Wildkräzer im Staudenbeet

So - und gleich noch eine Frage. Wie bringt ihr Eure Staudenbeete nach dem Winter auf Vordermann?

Im Herbst kippen wir immer die ganzen Blätter der Bäume hinein und schneiden so ab Januar alles Verblühte ab. Die Blätter sind dann meistens zu großen Teilen schon verrottet… in diesem Jahr treiben bereits alle Stauden aus.

Aktuell machen sich diverse andere Pflänzchen (Gras, Hahnenfuß, Löwenzahn und Co) im Beet breit. Also eher so niedrige Kandidaten. Jätet ihr diese akribisch raus oder wartet ihr einfach, bis sich das Thema bei zunehmenden Wachstum der Stauden erledigt?

Düngt ihr das Beet irgendwie?

Wir haben ziemlich guten Lehmboden der bis vor 4 Jahren landwirtschaftlich genutzt wurde. Normal kippen wir so lange es das Wachstum zulässt auch Rasenschnitt und im Herbst eben 10 cm dick Blätter drauf.

Bin gespannt wie ihr das handhabt.

Lieben Gruß,
Alexandra *aus dem Winterschlaf erwacht*

Hallo!

So - und gleich noch eine Frage. Wie bringt ihr Eure
Staudenbeete nach dem Winter auf Vordermann?

Erst wenn alles treibt und gut sichtbar ist geh ich da mit Werkzeug (Grubber)ran. Ich denke vor April/Mai ist da nix zu machen.
Vorher ziehe ich eben raus, was eindeutig nach Löwenzahn und sowas aussieht.

Im Herbst kippen wir immer die ganzen Blätter der Bäume
hinein und schneiden so ab Januar alles Verblühte ab. Die
Blätter sind dann meistens zu großen Teilen schon
verrottet… in diesem Jahr treiben bereits alle Stauden aus.

boah, hier liegt grade nochmal Schnee…

Aktuell machen sich diverse andere Pflänzchen (Gras,
Hahnenfuß, Löwenzahn und Co) im Beet breit. Also eher so
niedrige Kandidaten. Jätet ihr diese akribisch raus oder
wartet ihr einfach, bis sich das Thema bei zunehmenden
Wachstum der Stauden erledigt?

Später jäte ich die ziemlich akribisch raus. Wir haben viele alte Stauden (die nicht ganz sauber sind) und leider auch viel Gras (Poa annua, das säht sich ratz-fatz aus, ekliges Unkraut) (aus dem Kompost :frowning:) Wenn man das nicht gleich rausholt, hat man später keine Chance mehr. Aaaaber: Wir haben hier sandigen Boden. An manchem Löwenzahn muss ich oben nur ziehen und bekomme ihn komplett mit der Wurzel raus.

Düngt ihr das Beet irgendwie?

Wir haben hier eins neu angelegt und quasi mit grobem Kompost (Struktur für unser Sandloch) gemulcht. Ich denke, das mit dem Laub ist eine gute Idee. Evtl. würde ich (wenn mir alles sehr mager aussieht) auch mit Hornspäne und Gesteinsmehl(auch gut für unseren Sand) drangehn.

Wir haben ziemlich guten Lehmboden der bis vor 4 Jahren
landwirtschaftlich genutzt wurde. Normal kippen wir so lange
es das Wachstum zulässt auch Rasenschnitt und im Herbst eben
10 cm dick Blätter drauf.

Rasenschnitt? Ehrlich? Wie dick denn? Fault das nicht? Sieht das nicht unschön aus? Geht da nicht Grassamen auf wie verrückt?

Die Schnecken freuen sich natürlich über eine Mulchschicht…

Grüße
kernig

Hallo Kernig,

danke für die Antwort - das Beet ist ein einzigartiges Chaos und die Stauden wachsen ineinander und wo sie wollen und wandern lustig durch die Gegend.

Mulchen geht eigentlich nur im Frühjahr, wenn die ersten Frühlingsblüher weg sind und noch ein wenig Erde zu sehen ist - danach wuchert es so zu, dass Du keine Chance hast da noch was auf den Boden zu bringen.

Schnecken - ach nö - haben wir außer Weinberg und diese kleinen mit Haus nicht so sehr - es sei denn es regnet so wie im letzten Jahr ohne Ende - aber selbst dann haben wir Glück: Wir haben die Beete alle so 30-40 cm hoch gesetzt und zum abstützen Bruchsteine wild gestapelt - da bleiben sie wenn hängen - - - und auf der Wiese sammelt mein Sohn die Rennschnecken ein.

Grüsse,
Alexandra