Wild zelten

Hallo,
kann mir jemand sagen, wo ich ein Liste mit den Ländern herkriege, in denen man wild zelten darf oder weiß jemand irgend ein Land, wo dies erlaubt ist. Genau weiß ich es nur von Schweden.
Schon mal vielen herzlichen Dank und noch ein schönes Wochenende
Ramona

Norwegen owT

in Island kann man wild zelten.

Gruß Heike

Frankreich (außer in Nationalsparks) otw

Gruß Ivo

schottland
hallo,

in den meisten teilen schottlands (und auch irland) ist es kein problem. da wo es sehr viele touristen (und camping plaetze) gibt, west-highland-way, great-glen-way, rund um fort william ist es nicht gerne gesehen, auf den hebriden soll man die farmer fragen, wenn denn welche da sind… ansonsten schaut nur, dass ihr all euer zeug wieder mitnehmt und euern camp site so verlasst, wie angetroffen (muss ich warscheinlich gar nicht sagen).

gruss von kati

Hallo,Ramona-

ich weis ja nicht, wie weit Du weg willst - aber in den Yukon Territories (Canada) und in Alaska kannst du überall und zu jeder Zeit zelten!
Gruß Fritz

In Irland auch - ob offiziel, weiss ich nicht, aber als Tourist darfst Du da so ziemlich alles.

Gruss, Isabel

Hallo Ramona,

nur weil ich sowieso hier im Reisebrett bin
kann ich dir auch noch sagen, dass es in Saudi
Arabien ebenfalls moeglich ist. Ob es erlaubt
ist, weiss ich nicht so genau, aber hier handelt
man im Allgemeinen immer danach, wenn es nicht
ausdruecklich verboten ist, macht man einfach
mal und sieht dann weiter. Bis jetzt gab’s noch
nie Probleme (ausser mit durchziehenden Kamelen,
meist hungrig).
Eine Information, die auf deine Frage eine praezise
Antwort gibt, obwohl ich bezweifle, dass sie dir
hilft. :wink:
Gruesse, Elke

wie ist das in Österreich?
Hallo,

weiß jemand, wie das in Österreich aussieht? Alpen?

Viele Grüße,

Dennis

Grias di!Servus!

In Österreich ist es grundsätlich verboten. Es wird sich aber niemand wirklich drauf aufhängen wenn du es tust. Allerdings solltest du es unterlassen irgendwo mitten im Wald ein Feuer zu entzünden. Wir machen öfter mal einen Grillabend mit Übernachtung im Zelt in der Wildnis, achten jedoch, dass wir uns in der Nähe eines Gewässers aufhalten.

Wenn ein Bauernhof in der Nähe ist frag lieber nach. Der Österreicher ist generell sehr kommunikativ und an fremden Riten und Gebräuchen interessiert.

Hawidere
Dusan

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Hallo Elke!

Auch in Libyen ist es erlaubt:wink:
Zelt ist nicht notwendig, da es keine Feuchtigkeit gibt und es nicht wirklich kalt wird. Und man ist nie ganz alleine:wink:

Grüße Dusan

Hallo Dusan,

Zelt ist nicht notwendig, da es keine Feuchtigkeit gibt und es
nicht wirklich kalt wird.

Also hier kann’s schon kalt werden. Wir zelten regelmaessig
mit der gleichen Gruppe 2mal im Jahr, komischerweise regnet
es 50% unserer Zelttage immer :frowning: nur kurz, aber das reicht ja.
Ausserdem geht im Fruehjahr oft auch ein ganz doller Wind.
Fuerderhin empfiehlt es sich auch wegen der Moskitos ein
Zelt zu benutzen. Andere ‚creepy crawlies‘, wie z.B. Schlangen
oder Skorpione werden so auch besser abgehalten.
Und die grossen Kamele und die dazugehoerigen Beduinen
erst!

Und man ist nie ganz alleine:wink:
Eben. :wink:
auch Gruesse, Elke

Danke für die Infos, dusan!

Viele Grüße,

Dennis

Und Spanien?
Hallo,
weiß vielleicht auch jemand, wie es in Spanien ist? Die kälteren Länder nehme ich glaube ich in einem schöneren Sommer in Angriff. Danke auf jeden Fall schon mal für die rege Beteiligung, ansonsten bin ich aber immer noch für Ländervorschläge offen.
Viele liebe Grüße Ramona

Hallo,
kann mir jemand sagen, wo ich ein Liste mit den Ländern
herkriege, in denen man wild zelten darf oder weiß jemand
irgend ein Land, wo dies erlaubt ist. Genau weiß ich es nur
von Schweden.

Und damit weißt du schon alles was es zu wissen gibt!!!

Schweden ist das einzige Europäische Land, in dem noch frei, nicht wild, gezeltet werden darf. Das „frei, nicht wild“ soll keine Klugscheißerei sein, sondern den Einstieg für eine Erklärung bilden, also bitte nicht übelnehmen (falls sehr empfindlich: entschuldigung!).

