willkür bei der notenvergabe?

hallo,
folgende pädagogisch wertvolle situation habe ich gerade erlebt:
meine tochter hat jetzt in der 6. klasse als neues fach latein gewählt. jetzt nach knapp 2 wochen schule (bawü) schreiben die kids nen ersten test auf vokabeln. mein töchterchen war etwas faul und hat diesen vergessen. aber sie hat von den 20 abgefragten dingen immerhin noch 10 richtig gewusst. sie hatte also 10 fehler gemacht, durch nicht wissen, falsche zeitform oder falsche schreibweise. nach meinem dafürhalten also 50% richtig. jetzt kommt sie daher mit ner glatten 6. also hätte sie in der zeit des testes auch ne runde spielen gehen können. ich kann sowas nicht verstehen, 50% erfüllt und trotzdem ne 6. nun frag ich die lehrerin was das soll. daruf meint die in 3 sätzen, erstens hat sie als pädagoge das recht nen test zu bewerten wie sie mag, zweitens macht der schulleiter des auch so und drittens verbittet sie sich den tonfall der kommunikation (ich habe wie gesagt mal „nett“ nachgefragt). wenn ich jetzt der dame mit notenbildungsverordnung oder so komme habe ich nun angst, dass meine tochter das ganze ausbaden muss. insgesamt spreche ich aber jegliches pädagogisches feingefühl hier ab. neues fach, erster test und erst mal fett bei 50% ne 6 vergeben. tolle motivation für kinder.
trotzdem die frage, was kann ich hier überhaupt noch tun? muss ich mir diese art und die zensur gefallen lassen?
danke für kleine meinungen.
lg.

Ohne zu wissen, ob die Bewertung gerechtfertigt ist (ich kann mir leider schon vorstellen, dass 10 Fehler wirklich eine 6 bedeuten, ist bei Diktaten ähnlich hart), finde ich die Reaktion der Lehrerin eindeutig seltsam. Sie hätte ja auch die Notengebung einfach erklären können, aber statt dessen sagte sie ja

erstens hat sie als pädagoge das recht nen test zu
bewerten wie sie mag, zweitens macht der schulleiter des auch so

  • diese fadenscheinigen Argumente lassen nicht nur bei dir Misstrauen aufkommen. Vielleicht könntest du das Gespräch mit anderen Eltern suchen oder das auf einem Elternabend ansprechen?
    Viel Erfolg,
    Lerche

Hallo 00,

das kenn ich! Habe immer schon für weniger Fehler ne 6 bekommen. Ich weiß nicht genau ob die das wirklich dürfen aber da gibts bestimmt ne regelung. Sowas in Richtung: Wenn man 10 von 20 Vokabeln kann ist das nicht ausreichen sondern ungenügend!

Halt dich besser daraus, denn so wie die Lehrerin reagiert hat, lässt die das bestimmt an deinem Kind aus!

hallo,

meine tochter hat jetzt in der 6. klasse als neues fach latein
gewählt. jetzt nach knapp 2 wochen schule (bawü) schreiben die
kids nen ersten test auf vokabeln. mein töchterchen war etwas
faul und hat diesen vergessen. aber sie hat von den 20
abgefragten dingen immerhin noch 10 richtig gewusst. sie hatte
also 10 fehler gemacht, durch nicht wissen, falsche zeitform
oder falsche schreibweise. nach meinem dafürhalten also 50%
richtig. jetzt kommt sie daher mit ner glatten 6. also hätte
sie in der zeit des testes auch ne runde spielen gehen können.

Es ist schon möglich diesen Test mit einer glatten 6 zu bewerten. Hätte deine Tochter wirklich nur Däumchen gedreht und so „offensichtlich“ die Leistung verweigert, wäre nicht nur eine 6 fällig, sondern auch eine „Erziehungs- und Ordnungsmaßnahme“.

ich kann sowas nicht verstehen, 50% erfüllt und trotzdem ne 6.
nun frag ich die lehrerin was das soll. daruf meint die in 3
sätzen, erstens hat sie als pädagoge das recht nen test zu
bewerten wie sie mag, zweitens macht der schulleiter des auch
so und drittens verbittet sie sich den tonfall der
kommunikation (ich habe wie gesagt mal „nett“ nachgefragt).
wenn ich jetzt der dame mit notenbildungsverordnung oder so
komme habe ich nun angst, dass meine tochter das ganze
ausbaden muss. insgesamt spreche ich aber jegliches
pädagogisches feingefühl hier ab. neues fach, erster test und
erst mal fett bei 50% ne 6 vergeben. tolle motivation für
kinder.

