Win XP Recovery

Hi,

ich möchte jetzt, da ich ein neues Main-Board habe, auf Win XP umsteigen.
Auf der Suche nach einer legalen Lizenz bin ich immer wieder auf den Begriff OEM und Recovery-CD gestoßen. Kann mir einer dies erklären ?

Kann man auf einem „blanken“ PC (d.h. alle Komponenten neu zusammengebaut, kein Betriebssystem installiert) eine XP-Version von einer Recovery-CD installieren ?

Gruß
Lianna

Hi, Lianna

ich möchte jetzt, da ich ein neues Main-Board habe, auf Win XP
umsteigen.
Auf der Suche nach einer legalen Lizenz bin ich immer wieder
auf den Begriff OEM und Recovery-CD gestoßen. Kann mir einer
dies erklären ?

OEM-Versionen liegen den PCs resp. Schlepptops bei, und wenn es nach MS ginge, dürften sie nur in Verbindung mit PCs verkauft werden.
Unsere Gesetze sprechen zum Glück dagegen, und so kannst du sie bedenkenlos, auch solo kaufen. Vom ‚Lieferumfang‘ sind sie gleich mit den Vollversionen, nur das Klicki-bunti-Nutzlos-Heftchen fehlt.
Recovery CDs beinhalten auch eine Vollversion des jeweiligen Betriebssystems, sind aber für den PC oder Schleppptop maßgeschneidert worden, dem sie beiliegen, sprich, alle Treiber und eine Menge unnützer Progis sind drauf, und sie haben den Zweck, den PC wieder in den Auslieferungszustand zu setzen. Das machen sie auch, meist ohne Gnade, sie bügeln die Platte glatt und pinseln Win neu auf, ohne Rücksicht auf Verluste, und meist ohne Eingriffsmöglichkeiten des Users. Da sie aber die Treiber für die Ursprungshardware installieren, führt das zwangsläufig zu Konflikten mit anderer Hardware.Begnadete Bastler (wie ich *hüstel*) können daraus eine normale Winversion herstellen, aber im Prinzip sind sie nur mit dem jeweiligen PC ohne Bastelei zu gebrauchen.

Alle Klarheiten beseitigt? ^^

Gruss
ExNicki

hai,

OEM-Versionen nur das Klicki-bunti-Nutzlos-Heftchen fehlt.

…und MS gibt bei diesen Versionen keinen Support.
Für den seltenen Fall, dass jemand eine Version möchte, die Support beinhält, müsste er eine Vollversion kaufen, die um einiges mehr kostet.

lg,
fred

OEM-Versionen liegen den PCs resp. Schlepptops bei, und wenn
es nach MS ginge, dürften sie nur in Verbindung mit PCs
verkauft werden.
Unsere Gesetze sprechen zum Glück dagegen, und so kannst du
sie bedenkenlos, auch solo kaufen. Vom ‚Lieferumfang‘ sind sie
gleich mit den Vollversionen, nur das
Klicki-bunti-Nutzlos-Heftchen fehlt.

Und damit ist es keine Vollwertige WIndows-Lizenz.
Die Lizenz besteht IMHO aus Datenträger, Seriennummer (Aufkleber) und diesem schönen bunten Heft.
Inwieweit das jemals jeman prüft lassen wir mal außen vor.

Recovery CDs beinhalten auch eine Vollversion des jeweiligen
Betriebssystems, sind aber für den PC oder Schleppptop
maßgeschneidert worden, dem sie beiliegen, sprich, alle
Treiber und eine Menge unnützer Progis sind drauf, und sie
haben den Zweck, den PC wieder in den Auslieferungszustand zu
setzen. Das machen sie auch, meist ohne Gnade, sie bügeln die
Platte glatt und pinseln Win neu auf, ohne Rücksicht auf
Verluste, und meist ohne Eingriffsmöglichkeiten des Users. Da
sie aber die Treiber für die Ursprungshardware installieren,
führt das zwangsläufig zu Konflikten mit anderer
Hardware.

Soweit richtig, aber …

Begnadete Bastler (wie ich *hüstel*) können daraus
eine normale Winversion herstellen, aber im Prinzip sind sie
nur mit dem jeweiligen PC ohne Bastelei zu gebrauchen.

… auch wenn Deine Selbstbeweihräucherung sich schön liest, ;D
fehlen doch ein paar Infos.

