Hallo,
ich habe meine Spülmaschine von einiger Zeit an das fließende Warmwasser aus meiner Öl-Heizung anschließen lassen.
Jetzt tauchte die Frage auf: Ist das wirtschaftlich besser oder schlechter.
Ich persönlich hatte mir eigentlich gedacht, wenn die Spülmaschine das Wasser nicht mehr aufheizen braucht, müßte sie ja eigentlich weniger Strom brauchen.
Jetzt sagte mir jemand, das würde überhaupt KEINE Rolle spielen. Die Maschine brauche immer gleich viel Strom und das Wasser von der Heizung zu nehmen würde nichts an Strom/Energie sparen. Aber das Warmwasser ist sowieso im Keller in einem großen Warmwasserspeicher vorgehalten und kommt von da auch schon 55 Grad heiß durch die Leitungen.
Weiß einer von Euch WAS nun stimmt?
Oder ist es überhaupt wirtschaftlicher so wie früher „von Hand“ zu spülen, wenn man sowieso Warmwasser hat?
Jetzt sagte mir jemand, das würde überhaupt KEINE Rolle
spielen. Die Maschine brauche immer gleich viel Strom und das
Wasser von der Heizung zu nehmen würde nichts an
Strom/Energie sparen.
Fakt ist, das kein Wasser mehr erwärmt werden muß, wenn die Wassertemperatur vom Kessel ausreicht.
Ergo brauch ich mit Sicherheit weniger Strom.
Ob das Sinn macht, das Wasser nicht mehr in der Maschine zu erwärmen, dazu kann ich nichts sagen.
Strom verbraucht die Maschine auf jeden Fall weniger.
Aber die benötigte Wassermenge muss auf jeden Fall auf 55°C aufgeheizt werden. Diese Energie verlagert sich dann von der Stromrechnung auf die z.B. Ölrechnung.
Wie das Ganze finanziell unter den Strich aussieht hängt jetzt noch von den unterschiedlichen Kosten der Energieträger ab und wie gross der Wirkungsgrad beim Erwärmen des Wassers ist.
Hallo
Wie schon geschrieben werden die Kosten nur verlagert.
Nur steigt dadurch auf jeden Fall, da auch die Vorwäsche die beim GS eigentlich kalt gemacht wird . Zusätzlich schadet es der Maschiene und dem Geschieer da Eiweiß und stärke die gerade hir anfallen können sich einbrennen und dauerhaft bleiben .
M.f.G Horst
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
natürlich ist es so daß die MAschine jetzt weniger Strom braucht, und
die Warmwasserbereitung auf andere Art wesentlich billiger ist.
abgesehen davon gibt es Maschinen (zb.: eine von Miele) die extra einen
Kalt- und einen Warmwasseranschluß haben um das Warmwasser zb.: aus
einer Solar oder auch Ölheizung zu entnehmen.
soweit ich in Erfahrung gebracht habe gibt es auch kostengünstig eigens
Adapter der das Warmwasser erst nach einer gewissen Zeit freigibt und
mit Kaltwasser beginnt um eben eine optimale Waschqualität zu
ermöglichen (wie unten beschrieben).
Nachteil ist daß man dabei, sich angewöhnen muß vor jedem Waschstart,
die Zeit zurückzusetzten.
Brauchwasser über Tagstrom zu erhitzen ist sicher ökonomischer und
ökologischer Unsinn.
OL
Hallo,
vielen Dank für die Ausführungen. Die Spülmaschine ist von Miele, aber etwas älter und hat diese Anschlüsse für Warm/Kaltwasser leider noch nicht.
DANKE für alle Tipps. Sollte sonst noch einer was dazu wissen - sehr gerne.
Grüße
Marie
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ich habe eine G579SC von Miele auch am Warmwasser. Das nutzt aber nur was, wenn das WW direkt beim Zapfen zu Verfügung steht. Müssen erst 20Liter vorlaufen, bis warmes kommt, nutzt es nur noch was im Klarspülgang, den Strom zu sparen.
Wenn das warme Wasser bei meiner zum ersten Male einläuft ist es nur noch lau, da es erstmal die Zuleitungen, die Regeneriereinheit und den Innenraumbottich „heizt“ und somit an Wärmeenergie verliert.
Der (eigentlich kalte) Zwischenspülgang wird warm gespült und der dann schnell darauf folgende Klarspülgang wird mit dann schon sehr warmem Wasser gemacht, hier wird dann das meiste gespart.
Also viel dürftest Du nicht dabei sparen, es sei denn Du nutzt das Programm Universal mit dem Vorspülgang, dann kommt für den Hauptspülgang bereits gut warmes Wasser rein und es geht dann wirklich schneller von der Zeit her. Aber wie bereits erwähnt, verlagern sich die Kosten nur auf die Ölrechnung.
Dasmeiste was man spart ist Zeit, das Gerät ist dann schneller fertig, weil die Thermostopthermostaten früher ansprechen und das Programm dann schneller durchläuft.
Hallo
Meine Erfahrung beim Warmwasser in der Maschine ist durchweg gut. Die Ersparnis ist sicher nicht so signifikant. Die Kosten der Handwerkerrechnung sind sicher nicht so schnell wieder zu egalisieren.
Die einzige mir bekannte Problematik stellt sich beim Trocknen ein, da der Trockenvorgang mit Kaltwasser funktioniert. An einer Seite der Maschine wird flächig Kaltwasser rückwärtig vorbeigeleitet, sodass die heisse wässrige Luft sich dort niederschlagen kann. Das Kondensat wird abgepumpt. Ein Klarspüler hilft hier deutlich.
Viele Grüsse
Christian
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die Wirtschaftlichkeit ist hier nur die eine Frage.
