommen ab. Wie wurde denn die Höhe der KLV’s und eurer Riester-Verträge berechnet oder hat der Berater euch damals einfach ne Zahl gesagt? :wink:

650€ ist schon recht viel, außer ihr verdient (zusammen) 6-stellig im Jahr, dann sollte so viel schon weggespart werden.

Das Problem ist nunmal dass die Versicherungen das so geschickt angestellt haben, dass eine Kündigung nach einigen Jahren mit extrem hohen Verlusten verbunden ist.
Wenn der Abschluss also schon vor einigen Jahre (vlt. sogar vor 2005) gewesen ist, bleibt euch wohl nur die sinnvolle Alternative die Versicherungen weiterlaufen zu lassen…

Ihr könntet euch ja den Auszahlungstermin für irgendeine Versicherung etwas vorziehen, dann kommt ihr schneller an das Geld.

Gruß
Granini

Hallo,

Nun ja, meine Meinung ist dass man den Versicherern mit
Kapital-LV immer „auf den Leim“ geht.

„denn sie wissen nicht, was sie schreiben!“
Welchen Branchen man auf „den Leim gegangen“ ist, hat die Wirklichkeit gezeigt! Konventionelle KLVn sind weitgehend unbeschadet aus der Finanzkrise hervorgegangen!

Man muss aber natürlich

auch sagen, dass die besten Anbieter natürlich ein schlechtes
Fondsdepot im Moment bezüglich der Rendite schlagen, es hängt
also davon ab wo eure Versicherungen sind.

Schau dir FOCUS MONEY TOP-STORY 07/09 einfach mal an und …

Wie Nordlicht schon gesagt hat, hängt die Höhe natürlich von
euren Wünschen und eurem Einkommen ab. Wie wurde denn die Höhe
der KLV’s und eurer Riester-Verträge berechnet oder hat der
Berater euch damals einfach ne Zahl gesagt? :wink:

Ach, du kannst auch „normal“ schreiben und …

650€ ist schon recht viel, außer ihr verdient (zusammen)
6-stellig im Jahr, dann sollte so viel schon weggespart
werden.

Das Problem ist nunmal dass die Versicherungen das so
geschickt angestellt haben, dass eine Kündigung nach einigen
Jahren mit extrem hohen Verlusten verbunden ist.

Die Versicherungsbranche stellt sich nicht geschickt an, sondern hat die Abschlusskosten auf eine kürzere Distanz verteilt (inzwischen 5 Jahre, Riester 10 J. - überraschenderweise wird auch in der Versicherungsbranche, sowohl von Gesellschafts- als auch von Mitarbeiterseite nicht ganz umsonst geschafft! LOL). Das wirkt sich übrigens bei Ablauf für den Kunden positiv aus!

Wenn der Abschluss also schon vor einigen Jahre (vlt. sogar
vor 2005) gewesen ist, bleibt euch wohl nur die sinnvolle
Alternative die Versicherungen weiterlaufen zu lassen…

Das glaube ich doch nicht! Überleg mal ein bisschen - dir wird schon noch etwas negatives einfallen!

Ihr könntet euch ja den Auszahlungstermin für irgendeine
Versicherung etwas vorziehen, dann kommt ihr schneller an das
Geld.

Ein „normaler“ Mensch sieht eine Altersversorgung nicht als kurzfristige Geldanlage - der will gar nicht schneller an´s Geld rankommen! Wenn er aber schneller an´s Geld rankommen will, würde ich ihm empfehlen eine kurzfristige Geldanlage (also NICHT Altersversorgung) abzuschließen aber beileibe keine Fonds! (Du weißt ja, Fonds auf kurze Distanz, igitt!)

Gruß cooler

P.S. Leute wie du sehen ihre Lebens-Aufgabe anscheinend darin, den Kunden zu suggerieren, dass der einzige Sinn einer Altersversorgung, die auf Versicherungsbasis aufgebaut ist, darin besteht, sie nach 3-4 Jahren zu kündigen!
Glaub mir, wenn ich nach 4 Jahren Geld wünsche, schließe ich etwas anders als eine KLV oder RV ab!

MOD: persönliche Angriffe gelöscht.

schönen Gruß vom MOD

gerade die Branche zu beleidigen, die aus der Finanzkrise weitgehend unbeschadet hervorgegangen ist, finde ich aber dann auch daneben!