Recovery-CD ist nicht gleich Recovery-CD.
Es gibt die einen, die sich so wie beschrieben verhalten und es gibt die, auf denen genauso Recovery-CD steht und die sich ebenfalls so verhalten, die aber bei Installation auf einem anderen Gerätetyp die Eingabe der Seriennummer verlangen und dann eine „normale“ Installationroutine starten.

Aus denen lässt sich durchaus und mit relativ geringem Aufwand eine vollwertige Recovery-CD „stricken“.
Ob das bei den ganze bösen „Wir überschreiben gnadenlos alles“-Recovery-CDs noch geht, ohne dass da besondere Software eingebunden werden muss, die auf diesen CDs noch fehlt sei dahingestellt.

Aber auch bei umgestrickten Recovery-CDs gilt:
Für eine Lizenz braucht man den Original-Datenträger, den Lizenzaufkleber mit der Seriennummer und das bunte Heftchen.

Hallo,

im Prinzip stimme ich ExNicki zu, aber wie auch schon erwähnt ist Recovery nicht gleich Recovery. Recovery CDs von Dell und HP sind praktisch vollwertige Windows CDs und ich habe vor ca. 4 Monaten meinen zusammengeschusterten Bastel-PC mit einer englischen XP Professional OEM-CD von HP ohne irgendwelche Probleme installiert (war vorher Windows 2000 deutsch). Diese CD mit Key hatte ich bei ebay für 30 EUR erworben.

Kann man auf einem „blanken“ PC (d.h. alle Komponenten neu
zusammengebaut, kein Betriebssystem installiert) eine
XP-Version von einer Recovery-CD installieren ?

Im Prinzip ja. Man sollte alle Hardware-Treiber zur Hand haben und darauf vorbereitet sein, dass man von der Recovery-CD evtl. nicht booten kann. Ansonsten alles kein Problem.

Eine sichere Alternative: Original Windows-CD von Freund leihen und damit den PC aufzetzen. Dann die bei der günstig gekauften OEM-CD beiliegende Registriernummer verwenden und eingeben. Klappt vermutlich nur dann, wenn beide Windowse ziemlich gleich sind (z.B. beides XP Professional deutsch).

Gruß,

Myriam

OEM-Versionen liegen den PCs resp. Schlepptops bei, und wenn
es nach MS ginge, dürften sie nur in Verbindung mit PCs
verkauft werden.
Unsere Gesetze sprechen zum Glück dagegen, und so kannst du
sie bedenkenlos, auch solo kaufen. Vom ‚Lieferumfang‘ sind sie
gleich mit den Vollversionen, nur das
Klicki-bunti-Nutzlos-Heftchen fehlt.

Und damit ist es keine Vollwertige WIndows-Lizenz.
Die Lizenz besteht IMHO aus Datenträger, Seriennummer
(Aufkleber) und diesem schönen bunten Heft.

njet. das bunte Heftchen hat nichts mit der Lizenz zu tun. Registriernr. und Kaufbeleg genügen MS zB um dir eine CD zu schicken.

Recovery-CD ist nicht gleich Recovery-CD.
Es gibt die einen, die sich so wie beschrieben verhalten und
es gibt die, auf denen genauso Recovery-CD steht und die sich
ebenfalls so verhalten, die aber bei Installation auf einem
anderen Gerätetyp die Eingabe der Seriennummer verlangen und
dann eine „normale“ Installationroutine starten.

alles möglich, mir ist so eine allerdings noch nie begegnet.
Aber nachdem jeder Händler/Vertreiber da sein eigenes Süppchen kocht, können natürlich zig Variationen existieren. Penibel ist es nur, wenn man eine solche kauft/ersteigert und stellt dann fest, dass die erst gar keine Anstalten macht, die Installationsroutine zu starten. Die lapidare Meldung: diese Version ist nur mit dem xxx PC kompatibel o. ä hatte ich schon öfters.

Aus denen lässt sich durchaus und mit relativ geringem Aufwand
eine vollwertige Recovery-CD „stricken“.
Ob das bei den ganze bösen „Wir überschreiben gnadenlos
alles“-Recovery-CDs noch geht, ohne dass da besondere Software
eingebunden werden muss, die auf diesen CDs noch fehlt sei
dahingestellt.

im Prinzip besteht jede Recovery-CD zu 95% aus dem i386-Ordner, der das eigentliche Windows beinhaltet und dem Rest: Treiber, Pogis und sonstiger unnützer Firlefanz. Es geht eigentlich nur darum, die Setuproutine durch eine eigene zu ersetzen, und schon hat man eine ‚normale‘ Version.

