Hallo Rainer,
soweit so gut. Deine Einwendungen sind sicher in gewissen Bereichen berechtigt. Nur geht mir persönlich dieses Hetze gegen den Islam zu weit. Wer Straftäter sucht, dem sei doch dieses Recht nicht abgesprochen. Wer aber behauptet, wie das IM Stuttgart, dass durch diese Aktion wegen Straftaten der islamistische Extreminsmus bekämpft werden soll, signalisiert doch dem Bürger, dass in allen Moscheen Extremisten tätig sind. Und wenn ich die Situation in unserem Bundesland betrachte, darf ich doch nicht die Äusserungen unseres Ministerpräsidenten unbeachtet lassen. Vielleicht muss ich sogar berücksichtigen, wie in seinem Heimatort Spaichingen der Kampf gegen eine Moschee mit allen Mitteln betrieben wurde und wie MP Teufel derzeit durch die Lande reist und vor den Türken warnt, deren Kultur nicht mit unserer übereinstimmt.
Aus beruflichen Gründen erlebe ich immer wieder „Türken, nein danke“. Oder, türkische Mitbürger werden in Behausungen zu weit überteuerten Preisen untergebracht. Mir sitzen in diesen Tagen Frauen mit Säuglingen gegenüber, suchen Rat, weil sie seit Wochen in Wohnungen mit fehlenden Fensterscheiben wohnen. Kein Witz, erst heute wieder so ein Fall.
Solche Fälle gab es zwar früher auch, aber seit der hektischen Betriebstemperatur des Herrn Schily und der Landesinneminister gegen alles was nach Moslems riechen könnte, hat sich die Lage dramatisch für Moslems verschlechtert.
Ich stelle eine provokative Frage: " Was wäre los, wenn deutsche Behörden und deutsche Bürger so gegen jüdische Einrichtungen vorgehen oder jüdische Mitbürger behandeln ? " Aktionen wie die in Freiburg, Mannheim und Stuttgart sind, wenn sie so begründet werden, wie sie begründet wurden, kein Kampf gegen Extremisten sondern ein Kampf gegen alles was Moslem sein könnte.
Wir erleben in unserem Job, dass solche Aktionen nicht jene treffen, die es treffen soll, sondern dass pauschal die getroffen werden, die mit denen, die man sucht, nichts zu tun haben wollen. Die Opfer sind Familien mit Kindern, die in unserem Land arbeiten wollen und sonst wollen sie ihre Ruhe haben. Aber unsere Herren Politker wettern gegen die Türken, gegen die Moslems, die unsere Kultur verändern. Vielleicht sollten sie sich alle bis hinauf nach Berlin mit ihrer Subkultur befassen, die in politischen Parteien herrscht.
Der politische Zynismus gegen moslemische Einrichtungen und
deren Verunreinigung durch Ungläubige ist bundesweit zwar
Alltag.
Verunreinigung ist Spitze, wenn ich als Christ eine Moschee
betrete ist die verunreinigt?
Wieso bin ich als Christ ein Ungläubiger?
Findest Du das in Ordnung?
Hört sich so an.
Das da Extremisten in den Moscheen Leute verhetzen, ist doch
bekannt, der „Kalif von Köln“ hat sogar Gemeindemitglieder in
Afghanistan bei Bin Laden im Bombenlegen schulen lassen.
Darüber ist nach meinen Kenntnissen nichts bewiesen. Und was ein Generalbundesanwalt „findet“ und „mit Zeugen beweisen kann“ muss nicht der Weisheit letzter Schluss sein.
Interessanterweise lebte der von Sozialhilfe, hatte aber 2
Miliionen Mark auf seinem Bankkonto.
Hat aber wohl dann nichts mit islamistischen Extreminsmus zu tun.
Wird höchste Zeit, dass der Staat da energisch durchgreift,
ist ja ein Witz, dass Terroristen in Deutschland von unseren
Steuergeldern unterstützt werden.
Grundsätzlich ist hier durchzugreifen. Niemand ist mit Steuergelder zu unterstützen, der Geld hat. Es ist nicht die Hoheit von Terroristen, dem Staat durch solche Aktionen zu schaden.
Gruss Günter