ich habe meinen Drucker unter Win XP an einem Printserver angeschlossen.
Dieser ist auf meinem PC freigegeben.
Aus Windows kann ich hier problemlos drucken. Leider habe ich ein altes DOS-Programm, das nur auf LPT1 drucken kann. Hier hängt aber nichts dran.
Dann habe ich den Druckerport LPT1 in der Eingabeaufforderung mit „net use lpt1 \PS-Name\Drucker-Freigabename“ eingebunden.
Jetzt kommen auch sofort alle Druckaufträge im dem Drucker-Statusfenster auf dem Drucker an. Aber leider verschwinden diese ungedruckt wieder. Zuerst bleibt der Auftrag ca. 10sec in der Warteschlange, dann löscht er sich selbst - wird gelöscht. Das wars!
Wenn ich im Druckertreiber den Spooler ausschalte und auf sofort zum Drucker einstelle, bringt das DOS-Programm die Fehlermeldung: kein Drucker vorhanden. Wenn ich den Spooler wieder einstelle, dann funktioniert es soweit wieder - keine Ahnung, ob das jemandem weiter hilft.
Ich habe auch schon probiert den Druckpool zu aktivieren und hier den LPT1 einzubinden - funktioniert genau so wie net use!
Wenn ich den Drucker ausschalte, dann meckert Windows sofort - also irgendwie muss schon mit dem Drucker kommuniziert werden??
Drucker ist ein HP3600i - Treiber für Win XP sind installiert.
Brauche ich hier einen speziellen Dos-Treiber???
Wenn der Druckauftrag nicht allzu groß ist, muß am Drucker evtl. erst der Seitenvorschub manuell ausgelöst werden.
Ansonsten könnte man probeweise im BIOS des Rechners den Modus des Parallelports mal auf Standard setzen (also bewußt nicht ECP oder EPP). Darunter könnte allerdings die Druckgeschwindigkeit leiden (auch unter Windows).
Aus Windows kann ich hier problemlos drucken. Leider habe ich
ein altes DOS-Programm, das nur auf LPT1 drucken kann.
Hallo,
die Verbindung zum Drucker ist nur das halbe Problem, bestenfalls. V.a. musst du deinem DOS-Programm beibringen, dass es im Format für den HP drucken soll - das meinst du wahrscheinlich mit DOS-Treiber, aber so etwas gibt es nicht wirklich, unter DOS regelt das jedes Programm selbst. Unsere uralte DOS-Buchhaltung konnte z.B. nur Epson oder NEC P6. Dann wird es zeimlich schwierig, ich habe z.B. auch den NEC-Output per Software umgesetzt auf PCL für Laserdrucker, aber der Aufwand übersteigt meistens den Wert des alten Programms.
Hallo Stormtrooper,
Danke für deine Antworten, aber es funktioniert immer noch nicht.
Wenn der Druckauftrag nicht allzu groß ist, muß am Drucker
evtl. erst der Seitenvorschub manuell ausgelöst werden.
was genau meinst du damit?
Ansonsten könnte man probeweise im BIOS des Rechners den Modus
des Parallelports mal auf Standard setzen (also bewußt nicht
ECP oder EPP). Darunter könnte allerdings die
Druckgeschwindigkeit leiden (auch unter Windows).
unterstützt das Druckprogramm ladbare/konfigurierbare Druckertreiber? Alternativ: Welche Druckersprache unterstützt das Programm?
Bei dem Umleitungsverfahren mit net use zum Drucken aus der DOS-Box wird der Windows-Druckertreiber nicht verwendet, sondern das DOS-Programm selbst muss dafür sorgen einen Output in der vom Drucker verwendeten Druckersprache zu erzeugen. Und wenn das nur ESC/P spricht, dann hast Du mit einem PCL-Drucker schlechte Karten.
Hast Du schon mal versucht mit PRINT oder COPY eine einfache DOS-Textdatei an den Drucker zu schicken? Was passiert dann?
Gibt es im Drucker-Setup ein „Auto-Formfeed“? Ist dieses eingeschaltet? DOS-Programme vergessen oft das FF, und dann druckt ein Laser natürlich nur, wenn das Druckvolumen die Seitengrenze übersteigt.
Danke für die Hilfe, aber die Lösung für mich ist noch nicht
dabei…
Gruß
Werner
Hallo,
recht wahrscheinlich, dass es keine für dich gibt. Meine Umsetzung kommt nur für extrem wichtige Software in Frage wegen Kosten von einigen kEUR, und ohne die kannst du mit einem DOS-Programm, das nur Epson druckt, eben NUR einen Epson(Nadel)Drucker ansteuern, Punkt und aus.
eine einfache Textausgabe eines alten Dos-Programmes müssten eigentlich funktionieren. Dabei muss für Dein Anschluss der passende Druckrozessor gewählt werden. Bei meinem System (VISTA) ist dies z.B. „Winprint“ mit dem Standarddatentyp „Text“. Die HP-Druckprozessoren liefern hier das gleiche Ergebnis, entscheidend ist nur der Standarddatentyp „Text“. Bei den Datentypen „RAW“ und „NT EMF“ zeigt mein System das gleiche Fehlverhalten wie bei Dir (Es werden für kurze Zeit Daten zum Drucker gesendet, aber es erfolgt kein Ausdruck).