Aber auch bei umgestrickten Recovery-CDs gilt:
Für eine Lizenz braucht man den Original-Datenträger, den
Lizenzaufkleber mit der Seriennummer und das bunte Heftchen.

ohne das bunte Heftchen, aber mit Kaufbeleg s.o.

Gruss
ExNicki

njet. das bunte Heftchen hat nichts mit der Lizenz zu tun.
Registriernr. und Kaufbeleg genügen MS zB um dir eine CD zu
schicken.

Ach so?
Komisch das Microsoft in den Trainingskursen was ganz anderes lehrt.
Nämlich, dass alle 3 Dinge zu einer vollwertigen Lizenz nötig sind.
Was Microsoft letztendlich für einen Nachweis fordert bleibt denen überlassen.
Aber Du solltest dennoch den feinen Unterschied kennen und nicht solch gefährliches Halbwissen verbreiten.

alles möglich, mir ist so eine allerdings noch nie begegnet.

Das kann ich eben umgedreht behaupten, aber das kann Zufall sein.
Der eine so der andere anders. :smile:

Aber nachdem jeder Händler/Vertreiber da sein eigenes Süppchen
kocht, können natürlich zig Variationen existieren. Penibel
ist es nur, wenn man eine solche kauft/ersteigert und stellt
dann fest, dass die erst gar keine Anstalten macht, die
Installationsroutine zu starten. Die lapidare Meldung: diese
Version ist nur mit dem xxx PC kompatibel o. ä hatte ich schon
öfters.

Ich eben nicht. Siehe oben.

im Prinzip besteht jede Recovery-CD zu 95% aus dem
i386-Ordner, der das eigentliche Windows beinhaltet und dem
Rest: Treiber, Pogis und sonstiger unnützer Firlefanz. Es geht
eigentlich nur darum, die Setuproutine durch eine eigene zu
ersetzen, und schon hat man eine ‚normale‘ Version.

Was verstehst Du bitte unter der Setuproutine?
Und da sind wir bei dem Punkt den ich schon angesprochen hatte.
Man muss irgendeine „besondere Software“ einbinden, und damit meine ich alles, was nicht auf der Recovery-CD enthalten ist, um eine „böse Recovery-CD“ in eine brauchbare Installations-CD zu verwandeln.
Die Verwendung eines Bootimages oder das Anlegen/Verändern von (bestehenden) Dateien meine ich damit nicht.

Aber auch bei umgestrickten Recovery-CDs gilt:
Für eine Lizenz braucht man den Original-Datenträger, den
Lizenzaufkleber mit der Seriennummer und das bunte Heftchen.

ohne das bunte Heftchen, aber mit Kaufbeleg s.o.

Siehe oben.
Der Nächste liest’s, glaubt’s und ist dann aufgeschmissen, weil er zu den 2% gehört die Microsoft darauf festnagelt, dass er eben keine vollwertige Lizenz hat.
Aber wie gesagt: Was zur Lizenz gehört und was Microsoft als Nachweis fordert sind 2 verschiedene Dinge die es zu unterscheiden gilt.

Hi Thovan

njet. das bunte Heftchen hat nichts mit der Lizenz zu tun.
Registriernr. und Kaufbeleg genügen MS zB um dir eine CD zu
schicken.

Ach so?
Komisch das Microsoft in den Trainingskursen was ganz anderes
lehrt.
Nämlich, dass alle 3 Dinge zu einer vollwertigen Lizenz nötig
sind.

was MS lehrt und was in D gesetzlich geregelt ist, sind 2 verschiedene Sachen.
MS hat sich auch vehement dagegen gewährt, OEM-Versionen als lizenziert zu betrachten, wenn Win auf einen anderen PC installiert wird als auf dem ursprünglichen. Sie wollten OEM-Lizenzen fest mit der Hardware verbunden wissen. In D ist das aber illegal.
Das gleiche gilt für Verträge (EULA) die erst nach dem Kauf gelesen werden können. Zum Glück macht MS die Gesetze hier nicht.