Auch in Schweden wird sehr darauf geachtet, dass das freie Zelten, das auf dem „Allemansräten“ (Jedermansrecht) beruht und diverse Einschränkungen beinhaltet, nicht ausgenutzt wird.
Die Einschränkungen sind im Prinzip selbstverständlich: Wenn es sich um erkennbar landwirtschaftlich genutzte Flächen handelt — Nixos Zeltos. Bei eingezäuntem Gelände + Haus in zumutbarer Nähe---- fragor egendomar = Eigentümer fragen und natürlich nicht unter seinem Wohnzimmerfenster kampieren. Wenn du wieder weg bist, darf man dem Platz nicht ansehen, dass du da warst, von GARANTIERT nicht mehr gefährlichen (da sind sie ganz, ganz komisch, verstehen trotzdem ÜBERHAUPT keinen Spaß)Feuerstellenresten abgesehen.

Eine Nacht ist aus dem erwähnten Recht heraus automatisch gestattet, längeres Verweilen bedarf wiederum der Frage. Wobei es, je weiter nach Norden rauf du fährst, immer schwieriger wird jemanden zum fragen zu finden. Deshalb wird dieser Punkt auch immer unwichter. Der „Fiskepolis“ (Abteilung der Polizei, die Anglerausweise überpfrüft, und auch für Camping zuständig ist) liegt mehr daran zu sehen, dass du weißt was du tust, so dass man dir die Natur anvertrauen kann, als wie lange du es schon an einem Ort tust.

Gleiches gilt für die beiden Nachbarländer, wo das freie zelten nicht erlaubt ist, aber in grenznahen Gebieten, weißt du oft gar nicht wo du dich grade befindest, und wir haben auch nie Ärger bekommen, wenn wir mit einem auftauchenden Aufseher plötzlich nicht mehr auf schwedisch radebrechen konnten, weil er nämlich ein Norweger oder ein Same war. So ist es zu erklären, dass vielleicht einige Zelter der Meinung sind, das freie Zelten sei auch in Norwegen und Finnland erlaubt.

Hups, jetzt bin ich mit meinen Erklärungen aber etwas ausgeufert (na passt wenigsten zum Land der 10000 Seen) über eine Menge Dinge, die du gar nicht wissen wolltest.

Also, Zusammenfassung: Schweden ja, alle anderen nein. Aber viel funktioniert auch nach dem „Fragen wir doch einfach mal-Prinzip“. Oder auch nach dem „Wo kein Kläger, da kein Richter-Prinzip“. Wobei das erste sicherlich vorzuziehen ist, es ist ungefährlicher, billiger und vor allem netter".

Renate, die man nicht auf Schweden zu sprechen kommen lassen darf, sonst tobt sie ihre seit viel zu vielen Jahren unbefriedigte Sehnsucht nach dem schönsten aller Länder verbal aus und findet kein Ende wie man sieht.

Schon mal vielen herzlichen Dank und noch ein schönes
Wochenende
Ramona

MOD: Artikel nach Absprache mit der Autorin nachbearbeitet um die Leserlichkeit zu verbessern. Inhaltlich keine Veränderung!

Hallo Dusan!

In Österreich ist es grundsätlich verboten. Es wird sich aber
niemand wirklich drauf aufhängen wenn du es tust.

Na du bist mir aber ein Optimist: Versuch es nie irgendwo in Österreich, wo sich im Umkreis von 50 km auch nur irgendwas touristisch abspielt. Im Seewinkel im Burgenland suchen die mit Hunden zwischen den Weinstöcken, ob sich jemand mit dem Schlafsack hingelegt hat (da brauchst noch gar kein Zelt) - das gleiche gilt für „im Auto pennen“. Versuchen würde ich’s bestenfalls dort, wo sich touristisch absolut nichts abspielt, und nach Rücksprache mit dem Grundstückseigentümer.

Wir machen öfter mal einen Grillabend mit

Übernachtung im Zelt in der Wildnis, achten jedoch, dass wir
uns in der Nähe eines Gewässers aufhalten.

Mich würde wirklich interessieren wo genau - siehe oben.

Wenn ein Bauernhof in der Nähe ist frag lieber nach. Der
Österreicher ist generell sehr kommunikativ und an fremden
Riten und Gebräuchen interessiert.

Den „Österreicher“ gibt’s nicht. (Genausowenig wie „den Ami“, „den Deutschen“, „den Jugo“,…) - und ja, die meisten Menschen sind interessiert, solange du nicht in ihre Rechte eingreifst. Und die Jagd hat in Österreich sehr viele Rechte, und behütet sie sehr streng. Du bist also sicherer bei einem kleinen Bauern, den du fragst, als wenn du irgendwo am Bach campierst, und dich der Aufsichtjäger erwischt.