Mit der Notenbildungsverordnung kommst du da nicht weiter, die gibt dir nämlich kein einziges Argument. Für manche Kinder ist die erste 6 ein ziemlicher Schock, mit der Wirkung, dass sie sich reinhängen. Pädagogisch will ich das allerdings nicht kommentieren. Möglicherweise gibt es sogar Beschlüsse der Fachkonferenz, dass die Lateintests so bewertet werden.

trotzdem die frage, was kann ich hier überhaupt noch tun? muss
ich mir diese art und die zensur gefallen lassen?

Ja.

Allerdings wird demnächst sicher der erste Elternabend sein, an dem sich wahrscheinlich die neuen Kollegen vorstellen werden. Da sollte dieser Test schon thematisiert werden, allerdings nur, wenn deine Tochter kein Einzelfall ist. Wenn der Test gut vorbereitet war und die anderen den Test gut bewältigten, dann hat deine Tochter ein Problem.

Gruß
MK

Hallo Zero,

meine tochter hat jetzt in der 6. klasse als neues fach latein
gewählt. jetzt nach knapp 2 wochen schule (bawü) schreiben die
kids nen ersten test auf vokabeln. mein töchterchen war etwas
faul und hat diesen vergessen. aber sie hat von den 20
abgefragten dingen immerhin noch 10 richtig gewusst. sie hatte
also 10 fehler gemacht, durch nicht wissen, falsche zeitform
oder falsche schreibweise. nach meinem dafürhalten also 50%
richtig.

Nach meinem Dafürhalten also 50% falsch.

jetzt kommt sie daher mit ner glatten 6. also hätte
sie in der zeit des testes auch ne runde spielen gehen können.
ich kann sowas nicht verstehen, 50% erfüllt und trotzdem ne 6.

Wie oben: 50% nicht erfüllt. Schon bei „normalen“ Klassenarbeiten ist die 50%-Grenze in der Regel die zwischen 4 und 5. Ich kenne den Test selbst nicht, auch Klasse und Lehrerin nicht. Aber gerade bei so ganz normalen Vokabeltests sind die Zügel etwas straffer gezogen. Da gibt es manchmal selbst mit einem halben Fehler keine 1 mehr, habe ich selbst erlebt.
Wie ist denn der Test an sich ausgefallen?

nun frag ich die lehrerin was das soll. daruf meint die in 3
sätzen, erstens hat sie als pädagoge das recht nen test zu
bewerten wie sie mag,

Sie hat zumindest ihren Ermessungsspielraum.

zweitens macht der schulleiter des auch so

Naja, das Argument soll Dir wahrscheinlich nur schon sagen, dass dieser als nächsthöhere Instanz in ihr Horn blasen wird.

und drittens verbittet sie sich den tonfall der
kommunikation (ich habe wie gesagt mal „nett“ nachgefragt).

Naja, Wahrnehmung ist subjektiv, auch und gerade in der Kommunikation.

wenn ich jetzt der dame mit notenbildungsverordnung oder so
komme habe ich nun angst, dass meine tochter das ganze
ausbaden muss.

Rechtlich frage man jemand anderen, gerade für Ba-Wü …

insgesamt spreche ich aber jegliches
pädagogisches feingefühl hier ab. neues fach, erster test und
erst mal fett bei 50% ne 6 vergeben. tolle motivation für
kinder.

Betrachte es doch einfach mal so: Es war ein erster Test. Deine Tochter hat ihn verschwitzt, das kann passieren, eigentlich kann sie es ja besser(?). Dies war ein Vokabeltest, der höchstwahrscheinlich nur mit einem verschwindend geringen Anteil in die mündliche Note eingehen wird. Gleichzeitig wird die Lehrerin mit diesem ersten Test vielleicht auch ihre Ansprüche an die Schüler andeuten wollen. (Mag sein, dass sie zu der „strengeren Sorte“ gehört, aber die waren mir unter den vier Lateinlehrern, die ich in sieben Jahren Gymnasium hatte, die liebsten, da hat man wenigstens etwas gelernt. Das gilt eigentlich für alle Sprachen.) Und Vokabeln sind gerade in den unteren Klassen neben der Grammatik (die kommt ja erst noch so richtig) unheimlich wichtig.

trotzdem die frage, was kann ich hier überhaupt noch tun? muss
ich mir diese art und die zensur gefallen lassen?