Was Microsoft letztendlich für einen Nachweis fordert bleibt
denen überlassen.
Aber Du solltest dennoch den feinen Unterschied kennen und
nicht solch gefährliches Halbwissen verbreiten.

welches Halbwissen? ruf bei MS an, sag, du hättest deine CD zerkratzt oder sonstwie unbrauchbar gemacht, und du bräuchtest eine neue. Dann wirst du merken, dass MS das gleiche ‚Halbwissen‘ wie ich hat.

alles möglich, mir ist so eine allerdings noch nie begegnet.

Das kann ich eben umgedreht behaupten, aber das kann Zufall
sein.
Der eine so der andere anders. :smile:

wie gesagt, es gibt keine feste Regeln für Recoverys

im Prinzip besteht jede Recovery-CD zu 95% aus dem
i386-Ordner, der das eigentliche Windows beinhaltet und dem
Rest: Treiber, Pogis und sonstiger unnützer Firlefanz. Es geht
eigentlich nur darum, die Setuproutine durch eine eigene zu
ersetzen, und schon hat man eine ‚normale‘ Version.

Was verstehst Du bitte unter der Setuproutine?
Und da sind wir bei dem Punkt den ich schon angesprochen
hatte.
Man muss irgendeine „besondere Software“ einbinden, und damit
meine ich alles, was nicht auf der Recovery-CD enthalten ist,
um eine „böse Recovery-CD“ in eine brauchbare Installations-CD
zu verwandeln.

jein. Im Prinzip rufen die Setupreoutinen, ob es jetzt die von XP selbst oder die zusammengestrickte von einer Recovery-CD, nur die einzelnen Daten des i386-Ordners auf, nur dass bei der Recovery-CD noch automatisch Treiber eingebunden werden, oft automatisch neu formatiert wird, wo du bei der Original-CD selbst die Auswahl treffen kannst. Das bezeichne ich als Setuproutine, du kannst es auch als Programm bezeichnen. Und die gilt es zu ändern: recovery-Setup raus, neue rein. Die Daten von XP an sich (eben der i386-Ordner) bleiben dabei unverändert.
Lies dir mal folgende Anleitung durch (mit deren Hilfe ich diese CDs erstellt habe), dann weisst du, was ich meine:
http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=18442

übrigens hat c’t auch ein Hilstool programmiert, mit dessen Hilfe man Recovery-CDs in normale umbauen kann, und das soll gut und weniger kompliziert sein als das obige: ich hab’s noch nicht ausprobiert:
http://www.heise.de/ct/06/03/202/default.shtml

Gruss
ExNicki

Hi Thovan

njet. das bunte Heftchen hat nichts mit der Lizenz zu tun.
Registriernr. und Kaufbeleg genügen MS zB um dir eine CD zu
schicken.

Ach so? Komisch das Microsoft in den Trainingskursen was ganz
anderes lehrt.
Nämlich, dass alle 3 Dinge zu einer vollwertigen Lizenz nötig
sind.

was MS lehrt und was in D gesetzlich geregelt ist, sind 2
verschiedene Sachen.

Wo bitte regelt in Deutschland ein Gesetz, was Bestandteil einer Software-Lizenz ist.
Jetzt bin ich aber interessiert.

MS hat sich auch vehement dagegen gewährt, OEM-Versionen als
lizenziert zu betrachten, wenn Win auf einen anderen PC
installiert wird als auf dem ursprünglichen. Sie wollten
OEM-Lizenzen fest mit der Hardware verbunden wissen. In D ist
das aber illegal.

Das hat mit dem Umfang, welche „Unterlagen“ für eine vollwertige Windows XP-Lizenz nötig sind nichts zu tun.

Das gleiche gilt für Verträge (EULA) die erst nach dem Kauf
gelesen werden können. Zum Glück macht MS die Gesetze hier
nicht.

Das hat ebenfalls nichts damit zu tun.

Was Microsoft letztendlich für einen Nachweis fordert bleibt
denen überlassen.
Aber Du solltest dennoch den feinen Unterschied kennen und
nicht solch gefährliches Halbwissen verbreiten.

welches Halbwissen? ruf bei MS an, sag, du hättest deine CD
zerkratzt oder sonstwie unbrauchbar gemacht, und du bräuchtest
eine neue. Dann wirst du merken, dass MS das gleiche
‚Halbwissen‘ wie ich hat.

