Wieviele Atome hat ein aufgeblasenner Luftballon

Hallo Frank,

daß es solche Fälle gibt ist unbestritten, daraus aber eine allgemeine Situation herzuleiten halte ich für (vorsichtig gesagt) bedenklich.
ICh war selber lange genug in der SChule, habe zwei schulpflichtige Kinder und kenne im Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis auch eine sicher dreistellige Zahl an SChülerInnen in vielen verscheidenen Schulen. Solche Extremvarianten sind mir aber nicht bekannt - und nun?!

Gandalf

Welches Ergebnis ich meine oder was ich mit der Frage meine?

Zum zweiten:

Ich habe mich natürlich aus dem Fenster gelehnt als ich das schrieb. Mal schauen, ob ich das quantifizieren kann:

Ich behaupte, dass wenn der Außendruck gering genug ist und die Temperatur hoch genug ist und das Volumen klein genug ist, die

Zahl der Luftmolekül-Atome im Innern des Ballons (also N_V- mit V- = V / O, „/“ = abzüglich)

viel geringer ist als die

Zahl der Polymer-Atome (also N_O mit O Element von V, die Gummioberfläche):

N_O >> N_V-

Ausserdem darf man die Spucke vom Aufblasen nicht vergessen.

Gummi (S, C, O, H)+ Spucke (N, C, O, H) + Innenluft (O, N, C) = Luftballon

Ich habe keine genaue Waage. Aber wenn ich schätze:

1 mol C_12 = 12 gramm

=> 1 mol Luft -> ca 22,4 gramm pro 22,4 Liter

Ein Schüler pustet vielleicht 5 Liter -> 5 gramm Luft (o.k. CO_2 ist etwas schwerer, aber für die Größenordnung reicht es) bei Normalbedingung.

Jetzt erhöhen wir die Temperatur um 20% gegenüber normal und erniedrigen den Druck auf 25% gegenüber normal (also T/p = 5*T_N/p_N), und pusten mit viel Spucke nur 1 Liter Luft: Das Volumen bleibt dasselbe, das Gewicht von V- ist 1 gramm.

Ich schätze einmal das Gewicht von Gummi + Spucke auf 50 gramm und folgere aus

50 >> 1 -> N_O >> N_V-

Falls zu viel Schwefel im Gummi ist -> V -> V/2 p -> p/10, T->70 grCelsius.

Bei welcher Temperatur schmilzt eigentlich ein Luftballon?


Apropos, was mir gerade auffällt. Jetzt kann ich die Frage ernsthaft beantworten (das da oben war alles Spaß):

1 mol Luft -> ca 22,4 gramm pro 22,4 Liter

Schüler pustet 4,48 mal 5 Liter (V_N-Liter)

-> Das sind 6 mal 10^23 (Moleküle / (2 Atome) /Moleküle)
= 3*10^23 Atome

Vielleicht kam es dem Lehrer auf die „3“ an?

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Dass meine Wahrnehmung nicht selektiv sondern objektiv ist, kann ich in zwei Fällen beweisen:

  1. Berechnet man den wirtschaftlichen Schaden durch die Sitzenbleiber, die verspätet in das Berufsleben einsteigen, dann findet man:
    (a) Der Betrag ist unvorstellbar hoch
    (b) Die Kosten dafür, dies zu vermeiden, wären ungemein niedriger im Vergleich zu (a).

[Dass man den Menschen Schüler dadurch „würdigt“, ist für mich subjejtiv übrigens viel bedeutender.]

  1. Vergleicht man die Sorge, mit der sich Privatschulen und Privatuniversitäten hier zu Lande, aber auch die öffentlichen Schulen in Skandinavien und den USA, um die Belange der Schüler kümmern mit dem Maß an Sorge unserer öffentlichen Schulen und Universitäten für unsere Schüler und Studenten, dann … muss ich weiter rede? Oder haben wir wirklich so unterschiedliche Horizonte?

Ich habe das Gefühl, dass französische Autohersteller mit den Mängeln Ihrer Autos werbung machen, indem sie sie als Stärke hinstellen.

Genauso kann man behaupten, der erweiterte Horizont eines Gegenübers sei ein eingeschränkter.

Ich will keine Lehrer schlecht machen, denn es gibt gute und schlechte, wie überall. Das Problem ist die Gesellschaft und sein Apparat.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Das Problem ist die Gesellschaft und
sein Apparat.

An dieser Stelle darf ich das Philosophie-Brett empfehlen…

*SCNR*

Wieviele Atome hat ein aufgeblasenner Luftballon ???

Es ging ja darum, welche Aufgaben fair sind oder einen pädagogischen Sinn haben.

Da fällt mir eine Aufgabe ein, die zur Anekdote wurde, weil

  • Lösung ist trivial, wenn man weiß wie.

  • Aufgabenlöser hatten das Pech, dass die Methode das tagtäglich Brot des Aufgabenstellers war

  • Physiker aller Semester waren beschämt, da die Aufgabe in der Klausur für „Experimentalphysik für Elektrotechniker und Maschinenbauer“ vorkam und keiner der cand. Physiker die Aufgabe ad hoc und mit Leichtigkeit hätte lösen können.

[Wenn ich verrate, aus welcher Fachrichtung der Aufgabensteller kommt, kennen gleich 40% aller den Lösungsweg, also stell ich das zurück.]

Da mir die Stokes’sche Viskosität einer Luftblase im Weizenglas nicht bekannt ist, stelle ich die Aufgabe nach dieser einfach um:

Aufgabe:

Man schätze die kinematische Viskosität einer Luftblase im Weizenbierglas!

Größe der Blase, etwa Steiggeschwindigkeit, Höhe des Glases, ?, muss ich wohl nicht angeben, wer’s nicht weiß, soll in den Biergarten gehen. (Kugelschreiber mitzunehmen ist ausreichend, denn der Bierdeckel ist für die Notizen groß genug.)

Ich habe mich natürlich aus dem Fenster gelehnt als ich das
schrieb. Mal schauen, ob ich das quantifizieren kann:

hinfort mit dir …hinfort…denn im eifer des gefechts hast du ganz vergessen, zu betrachten, was der blasende vorher gegessen hat…

Das Problem ist die Gesellschaft und
sein Apparat.

An dieser Stelle darf ich das Philosophie-Brett empfehlen…

Ich gebe zu, dass die Assoziation hier nicht hin gehört.

*SCNR*

MOD: Teilthread abgeschlossen wegen off-topic
Diskutiert das Thema bitte in einem passenderen Brett weiter.

Gruß

Kubi