Ich - an Deiner Stelle - würde mir zumindest die Zensur gefallen lassen (das Menschliche behebt sich längerfristig vielleicht von selbst). Für einen Test ist das noch im Rahmen - auch wenn ich vielleicht noch mit einer 5 bewertet hätte, um nach unten noch mehr Spielraum zu haben. Aber das ist subjektiv.
Vielleicht war diese 6 für Deine Tochter demotivierend, vielleicht kann sie diese aber auch mit Deiner Hilfe(!) als Ansporn nutzen, um in Zukunft zu zeigen, dass sie es besser kann. Denn das war nur ein kleiner Vokabeltest, keine Klassenarbeit und erst recht keine Halbjahresnote!

danke für kleine meinungen.

Nun ja, von der Textmenge mehr ist es schon nicht mehr so klein.
Aber meine Meinung bleibt es trotzdem.

Gruß
sannah

Hallo,

… 50% erfüllt und trotzdem ne 6.

Das war ein Test der nur sehr beschränkte Anforderungen stellte.
Im Grunde war das reine Reproduktion. Von den Anforderungsbereichen ist das der minderwertigste. Wenn ich etwa jemanden bitte, er solle von 1 bis 20 Zählen und er macht dabei 3 Fehler, soll man das noch eine gute Leistung nennen?
Soll heißen, die Bewertung von Fehlern hängt also auch immer vom Schwierigkeitsgrad der Aufgabe ab.

Gruß
Werner

Hallo,

Tests werden oft vor Klassenarbeiten geschrieben, damit die Lehrer sich ein Bild davon machen können, inwieweit die Schüler auf die bevorstehende Klassenarbeit vorbereitet sind - auch um hierfür einen angemessenen Schwierigkeitsgrad zu wählen :wink:

Wenn deine Tochter dabei hart aufgeschlagen ist, möge sie dies zum Anlass nehmen, sich vor der Klassenarbeit nochmal richtig ins Zeug zu legen. Die 6 war quasi ein Warnschuss.

Gerade Latein ist ein Lernfach. Ohne Lernen geht es nicht, jedenfalls nicht in den ersten 2-3 Jahren, weil dort das Fundament gelegt wird. Wer dies nicht sauber aufgebaut hat, kann im Unterricht nur noch die Rolle eines Statisten bekleiden.

Meine Eltern haben mich freundlicherweise früh darauf hingewiesen und dieses „Geheimwissen“ gebe ich hier gern weiter.

Unser Sohn ist eine „faule Socke“, könnte in etlichen Fächern viel besser dastehen, wenn er sich mal mit der Materie beschäftigen würde. Wir akzeptieren seine diesbezügliche Haltung, solange es keine ernsthaften Probleme gibt.

In Bezug auf Latein haben wir aber darauf bestanden, dass er während der ersten 2 Jahre „ganze Arbeit“ leistet, da müssen wir aber immer wieder insistieren :wink:

Momentan ist er im 2. Lernjahr und einer der besten Schüler seines Lateinkurses.

Wer hier schon zu Beginn den Anschluss verliert, hat eine harte Zeit vor sich :frowning: Wenn deine Tochter mit Lateinpartout nicht klarkommt (was ich mir kaum vorstellen kann), lass sie zurücksetzen, um es mit Französisch zu versuchen. Das entbindet aber auch nicht von der Notwendigkeit permanenten Lernens.

LG und viel Erfolg!
sine

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hallo,
ich kann sowas nicht verstehen, 50% erfüllt und trotzdem ne 6.

War bei uns ähnlich.
10 Vokabeln, 1 Fehler: 1, 2 Fehler: 2, …, ab 6 Fehler 6.
Krass wurde es dann bei unregelmäßigen Verben. 10 Vokabeln waren also 30 auszufüllende Felder. Dafür gabs dann den selben Fehlerschlüssel. Hatte ich auch ne 6. Lateinvokabeltests gehorchen eben eigenen Gesetzen. Und im Endeffekt ist mit etwas Auswendiglernen da auch immer ne vernünftige Note bei rauszuholen. In den nächten Tests kann sie das dann schon wieder ausbügeln (und es wird noch genügend geben :wink:).
Also, nicht Kopf hängen lassen. Bei Latein sollte man vokabelmäßig sowieso immer am Ball bleiben.