Warmwasser vom Öl-/Gasbrener ist etwa Faktor 2…3 mal billiger
als Warmwasser, welches mit elektrischem Strom aufgeheizt wird.
Allerdings wird dann auch mit Warmwasser gespült, wenn sonst
nur kaltes Wasser benutzt wird.
Ob es wirklich wirtschaftlicher ist, kann man nicht aus der
Entfernung nicht sicher beurteilen.
Falls das kalte Wasser für spezielle Funktion „Trocknung“ benötigt
wird, gibt es auch ein Komfortproblem.
Prüfe also, ob in der Betriebsanleitung expliziert Betrieb mit
Warmwasser vom Hersteller erlaubt wird.
Daß Warmwasser schlechtere Ergebnisse bringen kann, weil
Eiweiße nicht so gut abweichen, wurde schon geschrieben.
Unsere alte Spülmaschine hatte auch noch ein Problem mit dem
Programmablauf. Bei Betrieb mit Warmwasser wurde viel zu kurz
gewaschen, weil die Temperatursensoren eben zu schnell ansprechen.
Die Aufheizzeit, die auch zum Aufweichen benötigt wird, fehlte dann.
Das Geschirr wurde also nicht sauber.
Das muß aber nicht sein, wenn die Maschine eine ordentliche
Zeitsteuerung hat.
Gruß Uwi
ich habe meine Spülmaschine von einiger Zeit an das fließende
Warmwasser aus meiner Öl-Heizung anschließen lassen.
Jetzt tauchte die Frage auf: Ist das wirtschaftlich besser
oder schlechter.
Ich persönlich hatte mir eigentlich gedacht, wenn die
Spülmaschine das Wasser nicht mehr aufheizen braucht, müßte
sie ja eigentlich weniger Strom brauchen.
Jetzt sagte mir jemand, das würde überhaupt KEINE Rolle
spielen. Die Maschine brauche immer gleich viel Strom und das
Wasser von der Heizung zu nehmen würde nichts an
Strom/Energie sparen. Aber das Warmwasser ist sowieso im
Keller in einem großen Warmwasserspeicher vorgehalten und
kommt von da auch schon 55 Grad heiß durch die Leitungen.
Weiß einer von Euch WAS nun stimmt?
Oder ist es überhaupt wirtschaftlicher so wie früher „von
Hand“ zu spülen, wenn man sowieso Warmwasser hat?
die Wirtschaftlichkeit ist hier nur die eine Frage.
Warmwasser vom Öl-/Gasbrener ist etwa Faktor 2…3 mal
billiger
als Warmwasser, welches mit elektrischem Strom aufgeheizt
wird.
Allerdings wird dann auch mit Warmwasser gespült, wenn sonst
nur kaltes Wasser benutzt wird.
Ob es wirklich wirtschaftlicher ist, kann man nicht aus der
Entfernung nicht sicher beurteilen.
Falls das kalte Wasser für spezielle Funktion „Trocknung“
benötigt
wird, gibt es auch ein Komfortproblem.
Prüfe also, ob in der Betriebsanleitung expliziert Betrieb mit
Warmwasser vom Hersteller erlaubt wird.
Daß Warmwasser schlechtere Ergebnisse bringen kann, weil
Eiweiße nicht so gut abweichen, wurde schon geschrieben.
Unsere alte Spülmaschine hatte auch noch ein Problem mit dem
Programmablauf. Bei Betrieb mit Warmwasser wurde viel zu kurz
gewaschen, weil die Temperatursensoren eben zu schnell
ansprechen.
Die Aufheizzeit, die auch zum Aufweichen benötigt wird, fehlte
dann.
Das Geschirr wurde also nicht sauber.
Das muß aber nicht sein, wenn die Maschine eine ordentliche
Zeitsteuerung hat.
Gruß Uwi
Hallo Uwi,
danke für die Antwort. Die Spülmaschine ist von Miele und ich habe auch direkt bei der Fa. Miele nachgefragt ob man die Maschine mit Warmwasser betreiben kann/darf. Eindeutige Antwort von Miele: Ja man kann und darf. Die Maschine ist, wie gesagt schon etwas älter.
Bisher habe ich nicht festgestellt, dass „Speisereste“ nicht sauber abgewaschen wären - allerdings muß ich sagen, dass ich immer ganz kurz die Teller „vorwasche“ - also ganz kurz abspüle, da die Maschine nicht immer jeden Tag läuft, sondern nur dann, wenn sie voll ist.
DANKE
Grüße Marie
immer ganz kurz die Teller „vorwasche“ - also ganz kurz
abspüle,
da die Maschine nicht immer jeden Tag läuft, sondern
nur dann, wenn sie voll ist.
das ist der ganz normale Gebrauch einer Haushaltsspülmaschine
Vorspülen ist deshalb nicht nötig (eher Wasserberschwendung).
Man sollte der Maschine nur keine übrig gebliebene groben
Essenreste anbieten.
Bisher habe ich nicht festgestellt, dass „Speisereste“ nicht
sauber abgewaschen wären - allerdings muß ich sagen, dass ich
immer ganz kurz die Teller „vorwasche“ - also ganz kurz
abspüle, da die Maschine nicht immer jeden Tag läuft, sondern
nur dann, wenn sie voll ist.
wie Uwi sagte: unnötig. Nimm das Universal Programm mit dem Vorspülgang und die angepappten Teller werden auch sauber.
welche Miele hast Du ? Typ ? (etikett im Türrahmen)
Hallo Uwi,
danke. Essensreste entsorge ich immer vorher, wie gesagt habe ich bisher auch mal kurz mit Wasser gewischt, bevor ich den Teller in die Spülmaschine gebe - Du hast natürlich Recht, es ist Wasserverschwendung.
DANKE
Grüße
Marie
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