Wieviele Atome hat ein aufgeblasenner Luftballon

Wieviele Atome hat ein aufgeblasenner Luftballon ???

Hallo ja das ist die frage : Wieviele Atome hat ein aufgeblasenner Luftballon

Diese Frage muss mein Sohn für einen Physiktest beantworten :frowning:

Ich habe auch nicht mehr angaben wie z.b. wie voll oder wie gross oder womit ist er aufgeblasen
Oder Verstehe ich da was nicht ist das ne Fangfrage ??? Denn ich denke mann kann es so nicht rechnen Ich persöhnlich finde die frage doof . Aber ich hoffe das die hier fürleicht gelösst werden kann …

mfg Uwe H. Niedersachsen

Hallo,

Hallo ja das ist die frage : Wieviele Atome hat ein
aufgeblasenner Luftballon

Diese Frage muss mein Sohn für einen Physiktest beantworten :frowning:

Ich habe auch nicht mehr angaben wie z.b. wie voll oder wie
gross oder womit ist er aufgeblasen

Wenn so etwas nicht angegeben ist, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Schätzen
  2. Dinge annehmen und den Wert in Abhängikeit von Variablen (z.B. Radius) angeben.

Ich demonstriere mal Nummer 1:

Ein Luftballon hat ca. 20cm Durchmesser, also 0.1m Radius.
Damit hat er das Volumen
V = 4/3 r³ pi = 4.2 Liter
Ein Molvolumen bei Normalbedingungen sind 22.4 Liter, d.h. 22.4 Liter haben 6.2*10^23 Atome. Ein einfacher Dreisatz ergibt
N = 10^23 Atome (ungefähr).

Grüße,
Moritz

Wieviele Atome hat ein aufgeblasenner Luftballon ???

Mit aufgeblasener Luftballon ist aber nicht der Lehrer selbst gemeint ?!

Hallo ja das ist die frage : Wieviele Atome hat ein
aufgeblasenner Luftballon

Diese Frage muss mein Sohn für einen Physiktest beantworten :frowning:

Ich habe auch nicht mehr angaben wie z.b. wie voll oder wie
gross oder womit ist er aufgeblasen
Oder Verstehe ich da was nicht ist das ne Fangfrage ??? Denn
ich denke mann kann es so nicht rechnen Ich persöhnlich finde
die frage doof . Aber ich hoffe das die hier fürleicht gelösst
werden kann …

Ich fürchte, das sind die Folgen von Pisa: Fragen und Inhalte werden noch komplizierter …

Es sei denn, er hat sich im Unterricht zuvor mit Avogadrokonstante und Gasgesetz und Molvolumen herumgeschlagen.

Ich weiß auch nicht mehr, was was und wie ist. Aber dass da ein einfacher Zusammenhang besteht, sieht man hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Avogadro-Konstante

mfg Uwe H. Niedersachsen

Wieviele Atome hat ein aufgeblasenner Luftballon ???

Das kommt darauf an, ob man seinen Inhalt mit zählt oder nicht. Ohne Berücksichtigung des Inhaltes hat er ungefähr so viele Atome, wie ein nicht aufgeblasener Luftballon.

Hallo,

Hallo ja das ist die frage : Wieviele Atome hat ein
aufgeblasenner Luftballon

Diese Frage muss mein Sohn für einen Physiktest beantworten :frowning:

Ich habe auch nicht mehr angaben wie z.b. wie voll oder wie
gross oder womit ist er aufgeblasen

Wenn so etwas nicht angegeben ist, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Schätzen
  2. Dinge annehmen und den Wert in Abhängikeit von Variablen
    (z.B. Radius) angeben.
  1. Die Formel dafür angeben

Ich demonstriere mal Nummer 1:

Ein Luftballon hat ca. 20cm Durchmesser, also 0.1m Radius.
Damit hat er das Volumen
V = 4/3 r³ pi = 4.2 Liter
Ein Molvolumen bei Normalbedingungen sind 22.4 Liter, d.h.
22.4 Liter haben 6.2*10^23 Atome. Ein einfacher Dreisatz
ergibt
N = 10^23 Atome (ungefähr).

Druck und Temperatur nicht vergessen!

Für p*V/T -> 0 geht N-> 0, das ist das einzige, das ich mir merken kann.

Grüße,
Moritz

Klasse! :smile:

Wieviele Atome hat ein aufgeblasenner Luftballon ???

Das kommt darauf an, ob man seinen Inhalt mit zählt oder
nicht. Ohne Berücksichtigung des Inhaltes hat er ungefähr so
viele Atome, wie ein nicht aufgeblasener Luftballon.