MfG
Xabbu (der auch schon einige Latein 5er hatte, jetzt aber mit Latinum dasitzt)

Vielleicht könntest du das Gespräch mit
anderen Eltern suchen oder das auf einem Elternabend
ansprechen?

Moin,

sowas wegen des ersten Vokabeltests?
Was machst Du denn, wenn sie ne Klassenarbeit verpennt und ne 4 oder 5 schreibt? Demos vor der Schule?
Ich bin kein Lehrer aber ich war mal mit einer Lehrerin zusammen und habe daher ein bisschen Insiderwissen. Lehrer haben nun wirklich kein leichtes Leben, abendliche Anrufe wegen Testnoten während man den nächsten Test korrigiert und der übernächste schon auf dem To-Do-Stapel liegt sind wirlich kein Spass.
Imho sollten Eltern die Gründe schlechter Noten zuerst im eigenen Haus suchen…

Gruß,

Florian

4 „Gefällt mir“

Halt dich besser daraus, denn so wie die Lehrerin reagiert
hat, lässt die das bestimmt an deinem Kind aus!

Moin,

ja genau und wenn morgens der Kafee nicht geschmeckt hat, dann wird mal schnell eine unangekündigte Leistungsüberprüfung durchgezogen und mittags gehts einem schon besser.
Was haben manche Leute nur für eine Meinung über Lehrer? Die haben eindeutig zu viel zu tun, um sich auch noch zu merken, welches Kind sie nun runter ziehen müssen, weil die Eltern genervt haben…

Gruß,

Florian

4 „Gefällt mir“

Moin,

ja genau und wenn morgens der Kafee nicht geschmeckt hat, dann
wird mal schnell eine unangekündigte Leistungsüberprüfung
durchgezogen und mittags gehts einem schon besser.
Was haben manche Leute nur für eine Meinung über Lehrer? Die
haben eindeutig zu viel zu tun, um sich auch noch zu merken,
welches Kind sie nun runter ziehen müssen, weil die Eltern
genervt haben…

Gruß,

Florian

Morgen,

ich hab nichts gegen Lehrer…sieht man auch an diversen anderen kommentaren die ich schon geschrieben habe. Ich meine nur, dass an der Reaktion der Lehrerin auf die Eltern man hier in dem Fall an eine vielleicht nicht ganz so kompetente Dame geraten ist…

Auch unter den Lehrern gibt es schwarze Schaafe, aber die Meisten sind nett und versuchen nur Ihr Bestes zu geben.

Hallo.

aber sie hat von den 20 abgefragten dingen immerhin noch 10 richtig
gewusst. sie hatte also 10 fehler gemacht […]

Wenn von 20 Vokabeln (wohlgemerkt, ein Wort als eine Vokabel verstanden) nur 10 sitzen, muss das m.E. eine 6 sein. 20 Einzelwörter sind eine überschaubare Aufgabe, und dass Deine Tochter 10 davon aus dem Stand konnte, obwohl nicht gelernt, sollte Dir einen Eindruck von der Schwierigkeit vermitteln. In sprachlichen Fächern muss eine gewisse Anzahl - der deutlich höher als 50% des Gesamtumfanges betragen muss! - von Wörtern einfach sitzen, weil sonst der weiterführende Unterricht (Satzbildung, Grammatik etc. pp.) von vornherein komplett Banane ist. Und wenn man einen fremdsprachlichen Text vorgelegt bekommt, von dem man nur jedes zweite Wort versteht, kommt man auch nicht wirklich zurecht.

Der von der Lehrerin angeschlagene Ton mutet mich merkwürdig an; da ich nicht zugegen war, weiß ich allerdings nicht, was da von wem auf welcher Ebene kommunizoren wurde. Die Zensur an sich ist für mich aber, wie gesagt, absolut nachvollziehbar.

Bucht das Ganze als Schuss vor den Bug und Anreiz - schließlich kann es nur noch aufwärts gehen, und von einer 6 als Teilnote irgendwo im Notizbuch, die vielleicht zu 5% in die Gesamtnote eingeht (wenn überhaupt, falls es sich um einen ‚Ausrutscher‘ handelt), stirbt man nicht.

