Hallo,
mein Computer öffnet neuerdings beim Starten immer automatisch den Explorer und zeigt den Windows-Ordner an. Dieses Verhalten ist nicht nur lästig, sondern auch sehr zeitraubend. Ich konnte bis jetzt nichts finden, was dies auslöst, weder im Autostart-Ordner noch sonst irgendwo. Weiß jemand, wo das herkommen könnte und was man dagegen machen kann?
CU
Thomas
hallo thomas!
registry vorher sichern!
1.Es gibt entweder den HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion oder den HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion doppelt. In diesem Fall muss man überprüfen, ob einer der beiden gefahrlos gelöscht werden kann, oder ob er vielleicht Infos enthält, die dem anderen fehlen. In letzterem Fall sollte man diesen fehlenden Hive oder Value einfach in den anderen kopieren. Danach kann der doppelte CurrentVersion-Hive gelöscht werden.
2.Einer der Einträge in Run/Runservices/Runonce und wie Sie alle heißen ist korrupt. Will heißen, das Ziel existiert nicht mehr oder der Eintrag enthält Sonderzeichen etc… korrupt eben. Lösung hierfür: Den korrupten Eintrag löschen. Ein Deaktivieren via MSCONFIG funktioniert übrigens bei dieser Problematik oftmals nicht! Alle Starteinträge finden Sie unter: Automatisches Starten von Windows Programmen beim Systemstart
3.Es kann auch HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Explorer und dort der Eintrag „DesktopProcess“ ein Problem darstellen. Ist er auf 1 gesetzt, dann wird eine Instanz von explorer.exe in einem separaten Speicherbereich ausgeführt. Stürzt dann der Explorer beispielsweise ab (in der 2. Instanz), so ist die Taskleiste weiterhin verfügbar. Allerdings kann dieser Schalter unter Umständen ebenfalls zu Schwierigkeiten führen, eben z.B. mit einem beim Start aufpoppenden Explorer. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Wert wieder zu löschen. (Das kann aber meist nur bei WinNT zu Problemen führen) Vielleicht hilft ein Neuaufspielen des Servicepack, sonnst diesen Wert wieder auf 0 setzen.
aus WinFAQ 4.8 (www.winfaq.de), © 1996/2000 by Frank Ullrich
gruss Franz