  • Wenn wir schon bei Nationalitäten sind. Vielleicht sollte ich in einem öffentlichen Forum keine Namen nennen - aber es gibt deutsch Großindustrielle, die sich in Österreich ganze Täler gekauft haben - und dort würdest du wahrscheinlich in Handschellen abgeführt werden! (Du hättest ja seinen Hirsch vertreiben können) - Verzeihung, aber ich hab’s nicht so mit den Jägern.

lg. Christine

Na du bist mir aber ein Optimist: Versuch es nie irgendwo in
Österreich, wo sich im Umkreis von 50 km auch nur irgendwas
touristisch abspielt. Im Seewinkel im Burgenland suchen die
mit Hunden zwischen den Weinstöcken, ob sich jemand mit dem
Schlafsack hingelegt hat (da brauchst noch gar kein Zelt) -
das gleiche gilt für „im Auto pennen“. Versuchen würde ich’s
bestenfalls dort, wo sich touristisch absolut nichts abspielt,
und nach Rücksprache mit dem Grundstückseigentümer.

Stimmt. Optimist bin ich wirklich. Ich bin auch sehr viel unterwegs, obwohl ich mit dem Bike meist nur Hängematte und Schlafsack mithab.

Die von dir angesprochene Weinstockbewachung dient allerdings nicht primär dem Vertreiben von Campern sondern Traubendieben, die im Herbst in großen Scharen die Weinbaugebiete überrennen.

Mich würde wirklich interessieren wo genau - siehe oben.

Wo genau sag ich dir nicht, es ist aber im direkten Grazer Umland.

Den „Österreicher“ gibt’s nicht.

Jaja, alle Menschen sind anders. Interessante Einstellung für eine Touristikkauffrau.

(Genausowenig wie „den Ami“,
„den Deutschen“, „den Jugo“,…) - und ja, die meisten
Menschen sind interessiert, solange du nicht in ihre Rechte
eingreifst.

Hmmh

Und die Jagd hat in Österreich sehr viele Rechte,
und behütet sie sehr streng. Du bist also sicherer bei einem
kleinen Bauern, den du fragst, als wenn du irgendwo am Bach
campierst, und dich der Aufsichtjäger erwischt.

In vielen Gegenden gibt es gar keine Aufsichtsjäger. Da ist die Jagd in den Händen der Dorfgemeinschaft oder ähnlichem.

  • Wenn wir schon bei Nationalitäten sind. Vielleicht sollte
    ich in einem öffentlichen Forum keine Namen nennen - aber es
    gibt deutsch Großindustrielle, die sich in Österreich ganze
    Täler gekauft haben - und dort würdest du wahrscheinlich in
    Handschellen abgeführt werden! (Du hättest ja seinen Hirsch
    vertreiben können) - Verzeihung, aber ich hab’s nicht so mit
    den Jägern.

Aha, Sehr interessant. Ist dir Hr. Flick persönlich bekannt?
Es gibt zwar keine Österreicher aber dafür gibts Jäger. Gut. Werd ich mir merken.

Bist eher ein Stadtkind, oder?

Grüße Dusan

Hallo Dusan!

Ich bin auch sehr viel unterwegs, obwohl ich mit dem Bike meist nur
Hängematte und Schlafsack mithab.

Bin ich auch (noch immer), allerdings mit 2 schulpflichtigen Kindern schon etwas weniger, dafür mit mehr Gepäck :wink:

Die von dir angesprochene Weinstockbewachung dient allerdings
nicht primär dem Vertreiben von Campern sondern Traubendieben,
die im Herbst in großen Scharen die Weinbaugebiete überrennen.

auch „hmmm“ - ich war jahrelang dort zum Reiten und kenn die Gepflogenheiten ein wenig.

Mich würde wirklich interessieren wo genau - siehe oben.

Wo genau sag ich dir nicht, es ist aber im direkten Grazer
Umland.

also vor meiner Haustür ***grins***; das ist auch eine der wenigen Gegenden, wo ich mir vorstellen kann, dass es funktioniert, wenn du dich mit dem Grundstückseigentümer zusammenredest.

In vielen Gegenden gibt es gar keine Aufsichtsjäger. Da ist
die Jagd in den Händen der Dorfgemeinschaft oder ähnlichem.

Ja, zum Beispiel im Umland von Graz (aber nicht überall, auch da gibt es Eigenjagten)

Es gibt zwar keine Österreicher aber dafür gibts Jäger. Gut.
Werd ich mir merken.

Sorry, gebranntes Kind: Mountainbike, Reiten, Schitouren, Gleitschirm fliegen,… (Schwammerl- und Beerensuchen)

Bist eher ein Stadtkind, oder?

damit kannst mich jagen.

Trotzdem
auch liebe Grüße