Gruß Eillicht zu Vensre

Moin,

wie schon gesagt, das kann gut sein.

Der neue Englischlehrer unseres Sohnes hat uns das am ersten Elternabend extra erklärt: wenn man ein Gespräch in der sprache führen oder einen Text verstehen will, muß man deutlich mehr als 50% der Vokablen kennen. Und darum ist auch bei ihm 50% keine „4“ mehr.

Dies nur als Hintergrund, welche Überlegung hieter dieser Benotung stecken könnte.

Gruß

Kubi

PS: Längere Texte lesen sich einfacher, wenn man Groß- und Kleinschreibung sowie Absätze verwendet…

vielen dank erst einmal für eure meinungen :smile:

mein töchterchen ist keine dumme in bezug auf sprachen, es war wirklich nur die faulheit bzw die vergesslichkeit.
dann werde ich es mal so akzeptieren mit der 6 (schweren herzens). trotzdem bin ich der meinung ne 5 hätte es auch getan :wink: werde des mal auf dem nächsten elternabend ansprechen. auch der umgangston gefällt mir da nicht.
mittlerweile hat sie vorgestern ne ganze arbeit im latein geschrieben und hat mir heute die zensur mitgeteilt, ne 2. nun kann ich auch die 6 leichter vergessen :wink:

hallo florian,
grundsätzlich bin auch ich der meinung das kinder sich da alleine durchboxen müssen und ihre meinung selbst kund tun sollen. nur wenn alle kinder sich beschweren und sich bei ihren eltern ausheulen, ohne ausnahme, dann kann vielleicht doch ein problem bei einem lehrer liegen?! wenn ein lehrer, unabhängig von meinem problem, weil er den stoff nicht schafft die kinder fast täglich mit bergen von hausaufgaben oder auch strafarbeiten zumüllt, dann kann ich den frust manches kindes schon verstehen.

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mittlerweile hat sie vorgestern ne ganze arbeit im latein
geschrieben und hat mir heute die zensur mitgeteilt, ne 2. nun
kann ich auch die 6 leichter vergessen :wink:

Na ist doch super! Viel Erfolg für deine Tochter weiterhin!

lehrer sind auch nur menschen :wink:
objektivität alles gut und schön, aber oft ist das ganze auch nur nen nasengeschäft. dafür gibt es ja sowas wie sympathie und antipathie und mir kann kein lehrer erzählen, dass er dies ausblenden kann.
gruß
zz

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Na ist doch super! Viel Erfolg für deine Tochter weiterhin!

danke :smile:
wenn ich es nun noch schaffe die lernfaulheit abzustellen wärs wunderbar… *gg*

nur nen nasengeschäft. dafür gibt es ja sowas wie sympathie
und antipathie und mir kann kein lehrer erzählen, dass er dies
ausblenden kann.
gruß
zz

Moin,

wenn Du täglich ca. 75 bis 100 Menschen in 25er bis 30er Gruppen vor Dir siehst, denen Du etwas beibringen musst zwischendurch noch diverse Problemchen zu lösen hast und weisst, dass abends noch ein Stapel Arbeiten zu korrigieren ist, kannst Du mir nicht erzählen, dass Du gedanklich auch noch Buch darüber führst, wer Dich wann schief angesprochen hat, und wessen Elternteil das nun war. Da gehts allenfalls nach Tagesform, und gerade die Schüler-Lehrer-Beziehung hat immer zwei Seiten, wobei die Schüler sich auf weniger Persönlichkeiten einstellen muss, als der Lehrer.

Gruß,

Florian

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Moin,

ich habe nicht gesagt, dass die Kinder sich allein durchboxen sollen. Ich meinte die Eltern sollten sich lieber mehr hinsetzen und mit den Kindern arbeiten, statt wegen jedem verhauenen Test gleich die Elternschaft mobil zu machen und mit Fackeln und Mistgabeln vor die Wohnung des Lehrers zu ziehen.

Im übrigen: ein Lehrer, der den Stoff nicht schafft, wird den Teufel tun und Strafarbeiten oder Hausaufgaben aufzugeben. Jede Zusatzarbeit, die ein Schüler einmal machen muss, muss der Lehrer 25 oder 30 mal machen, nämlich kontrollieren und korrigieren. Das wird dann auch gerne mal übersehen. Lehrer haben nicht mittags Feierabend…

Gruß,

Florian

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