Genau so muß man solch hirnrissigen Fragen kommen. EINS - setzen!

Grüße
André

würde mich da auch an drstupids antwort anlehnen, nen luftballon einfach wiegen…und so die anzahl der atome berechnen.

Ich fürchte, das sind die Folgen von Pisa: Fragen und Inhalte
werden noch komplizierter …

man braucht sich eigentlich über ammokläufer, bildungslücken in der datenverarbeitung, lücken in der allgemeinbildung usw. nicht wundern…wenn sich der lehrende auf super-rtl-nachtprogramm-fragen versteift…da kann man nur mit dem kopf schütteln.

würde mich da auch an drstupids antwort anlehnen, nen
luftballon einfach wiegen…und so die anzahl der atome
berechnen.

Bis zu welchen Drücken und Volumen darf am die Zahl der Luftmolekül-Atome gegenüber der Zahl der Gummimolekül-Atome vernachlässigen?

Wieviele Atome hat ein aufgeblasenner Luftballon ???

Hallo Uwe,

dabei handelt es sich weniger um eine Rechenaufgabe, sondern vielmehr um die Überprüfung grundsätzlicher physikalischer Vorstellungen. Dabei interessiert nicht wirklich der genaue Wert, sondern die Dimension - also eine Schätzung mit den Potenzen von 10. In dem Fall dürften etwa so um die 10^23 Moleküle drin sein.

Beliebte andere Fragen sind die nach der Größe eines Atoms (Größenordnung um die 10^-10 m, also 0.1 nm) oder die Masse des selbigen (10^-27 kg).
Solche Fragen sind bei Professoren bei mündlichen Prüfungen an der Uni äußerst beliebt, weil man damit gut testen kann, ob der Student Vorstellungen von den Dimensionen hat. Diese wiederum sind wichtig, weil man damit ruckzuck Gedankenexperimente oder Überschlagsrechnungen durchführen kann.

Mfg
Flo

Hallo!

Die Frage wurde in der Sache ja beantwortet, aber zu der Diskussion über Sinn und Unsinn der Frage möchte ich doch noch etwas sagen:

Bis vor nicht allzu langer Zeit wurden an der Schule ausschließlich Fragen der folgenden Art gestellt: „Ein Luftballon hat das Volumen V = 5 * 10^-3 m³. Die Temperatur beträgt T = 293 K, der Druck p = 1,013 * 10^5 Pa. Berechne die Stoffmenge n des Gases!“

Im mathematischen Sinne ist diese Aufgabe vollkommen richtig formuliert. Allerdings behaupte ich, dass man diese Aufgabe auch dann lösen kann, wenn man von Physik überhaupt keine Ahnung hat.

Es geht doch überhaupt nicht darum, wieviele Atome es tatsächlich sind, sondern ob ein Schüler die Problemstellung kapiert und weiß, welche Informationen er sich zur Lösung des Problems noch beschaffen muss. Physik ist halt mehr als Algebra.

Also geht mal mit dem Kollegen, der diese anscheinend viel zu unpräzise Aufgabe gestellt hat, nicht zu hart ins Gericht. Der hat bestimmt mehr Ahnung von Physik-Didaktik, als einige seiner Kritiker hier.

Michael

… der auch schon solche Aufgaben gestellt hat. Beispiele:
in Physik: „Berechne die Masse der Erde!“
Oder in Bio: „Warum sind Blätter grün?“

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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Im mathematischen Sinne ist diese Aufgabe vollkommen richtig
formuliert.

zwei dinge hat der lehrer geschafft:

  1. man diskutiert hier darüber und
  2. jeder weiß eine lösung(optimist)/keiner weiß die lösung(pessimist)

Hi Uwe,

Wieviele Atome hat ein aufgeblasenner Luftballon ???

nehmen wir mal zum Positiven für den Lehrer an, daß er den Schülern das Abschätzen nahebringen will, also ein sog. Fermi-Problem. http://de.wikipedia.org/wiki/Fermi-Problem

Dann sollen sie lernen, aus mehr oder weniger ungenauen/unpräzisen Vorgaben eine möglichst präzise Schätzung! hinzukriegen. Eine für mich sehr sinnvolle Übung, denn später im ‚echten (Forscher)leben‘ kriegt man selten präzise Vorgaben.
Alternativlösungen eingeschlossen, wenn die Fragenformulierung schwammig ist, also auch die Variante von DrStupid angeben.

Die Berechnungen wurden ja schon vorgestellt.