Und jetzt liest Du meine Aussage nochmal.
Ich habe nie behauptet, das Microsoft alle 3 Unterlagen als Nachweis einfordern wird. Ich habe lediglich - und da mit Recht - behauptet, dass eine vollwertige Windows XP Lizenz aus dem Datenträger, dem Aufkleber mit dem Lizenzkey und dem tollen bunten Heft besteht.
Davon gibt es meines Wissens nur eine Hand voll Ausnahmen: MSDNAA-Lizenzen und Corporate-Lizenzen. Wie es mit MSDN-Lizenzen aussieht weiß ich nicht.
Aber die Single-Computer Windows XP Home/Professional Lizenzen bestehen nunmal aus diesen 3 Dingen - Punkt.

Und ich behaupte immer noch nicht, dass Microsoft von jedem Kunden diese 3 Dinge als Besitznachweis fordern wird.
Ich sage lediglich, dass Sie das könnten.

Und mir ist ehrlich gesagt ziemlich egal, was irgendein Call Center Agent meint, der vielleicht 1 Jahr im Customer Support Center von MS arbeitet.
Denen traue ich wirklich zu, dass die so einen Unsinn wissen.

Lies dir mal folgende Anleitung durch (mit deren Hilfe ich
diese CDs erstellt habe), dann weisst du, was ich meine:
http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=18442

übrigens hat c’t auch ein Hilstool programmiert, mit dessen
Hilfe man Recovery-CDs in normale umbauen kann, und das soll
gut und weniger kompliziert sein als das obige: ich hab’s noch
nicht ausprobiert:
http://www.heise.de/ct/06/03/202/default.shtml

Ich werde mir das mal in Ruhe zu Gemüte führen.

Hi Thovan

njet. das bunte Heftchen hat nichts mit der Lizenz zu tun.
Registriernr. und Kaufbeleg genügen MS zB um dir eine CD zu
schicken.

Ach so? Komisch das Microsoft in den Trainingskursen was ganz
anderes lehrt.
Nämlich, dass alle 3 Dinge zu einer vollwertigen Lizenz nötig
sind.

was MS lehrt und was in D gesetzlich geregelt ist, sind 2
verschiedene Sachen.

Wo bitte regelt in Deutschland ein Gesetz, was Bestandteil
einer Software-Lizenz ist.
Jetzt bin ich aber interessiert.

das ist mit Sicherheit nicht geregelt, aber was OEM-Lizenzen angeht, gibt es Urteile:
http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprec…
http://www.recht-freundlich.de/download/OEM-Urteil_2…

MS hat sich auch vehement dagegen gewährt, OEM-Versionen als
lizenziert zu betrachten, wenn Win auf einen anderen PC
installiert wird als auf dem ursprünglichen. Sie wollten
OEM-Lizenzen fest mit der Hardware verbunden wissen. In D ist
das aber illegal.

Das hat mit dem Umfang, welche „Unterlagen“ für eine
vollwertige Windows XP-Lizenz nötig sind nichts zu tun.

richtig, aber wer bestimmt es?

Das gleiche gilt für Verträge (EULA) die erst nach dem Kauf
gelesen werden können. Zum Glück macht MS die Gesetze hier
nicht.

Das hat ebenfalls nichts damit zu tun.

Was Microsoft letztendlich für einen Nachweis fordert bleibt
denen überlassen.
Aber Du solltest dennoch den feinen Unterschied kennen und
nicht solch gefährliches Halbwissen verbreiten.

welches Halbwissen? ruf bei MS an, sag, du hättest deine CD
zerkratzt oder sonstwie unbrauchbar gemacht, und du bräuchtest
eine neue. Dann wirst du merken, dass MS das gleiche
‚Halbwissen‘ wie ich hat.

Und jetzt liest Du meine Aussage nochmal.
Ich habe nie behauptet, das Microsoft alle 3 Unterlagen als
Nachweis einfordern wird. Ich habe lediglich - und da mit
Recht - behauptet, dass eine vollwertige Windows XP Lizenz aus
dem Datenträger, dem Aufkleber mit dem Lizenzkey und dem
tollen bunten Heft besteht.

ich glaube dir ja, nur ob es Rechtens ist, wage ich zu bezweifeln.
im Prinzip ist es mir auch wurscht: mich interssiert, wie die Dinge in der Praxis gehandhabt werden, und das habe ich geschrieben. also, wozu streiten? ^^

Davon gibt es meines Wissens nur eine Hand voll Ausnahmen:
MSDNAA-Lizenzen und Corporate-Lizenzen. Wie es mit
MSDN-Lizenzen aussieht weiß ich nicht.
Aber die Single-Computer Windows XP Home/Professional Lizenzen
bestehen nunmal aus diesen 3 Dingen - Punkt.