Gruß cooler

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owT

Hallo,

meine Frau und ich fragen uns, ob wir der Versicherungsbranche
hinsichtlich (Kapital)-LV „auf den Leim gegangen sind“ und
hier überversichert sind. Wir sind 38 und 40 Jahre alt,
verheiratet und haben gemeinsam ein 2-jähriges Kind

Das lässt vermuten, daß der Bedarf nicht ermittelt wurde oder nicht hinreichend erklärt wurde. Ausgangspunkt für diese Frage ist nicht nur das Alter, Familienstand und Kinder.
Ich kann nur jedem empfehlen, anhand von heutigen Werten und einer Inflation hochzurechnen. Dann sollte erfaßt werden, was die jetzigen Verträge abwerfen. Danach ist einzuschätzen ob es reicht oder nicht. Die Punkt Bezahlbarkeit der Altersvorsorge steht auf einem anderen Blatt. Mitunter ist vielleicht auch nicht die richtige Strategie gewählt worden

Hintergrund unserer Zweifel sind unsere monatlichen Ausgaben
von ca. 650 € (incl. Riester) plus 2
Berufsunfähigkeitsversicherungen a 60 €.

Klasse statt Masse. BU ist wichtig - auch hier gilt es das Hauptaugenmerk auf die Bedingungen zu legen.

Wo und wie können wir prüfen, ob das unseren (nicht zu hohen)
Ansprüchen im Alter und den üblichem Rahmen angemessen ist ?

Bei einem Berater? Für eine neutrale Sichtung empfiehlt sich ein zugelassener Versicherungsberater - diesr nimmt jedoch ein Honorar.
Alternativ ein Makler ohne Honorar der nicht an eine Gesellschaft gebunden ist. Oder halt eine Person/Berater mit Vertrauen, was wohl hier schwierig sein dürfte.

Das Vertrauen zu einem Versicherungsvertreter ist
zugegebenermassen nicht sehr hoch, da wir Angst vor weiteren
Verträgen haben …

Angst sollte nicht bestehen - ist keine Krankheit. Keiner sollte zu irgendetwas gezwungen werden.

Gruss, Jan

Gruß
A.

Wo habe ich denn eine Branche beleidigt? Ich darf doch wohl meine Meinung sagen, ich habe ja auch dazu gesagt dass man mit KLV’s zumindest nicht komplett falsch liegen kann, da man eben einen (momentan kleinen) garantierten Zins hat.

Und das mit der Laufzeit herabsetzen bezog sich auf die Aussage des Themenerstellers, dass er überversichert sein könnte (je nachdem was sein Einkommen nun ist), sonst hätte ich das nicht vorgeschlagen.

Zu deinem P.S.
Keine Ahnung warum du jetzt persönlich wirst, hier hat jemand eine Frage gestellt und ich habe ihm geantwortet. Ich habe auch erklärt warum er ein Problem hat wenn er nach 5 Jahren erst merkt dass er überversichert ist. Deshalb sollte er ja gerade in diesem Fall auch nicht kündigen.
Und warum manche Menschen sich eine KLV oder RV aufschwatzen lassen, wissen diese oft selbst nicht. Wenn man sich vorher gut informiert hat und alle Fakten kennt und dann eine Versicherung abschließt, ist das ja völlig in Ordnung, die Realität sieht leider anders aus.
Das schließt natürlich nicht aus, dass es in vielen Fällen auch sinnvoll ist, aber hier in Deutschland wird jedem einfach mal 2-3 KLV’S angedreht von denen ein Großteil wieder gekündigt wird.
Ich bin also einfach nur gegen dieses pauschale „KLV’s sind toll, weil man viel Geld bekommt und seine Familie absichert“.

War jetzt etwas OT, aber ich wollte mal erklären warum ich hier antworte und warum es eigentlich keinen Grund gibt, mich hier persönlich anzugreifen.

Gruß
Granini

2 „Gefällt mir“

Tja, wieder mal einer mit viel „Wissen“.

Lesen, informieren, beraten lassen und auch mal etwas gleuben.

zum Lesen:
http://www.all4finance.de/index.php;do=show/site=vm/…

http://www.capital.de/investor/2009/11/vorsorge-vers…?

Gruß

Schade dass in diesen Artikeln nie aufgeführt wird, was mit den gekündigten Verträgen passiert, diese verursachen natürlich hohe Verluste. Wenn man 100%ig sicher sein kann, immer die Beiträge weiterzahlen zu können ist das wunderbar, ansonsten muss das Risiko einer Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit etc. mit eingerechnet werden.
Und je nach den persönlichen Verhältnissen kann dann eine flexiblere Anlage deutlich sinnvoller sein.