Gandalf

Kleiner Denkfehler!
Das Molvolumen enthät 6,2 * 10^23 Teilchen, nicht Atome. Bei dem Gasgemisch im Luftballon dürfte es sich größtenteils um molekular vorkommende Gase handeln (Stickstoff N2, Sauerstoff O2, etwas CO2). Gefragt war nach Atomen. Wenn man das aus 3 Atomen bestehnede CO2 mal vernachlässigt, dann muss man die Anzahl der Moleküle noch mit 2 multiplizieren.
Aber sonst ist die Abschätzung ganz OK. Der leicht erhöhte Druck in einem Luftballon fällt kaum ins Gewicht. Das sind nur ein paar Millibar.

Liebe Grüße,

Thomas.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Michael,

[…]

Bis vor nicht allzu langer Zeit wurden an der Schule
ausschließlich Fragen der folgenden Art gestellt: „Ein
Luftballon hat das Volumen V = 5 * 10^-3 m³. Die Temperatur
beträgt T = 293 K, der Druck p = 1,013 * 10^5 Pa. Berechne die
Stoffmenge n des Gases!“

Im mathematischen Sinne ist diese Aufgabe vollkommen richtig
formuliert. Allerdings behaupte ich, dass man diese Aufgabe
auch dann lösen kann, wenn man von Physik überhaupt keine
Ahnung hat.

Naja, etwas Ahnung braucht man auch dann noch.

Es geht doch überhaupt nicht darum, wieviele Atome es
tatsächlich sind, sondern ob ein Schüler die Problemstellung
kapiert und weiß, welche Informationen er sich zur Lösung des
Problems noch beschaffen muss. Physik ist halt mehr als
Algebra.

Wenn dies tatsächlich die Idee des lehrers war, warum stellt er die Frage dann nicht auch so, wie er sie meint? „Welche Angaben braucht man, um die Anzahl der Atome in einem aufgeblasenen Ballon zu bestimmen. Mach Annahmen darüber und führ eine Beispierechnung durch.“ Dann wüssten die Schüler wenigstens, dass sie nicht zu dumm sind die Aufgabe zu lesen.

Also geht mal mit dem Kollegen, der diese anscheinend viel zu
unpräzise Aufgabe gestellt hat, nicht zu hart ins Gericht. Der
hat bestimmt mehr Ahnung von Physik-Didaktik, als einige
seiner Kritiker hier.

Michael

… der auch schon solche Aufgaben gestellt hat. Beispiele:
in Physik: „Berechne die Masse der Erde!“
Oder in Bio: „Warum sind Blätter grün?“

Diese Fragen sind ja auch - im Sinne einer klaren Aufgabenstellung - in Ordnung.

Das primäre Ziel der Schule ist ja nicht, den Menschen Können und (freies) Wissen zu vermitteln.

Die Schule ist in Händen des Staates, für den Staat sind Menschen Funktionale. Damit ein Lehrer guter Diener der Sache ist, erhält er weit mehr Kompetenzen als nötig. Ziel, oder besser, Praxis der staatlichen Schule ist, Menschen funktionales Wissen zu vermitteln und sie dabei zu sortieren, sondieren, etikettieren oder gar noch zu demütigen (formieren). Natürlich ist das keine ausgesprochene Absicht sondern ein Apparat, der das mit sich bringt.

[Ja stimmt. Als Schüler selbst, aber auch als Vater, hat man so einiges an Arroganz und Ignoranz über sich ergehen lassen müssen - der Frust darüber ist immer noch nicht abgebaut.]

Die Gesellschaft ist übrigens selbst daran Schuld und Teil des Apparates. Hat nicht ein jeder Mensch den (ihm wahrscheinlich nicht einmal bewussten) biologischen Instinkt, die Nachkommen eines jeden anderen zu „töten“ (zumindest bei Affen - Menschen machen Diffizileres, z.B. feige sein), um die Chancen für die eigenen Nachkommen zu erhöhen? Wenn nicht, dann soll man mir die Kraft erklären, die die Menschen dazu bewegt, in einem Menschenalter mehr zu raffen als man selbst konsumiert.

Solche schriftlich (!) Aufgaben sind absoluter Blödsinn, es sei den, man nutzt sie als weiteres Mittel, um Schüler zu beugen und etikettieren.

Eine schriftliche Aufgabe sollte einigermaßen Ort- und Zeit-translationsinvariant sein und präzise formuliert sein. Dies verlangt die Würde des Schülers. Alles andere ist gewollte oder ungewollte Demütigung, gewollte oder ungewollte Sondierung und Sortierung.

