Hallo,
„Wieviel m² braucht der Mensch zum leben?“,
die Frage ist nicht gut gestellt.
Was heisst denn „braucht“? Zum Übereben? Wohl nicht viel mehr als 1.5m² pro Person. Wenn man Schichtdienste und die gestaffelte Nutzung von „Wohnraum“ mit einbezieht (Beispiel: Wohncontainer in Japan!) verringert sich das nochmal.
Oder zum „Wohlfühlen“? Was ist wohlfühlen? Das hängt wieder von 1000 anderen Faktoren ab.
Oder zum „Durchschnittlich-Sein“? Das hängt von der Population ab, auf die man sich bezieht. Was in D üblich ist, erfährst du beim Statistischen Bundesamt. In Japan sieht das schon wieder ganz anders aus.
gemeint sind damit vorallem „Living units“ oder
„Flaoting homes“.
Hä? Also ich denke, dass eine „Lebenseinheit“ reicht. Ob ich allerdings mit einem „fließendem Zuhause“ klarkäme, glaube ich nicht, ob ich nun eins oder mehrere davon hätte…
Unser ziel ist es am Enden des jahres aussagefähige Modelle zu
entwerfen, in dem der vorhandenen Wohnraum optimal genutzt
wird.
Nächstes Problem: Wie definiert ihr die Optimalität? Was sind die Kriterien? Größte persönliche Zufriedenheit der Bewohner? Möglichst gleich große Wohnungen für alle? Oder startifiziert nach Berufsgruppe o.ä.? Oder oder? … Alles unklar.
Außerdem gibt es noch viele andere Probleme, welche die Beantwortung solcher Fragen zum Horrotrip werden lassen, zB. die Unterschiede zwischen Stadt und Land, die Nähe zu Märkten, Erholungsgebieten, zur Arbeit, zu einem Flughafen, die Verkehrssituation, Schulen, … das soziale Umfeld der Wohnung, der Wohnungstyp (Fachwerkhaus, Hochhaus, …), und und und.
Sicher kann man ein einfaches Modell aufstellen, für das man auch eine Lösung finden mag. Ich bezweifele aber, dass die Lösung einen brauchbaren Bezug zur Realität haben wird.
LG
Jochen