Wieviel m² braucht der Mensch zum leben?

Guten Tag,

ich arbeite gerade an einem Projekt, in dem wir (FOS, Fachrichtung Gestaltung), uns über neue Lebensformen Informieren und eine Präsentation abgeben müssen. Explizit zielt meine Frage darauf „Wieviel m² braucht der Mensch zum leben?“, gemeint sind damit vorallem „Living units“ oder „Flaoting homes“.

Unser ziel ist es am Enden des jahres aussagefähige Modelle zu entwerfen, in dem der vorhandenen Wohnraum optimal genutzt wird.

Was meinen Sie wieviel der Mensch zum Wohnen braucht? Exemplarisch für einen Haushalt von ein - drei Personen.

vielen Dank,
Boris

Ökologischer Fußabdruck
Hallo,

guckt dir dieses Thema mal an.

http://www.latschlatsch.de/index.php

Da gibt auch nen persönlichen Rechner.

Grüße,
David

Hallo David
Sternchen für diesen Hinweis
vom Klugscheißer, der 1,8 Erden braucht

Hi,

bei mir sinds 2,6 Erden *räusper*.

Ich glaube jedoch, daß es bei der Ausgangsfrage eher um Wohnraum ging.

Gruß S

Hallo,

„Wieviel m² braucht der Mensch zum leben?“,

die Frage ist nicht gut gestellt.

Was heisst denn „braucht“? Zum Übereben? Wohl nicht viel mehr als 1.5m² pro Person. Wenn man Schichtdienste und die gestaffelte Nutzung von „Wohnraum“ mit einbezieht (Beispiel: Wohncontainer in Japan!) verringert sich das nochmal.

Oder zum „Wohlfühlen“? Was ist wohlfühlen? Das hängt wieder von 1000 anderen Faktoren ab.

Oder zum „Durchschnittlich-Sein“? Das hängt von der Population ab, auf die man sich bezieht. Was in D üblich ist, erfährst du beim Statistischen Bundesamt. In Japan sieht das schon wieder ganz anders aus.

gemeint sind damit vorallem „Living units“ oder
„Flaoting homes“.

Hä? Also ich denke, dass eine „Lebenseinheit“ reicht. Ob ich allerdings mit einem „fließendem Zuhause“ klarkäme, glaube ich nicht, ob ich nun eins oder mehrere davon hätte…

Unser ziel ist es am Enden des jahres aussagefähige Modelle zu
entwerfen, in dem der vorhandenen Wohnraum optimal genutzt
wird.

Nächstes Problem: Wie definiert ihr die Optimalität? Was sind die Kriterien? Größte persönliche Zufriedenheit der Bewohner? Möglichst gleich große Wohnungen für alle? Oder startifiziert nach Berufsgruppe o.ä.? Oder oder? … Alles unklar.

Außerdem gibt es noch viele andere Probleme, welche die Beantwortung solcher Fragen zum Horrotrip werden lassen, zB. die Unterschiede zwischen Stadt und Land, die Nähe zu Märkten, Erholungsgebieten, zur Arbeit, zu einem Flughafen, die Verkehrssituation, Schulen, … das soziale Umfeld der Wohnung, der Wohnungstyp (Fachwerkhaus, Hochhaus, …), und und und.

Sicher kann man ein einfaches Modell aufstellen, für das man auch eine Lösung finden mag. Ich bezweifele aber, dass die Lösung einen brauchbaren Bezug zur Realität haben wird.

LG
Jochen