Win XP SP2 auf QuadCore und 3Gig Ram sinnvoll?

Hallo!

Ich hab mir nen neuen Computer gekauft (Quadcore, 3Gig Ram).
Leider ist Vista darauf installiert. Bis jetzt hab ich mich mit Vista nur herumgeärgert.
Deshalb meine Frage:
Ist es Sinnvoll, dass ich wieder auf XP umsteige? ICh hab XP mit SP2. Bezüglich 3Gig Ram hab ich mal gegoogelt aber da bin ich nur auf widersprüchliches gestoßen. Einige sagen dass XP dann nur 2 Gig benutzen kann, andere behaupten, dass es doch mölglich ist, das gesamte Ram zu benutzen.

Hat jemand Erfahrung damit?

MFG, Volker

Hallo Voker,

unter http://support.microsoft.com/kb/555223 findet man einen Artikel aus erster Hand und wie bei praktisch jedem 32bit Betriebssystem ist die obere Grenze bei 4Gb phy. RAM (Abgesehen von der PAE Erweiterung von Intel, die eigentlich aus Prozessorsicht bis zu 64G erlauben würde, aber natürlich vom OS unterstützt werden muss.)

Wie auch immer, deine 3Gb werden auf alle Fälle unterstützt. Wie es dann mit Performance aussieht, dass weiß ich leider nicht. Zumindest unter Linux ist es so, dass man im Kernel eine 3-level page-table verwenden kann, was ab 1G empfohlen wird. Da man unter Win, meines Wissens nach, nicht derart tief am Kernel werkeln kann, denke ich mal, dass durchaus die Möglichkeit besteht, dass Vista in diesem Punkt Vorteile hat. Ob das messbare Auswirkungen hat, bzw. ob Vista dann insgesammt tatsächlich schneller ist, dass weiß ich nicht und wird auch noch von vielen anderen Faktoren abhängen, etwa der hdd, etc.

mfg.

Hallo,
meines wissens nach werden unter vista mit 32 bit bis zu 3.6 GB ram unterstützt. also da besteht kein problem
unter xp sieht es ähnlich aus, aber du hast dir sowieso einen sinnlosen 4kern prozessor andrehen lassen, und du fragst dann ernsthaft, ob es sinn macht, auf ein os zurück zu gehen, das noch schlechtere chancen hat, den jemals auszunutzen?
tip: vor dem kauf jemand mit ahnung fragen und der werbung nicht alles glauben…

Servus.

meines wissens nach werden unter vista mit 32 bit bis zu 3.6
GB ram unterstützt.

Hm? Ich denke schon, dass 4G RAM unterstützt werden. Es ist halt so, dass memory-mapped I/O dann eben im Adressbereich liegt und von dem tatsächlich nutzbarem Bereich wegfällt. Kann es sein, dass du so auf die Zahl 3.6 kommst? Dann ist es aber so, dass die Größe des Graphikspeichers auf der Graphikkarte natürlich zu dieser Zahl was beiträgt, so wie jede PCI Karte, etc.

unter xp sieht es ähnlich aus, aber du hast dir sowieso einen
sinnlosen 4kern prozessor andrehen lassen,

Was hast du gegen einen Vierkerner? Du weißt ja gar nicht was er macht? Ob der Scheduler von XP jetzt besser oder schlechter Threads auf die vier Kerne verteilt ist höchsts ein Pro/Contra für XP. Ich beurteile die Leistung eines Autos ja auch nicht über den Fahrer…

mfg.

Servus.

meines wissens nach werden unter vista mit 32 bit bis zu 3.6
GB ram unterstützt.

Hm? Ich denke schon, dass 4G RAM unterstützt werden. Es ist
halt so, dass memory-mapped I/O dann eben im Adressbereich
liegt und von dem tatsächlich nutzbarem Bereich wegfällt. Kann
es sein, dass du so auf die Zahl 3.6 kommst? Dann ist es aber
so, dass die Größe des Graphikspeichers auf der Graphikkarte
natürlich zu dieser Zahl was beiträgt, so wie jede PCI Karte,
etc.

ist die aussage von ms, und ein bissl was wissen die über ihre os :stuck_out_tongue:

unter xp sieht es ähnlich aus, aber du hast dir sowieso einen
sinnlosen 4kern prozessor andrehen lassen,

Was hast du gegen einen Vierkerner? Du weißt ja gar nicht was
er macht? Ob der Scheduler von XP jetzt besser oder schlechter
Threads auf die vier Kerne verteilt ist höchsts ein Pro/Contra
für XP. Ich beurteile die Leistung eines Autos ja auch nicht
über den Fahrer…

klar kann ich auch jemand einen lada niva für die innenstadt empfehlen und dann diskutieren, ob der mit 155 oder 145 reifen auf höhstgeschwindigkeit kommt, was an der sinnlosigkeit der anschaffung nichts ändert. natürlich kann ich mich täuschen und der autor macht cad anwendungen oder videoschnitt mit spezialsoftware auf profi level, aber irgendwie glaub ich da nicht wirklich dran…
gruss

Servus.

ist die aussage von ms, und ein bissl was wissen die über ihre
os :stuck_out_tongue:

Und hast du auch den MS-Link gelesen, den ich gepostet habe?

natürlich kann ich mich täuschen
und der autor macht cad anwendungen oder videoschnitt mit
spezialsoftware auf profi level, aber irgendwie glaub ich da
nicht wirklich dran…

Dein Glaube daran trägt nichts zum Für und Wider eines Vierkerners bei. Oder welche CPU müsste er sich denn einbauen lassen, damit du keine Bewertung in diesem Forum abgibst?

mfg.

