Wildhecke!
Moin!
Du solltest genügend Breite einplanen, sonst hast Du keinen Spaß (mind. ebenfalls 3-4m)
so 3-4m hoch werden kann.
Holunder, Haselnuss,
Werden beide wesentlich höher als 3-4m, aber können problemlos alle paar Jahre auf 0 zurückgesetzt werden.
Schlehdorn,
vermehrt sich durch Ausläufer, regelmäßiges Rasenmähen davor ist angesagt 
Vogelbeere (Eberesche)
sehr schön.
Brom-
beere: Das würde ich mir doch überlegen…
und Himbeere soll da rein und was weiß ich, was noch. Wenn
Ist es dort sonnig?
Nun die Frage, wann pflanzt man das am besten, jetzt im
Herbst, oder besser im Frühjahr?
Von Oktober an bis der Boden gefroren ist. Oder im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb.
Einiges kann man sich ja im
Wald holen.
Sag das nicht zu laut hier, ist gaaaar nicht erlaubt.
In dem Bereich steht ein ziemlich großer Walnussbaum, den
jedes Jahr die Eichhörnchen abernten. (Ist mir egal, ich kann
mir ja Walnüsse kaufen.) Aber nun habe ich gelesen, dass
dieser Baum wuchshemmende Stoffe absondert. Wird unsere Hecke
also von Anfang an zum Scheitern verurteilt sein?
In der Tat ist das so, wie du gelesen hast. Ich mein: die Pflanzen werden ja nicht so teuer, direkt unter den Nussbaum würde ich sie nicht einpflanzen (schadet ja auch dem Baum) und dann siehst Du schon, was dort wächst.
Zu den Arten: ich würde heimische bevorzugen, solche mit essbaren Früchten für Mensch und Tier und solche mit Dornen als Brutplatzangebot für Vögel. Und schöne auch.
Stand das Pfaffenhütchen schon auf Deiner Liste (fällt unter „schön, aber giftig“).
Nähere Informationen gibt es zuhauf im Internet, auch Artenlisten heimischer Gehölze (wobei ich z.B. einen Sanddorn in Süddeutschland nicht als heimisch ansehen würde
), z.B. vom NABU
Zur langfristigen Pflege: Ich würde die gesamte Hecke dann und wann auf den Stock setzen, ähnlich wie die Knicks in Norddeutschland.
Grüße
kernig