Und ich behaupte immer noch nicht, dass Microsoft von jedem
Kunden diese 3 Dinge als Besitznachweis fordern wird.
Ich sage lediglich, dass Sie das könnten.

Und mir ist ehrlich gesagt ziemlich egal, was irgendein Call
Center Agent meint, der vielleicht 1 Jahr im Customer Support
Center von MS arbeitet.
Denen traue ich wirklich zu, dass die so einen Unsinn wissen.

das heisst das Call-Center von Microsoft erzählt Blödsinn, in den Trainingskursen von Microsoft wird nur die Wahrheit erzählt. Seltsame Logik :wink:

Gruss
ExNicki

Wo bitte regelt in Deutschland ein Gesetz, was Bestandteil
einer Software-Lizenz ist.
Jetzt bin ich aber interessiert.

das ist mit Sicherheit nicht geregelt, aber was OEM-Lizenzen
angeht, gibt es Urteile:
http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprec…
http://www.recht-freundlich.de/download/OEM-Urteil_2…

Schöne Links, aber ohne jeden Zusammenhang zur diskutierten Streitfrage.
Es geht hier nicht um die Bindung einer Lizenz an Hardware sondern um den physischen Umfang einer reinen vollwertigen Software-Lizenz.
Gerichtsbeschlüsse und deren Auslegung über die OEM-Lizenzen haben damit m.E. nichts zu tun.

Und jetzt liest Du meine Aussage nochmal.
Ich habe nie behauptet, das Microsoft alle 3 Unterlagen als
Nachweis einfordern wird. Ich habe lediglich - und da mit
Recht - behauptet, dass eine vollwertige Windows XP Lizenz aus
dem Datenträger, dem Aufkleber mit dem Lizenzkey und dem
tollen bunten Heft besteht.

ich glaube dir ja, nur ob es Rechtens ist, wage ich zu
bezweifeln.
im Prinzip ist es mir auch wurscht: mich interssiert, wie die
Dinge in der Praxis gehandhabt werden, und das habe ich
geschrieben. also, wozu streiten? ^^

Ich brauche mich darüber ganz sicher nicht streiten, denn ich weiß wie es ist.
Nur finde ich das etwas „unsinnig“, Bestimmungen die im Praxisgebrauch aufgeweicht sind anderen deshalb als falsch/unrichtig zu verkaufen und deren Gegenteil als Tatsachen darzustellen.
Genau das hast Du m.E. getan.

Ich denke schon, dass sich die Leute über die tatsächlichen Fakten im Klaren sein sollten. Wenn es zu Ihren Gunsten abweicht, ist das nur gut. Nur wenn sie sich auf etwas verlassen, was einfach nicht so ist und im Streitfall auf die vermeintlichen Tatsachen berufen, dann gibt es ein böses Erwachen.

Und mir ist ehrlich gesagt ziemlich egal, was irgendein Call
Center Agent meint, der vielleicht 1 Jahr im Customer Support
Center von MS arbeitet.
Denen traue ich wirklich zu, dass die so einen Unsinn wissen.

das heisst das Call-Center von Microsoft erzählt Blödsinn, in
den Trainingskursen von Microsoft wird nur die Wahrheit
erzählt. Seltsame Logik :wink:

Wenn man die so verdreht, wie Du das machst, ist das allerdings seltsam.
Ich bin der Meinung, dass ein Call Center Agent, bei denen meinen Erfahrungen nach zu mindestens 80% eine Fluktuation in Job und/oder Servicegebiet stattfindet bzw. die in vielen Firmen durch Outsourcing nur oberflächliches Wissen aus vorgefertigten Frage-Antwortkatalogen haben, weniger präzise Auskünfte geben kann, als ein Dozent mit jahrelanger Praxis- und Lehrerfahrung zu Microsoftprodukten.
Zudem werden die Aussagen der Dozenten von denen ich diese Information habe durch entsprechende Textpassagen aus Microsoft-Press-Büchern untermauert.

Und ich bezweifle sehr, dass die Call Center Agents von Microsoft vor Ihrem Einsatz zu MCSEs geschult werden.