Eine gute KLV ist sicherlich viel besser als das Geld auf dem Girokonto vergammeln zu lassen aber sie ist nunmal nicht immer und für jeden das beste Produkt, und das kann ja wohl auch keiner ernsthaft bestreiten.

Außerdem kann man jetzt auch Fondscharts rausholen die in 30 Jahren deutlich mehr Rendite gebracht haben, soviel zum Blick in die Vergangenheit. Und nein, ich sage damit auch nicht dass Fonds immer besser sein müssen als eine klassische Anlage, ich sage nur man muss differenzieren und die Deutschen im Allgemeinen verlassen sich meiner Meinung nach zu sehr auf die klassischen Anlagen, die gesunde Mischung machts. Natürlich muss man dann auch mal was tun und in schlechten Zeiten aus den Fonds rausgehen, da hat die KLV natürlich den Vorteil dass der Kunde rein gar nichts machen muss (aber auch nicht kann).

Aber wollen wir nicht wieder zum Thema zurück oder möchten mir noch mehr Leute erzählen das ich keine Ahnung habe? :wink:
Ich weiß auch gar nicht was ihr wollt, zu einer Kündigung von länger laufenden Verträgen habe ich gar nicht geraten, in dem Fall könnte ich die Aufregung ja verstehen…

Hallo,
du warst mit MEINEM Geschriebenen einig - jetzt bist du plötzlich mit „granini“ einig! Nichts besonderes, aber auch ne kleine Begebenheit zum Thema „Zitat“!

Gruß cooler

Hallo,

du warst mit MEINEM Geschriebenen einig - jetzt bist du

Das bin ich noch …

plötzlich mit „granini“ einig!

… nur steht jetzt Graninis Posting über meinem, weil er auch auf Dich geantwortet hat, aber zeitlich nach mir. Ich stimme ihm absolut nicht zu, falls Du es noch nicht gemerkt haben solltest, Du und ich, wir sind Berufskollegen.

Nichts besonderes, aber auch ne kleine Begebenheit zum Thema „Zitat“!

Das vesrstehe ich nicht.

Gruß cooler

Gruß

Nordlicht

Hallo,

du warst mit MEINEM Geschriebenen einig - jetzt bist du

Das bin ich noch …

plötzlich mit „granini“ einig!

… nur steht jetzt Graninis Posting über meinem, weil er auch
auf Dich geantwortet hat, aber zeitlich nach mir.

Eben!

Ich stimme

ihm absolut nicht zu, falls Du es noch nicht gemerkt haben
solltest, Du und ich, wir sind Berufskollegen.

Das weiß ich doch, aber die Anderen haben dadurch den Eindruck, dass du ihm zustimmst! Deshalb ist es manchmal besser, wenn das ZITAT noch dran ist!

Nichts besonderes, aber auch ne kleine Begebenheit zum Thema „Zitat“!

We

Das vesrstehe ich nicht.

War kein Mißverständnis, sondern zufälligerweise irgendwie passend zu unserer kleinen „Zitatproblematik“!

Gruß cooler

Hallo

Schade dass in diesen Artikeln nie aufgeführt wird, was mit
den gekündigten Verträgen passiert, diese verursachen
natürlich hohe Verluste

ja, und wir fahren alle graue PKWs,…alles ist gleich…

Wenn man 100%ig sicher sein kann,

immer die Beiträge weiterzahlen zu können ist das wunderbar,
ansonsten muss das Risiko einer Berufsunfähigkeit,
Arbeitslosigkeit etc. mit eingerechnet werden.
Und je nach den persönlichen Verhältnissen kann dann eine
flexiblere Anlage deutlich sinnvoller sein.

Eine gute KLV ist sicherlich viel besser als das Geld auf dem
Girokonto vergammeln zu lassen aber sie ist nunmal nicht immer
und für jeden das beste Produkt, und das kann ja wohl auch
keiner ernsthaft bestreiten.

Außerdem kann man jetzt auch Fondscharts rausholen die in 30
Jahren deutlich mehr Rendite gebracht haben, soviel zum Blick
in die Vergangenheit.

dazu hätte ich gerne mal eine WKN des entsprechenden Fonds, am besten mit link zum 30Jahreschart.

Gruß

Detlev