Natürlich kann man am Ende und als solches gekennzeichnet und nicht zum Zwecke des Sortierens und Sondierens auch Scherz-, Schätz-, Kniffel-Aufgaben stellen. Im übrigen wären solche Aufgaben das ideale Parkett dafür, ein wenig vom Materiellem (Punkte) abzurücken und Ideelles (Befriedigung, Spaß) zu üben.

Mündlich ist es etwas anderes, da das ein interaktiver Vorgang ist. Steht jemand auf der Leitung, gibt man ein Stichwort oder eine Hilfestellung. Sprudelt der Schüler ist es gut. Nützt die Hilfestellung nichts, wird man präziser und präziser. Aber auch da darf man das Verhalten des Schülers nicht zum Sondieren und Sortieren nutzen.

PS Sortieren und Sondieren
nichts gegen fachliche Bewertung insb. für die Selbsteinschätzung

A, B, C sollte für so etwas aber ausreichend sein.

würde mich da auch an drstupids antwort anlehnen, nen
luftballon einfach wiegen…und so die anzahl der atome
berechnen.

Bis zu welchen Drücken und Volumen darf man die Zahl der
Luftmolekül-Atome gegenüber der Zahl der Gummimolekül-Atome
vernachlässigen?

was meinst du?

Hallo Frank,

[Ja stimmt. Als Schüler selbst, aber auch als Vater, hat man
so einiges an Arroganz und Ignoranz über sich ergehen lassen
müssen - der Frust darüber ist immer noch nicht abgebaut.]

das erklärt einiges an Deinem Artikel!

Aber Du begehst den Fehler aus eingenen Befindlichkeiten eine generelle Situation abzuleiten - sehr wissenschaftlich ist das nicht, zumal wenn ich mir Deine Vika anschaue.

Gandalf

Hallo Frank,

[Ja stimmt. Als Schüler selbst, aber auch als Vater, hat man
so einiges an Arroganz und Ignoranz über sich ergehen lassen
müssen - der Frust darüber ist immer noch nicht abgebaut.]

das erklärt einiges an Deinem Artikel!

Aber Du begehst den Fehler aus eingenen Befindlichkeiten eine
generelle Situation abzuleiten - sehr wissenschaftlich ist das
nicht, zumal wenn ich mir Deine Vika anschaue.

Das ist lächerlich. Ich kann zig Schüler aus dem Umfeld und vom Hörensagen aufzählen, deren Würde mit Füssen getreten wurden.

Sei es ein Alkoholiker, der seinem Erdkundeunterricht nicht nachkomm[t|en kann] und einen begabten Schüler vom Gymnasium auf die Realschule (weil der Schüler (bzw. die Eltern) „aufgibt“) bugsiert.

Sei es die Lehrerkonferenz, die Schüler einfach sitzen lassen, anstatt ihnen zu helfen, ohne Rücksicht auf den persönlichen Schaden des Schülers und den Schaden für Bruttosozialprodukt unserer Bundesrepublik - ist unserer Gesellschaft überhaupt bewusst, welcher Einfluss dadurch sowohl auf Individuen wie auch auf die Gemeinschaft dabei ausgeübt wird?

Seien es willkürliche Entscheidungen über die Prognose eines Klassenlehrers, die durch den amtlichen Schulpsychologen revidiert werden müssen. Wohlgemerkt: Revision erfolgt auf Grund von Intervention des Erziehungsberechtigten - welcher Erziehungsberechtigte mit Migrationshintergrund oder schlechter Bildung getraut sich zu solch einen Schritt?

Ich kenne viel mehr Beispiele, insbesonders auch solche, wo sich Eltern den Lehrern unterwerfen um keinen Schaden zu riskieren - wohl gemerkt: Schaden riskieren: auch wenn die Lehrer nicht das Recht haben Schaden anzurichten, das Potential dafür haben sie.

Zuletzt: Übertragen wir einmal den berühmten Satz, der i.d.R. auf die Apellation der Vernunft folgt: „Aus Fairness gegenüber den anderen muss so entschieden werden.“ z.B. an das Krankenbett eines Kranken: „Aus Fairness gegenüber den anderen müssen wir die Behandlung versagen.“ oder Bedürftige: „Aus Fairness helfen wir nicht.“

Grade als Theoretiker kann ich recht gut von N uaf N + 1 schließen.

Die Antwort zeigt, wie egal vielen die Umstände sind - hauptsache man bekommt die Schäfchen ins Trockene.

Gandalf

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