Moien

Ich hab mir nen neuen Computer gekauft (Quadcore, 3Gig Ram).

Vierkernsysteme (bevor der andere Thread ausartet) haben schon ihre Einsatzgebiete. Und zwar bei Datenbanken, http-Server mit dynamischen Inhalten, Profibildbearbeitung, Videoarbeiten,… aber nicht beim Internet surfen, Office oder zocken. Spielesysteme mit Quad sind sinnfrei, man gibt rund 100€ zuviel aus.

Ist es Sinnvoll, dass ich wieder auf XP umsteige? ICh hab XP
mit SP2. Bezüglich 3Gig Ram hab ich mal gegoogelt aber da bin
ich nur auf widersprüchliches gestoßen.

XP in der 32 Bit Version kann 4GB - 520MB für PCI und Kleinkram - Grösse der Graka an RAM verwalten. Wenn in dem Rechner eine 512MB Graka steckt kann XP von also maximal ~2.9GB verwalten.

Allerdings kann es in der Grundversion (ohne SP) in den Standardeinstellungen einem Programm nur 2GB zuweisen. D.h. man muss schonmal mindestens 2 Programme laufen lassen um den RAM wirklich voll zu machen. Die Grenze kann man aber umgehen und Programme die tatsächlich mehr als 2GB brauchen tun das auch ohne dem Anwender zu fragen. Und selbst wenn nur ein Programm läuft hat man immernoch Vorteile: das andere GB wird für Windows selbst und HD-Caching benutzt.

Das nächste „Problem“ bei 3GB RAM ist der Dual-Channel modus. Die meisten 3GB Systeme werden mit 3x 1 GB RAM verkauft. D.h. Dual-Channel (verdoppelung der Spiechergeschwindigkeit durch zusammenschalten von 2 Riegeln) funktioniert entweder gar nicht oder nur auf den ersten 2 Riegeln. Das kostet beim Quad, je nach Programm zwischen 5 und 20% Leistung.

Hat jemand Erfahrung damit?

Check zuerst welcher Chipset auf dem Motherboard verbaut wurde. Wenn der Chipsethersteller Treiber für XP rausgebracht hat dann installiert XP. Wenn nicht bleibst du besser auf Vista bis die Treiber rauskommen.

cu

Die Betriebssystem ist die Anzahl der Kerne herzhaft egal, das verursacht so wenig Grundlast, das es auch mit einem Kern auskommt.
Mehr Kerne helfen nur bei spezieller Software oder bei viel gleichzeitig laufender Software.

Im Übrigen ist es überhaupt kein Problem, 4 GB oder auch noch mehr unter den 32-bittigen Win2k/XP zu benutzen: Man installiert sich einfach das passende Server-Betriebssystem (siehe http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2003/e…) und schaltet alle überflüssigen Dienste ab.

Das einem Programm nicht mehr als 2 Gigs zugeordnet werden - Hergott, was wollt ihr denn für Programme nutzen, die damit nicht auskommen? Man kann dann aber mehrere solcher Programme benutzen, ohne das Windows sich mit Swapping-Orgien beschäftigt.

Ein Kumpel betreibt einen Quadcore mit 12 Gigs RAM erfolgreich unter Win2000 - die Sinnfrage lassen wir mal außen vor.

Servus.

Die Betriebssystem ist die Anzahl der Kerne herzhaft egal, das
verursacht so wenig Grundlast, das es auch mit einem Kern
auskommt.

Natürlich brauche ich keine Multicore CPUs um das Betriebssystem zum Laufen zu bringen! Das wär ja noch schöner! Aber darum geht es ja gar nicht.

Mehr Kerne helfen nur bei spezieller Software oder bei viel
gleichzeitig laufender Software.

„Spezieller Software“? Multithreaded eben! „Gleichzeitig laufender Software“? Bei mir laufen gerade 99 Prozesse. Z.b. ein Editor, wpa_supplicant, ifplugd, kpdf, conky, etc. - Nur sind quasi alle im Waiting state. (Bis auf den firefox, der die animierte Werbung auf der rechten Seite rechnen muss…)

Im Übrigen ist es überhaupt kein Problem, 4 GB oder auch noch
mehr unter den 32-bittigen Win2k/XP zu benutzen: Man
installiert sich einfach das passende Server-Betriebssystem
(siehe
http://www.microsoft.com/germany/windowsserver2003/e…)
und schaltet alle überflüssigen Dienste ab.

Danke, dass du es auch nochmal wiederholst: Ja, mit PAE kann man bis 64Gb physikalisch adressieren – ist wird ein zusätzliches Register verwendet um die restlichen Adressbits zur Verfügung zu stellen…

Im Übrigen brauche ich dafür nicht unbedingt das ServerOS von MS – ich aber will jetzt keinen Flamewar lostreten…

Das einem Programm nicht mehr als 2 Gigs zugeordnet werden -
Hergott, was wollt ihr denn für Programme nutzen, die damit
nicht auskommen?

Naja, mein Mailprogramm vielleicht nicht gerade. Aber 2-3G habe ich schon hin und wieder gebraucht, um diverse Testläufe von Algorithmen zu fahren. Aber darum geht es ja gar nicht!

Ein Kumpel betreibt einen Quadcore mit 12 Gigs RAM erfolgreich
unter Win2000 - die Sinnfrage lassen wir mal außen vor.

Ich auch, da ich nicht weiß, was er macht…

mfg.