Hallo Reinhard
das ist doch etwas zu optimistisch: Win98 geht, aber meine
Versuche, DOS 6.22 mit WfW3.11 zu virtualisieren haben
ergeben, dass das nicht sinnvoll machbar ist (jedenfalls nicht
mit VMWARE), DOS geht zwar noch so lala, wenn auch mit
ziemlicher Verzögerung beim Tastendrücken, aber Windows ist
nicht sinnvoll nutzbar, was auch anderweitig und von VMWARE
selbst bestätigt wird. Gerade das fände ich aber interessant,
weil in Arztpraxen usw. noch richtige DOS-Programme laufen.
Die kann man wohl nur unter Win98 weiter nutzen, nicht aber
unter WfW.
Naja, da stellt sich dann auch die Sinnfrage.
Wenn die ganze Software unter Win98 läuft (und ich hab bisher kaum ein Win 3.11 oder DOS-Programm gesehen, das das nicht tut - außer Hardwarenah und Spiele, versteht sich), wäre eine Unterstützung von WfW und DOS auch mehr Zeitverschwendung.
An CP/M86, GEM, OS/2 wage ich garnicht zu denken.
Ja, okay.
Aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache/der urspünglichen Frage. Es ging nicht um Software von Antiquitäten oder Freak-Maschinen, es geht um Software auf derzeitigen Standard-Maschinen und solchen der letzten 10-15 Jahre. Und die läuft und wird auch in 15 weiteren Jahren noch laufen.
So, wie heute niemand wirklich Lust hat, mit einem Programm mit C64-Charme zu arbeiten, so wird man in ??30??50?? Jahren, wenn es richtige VR-Umgebungen gibt, keine große Lust haben, mit einem 2D-Fenster zu arbeiten.
Der Übergang ist ja im Allgemeinen schleichend. Meine CAD-User arbeiten mittlerweile auch mit einem modernen AutoCAD, aber wir haben halt nicht alle zig-tausend alten Datensätze aus dem antiquierten DOS-Progamm konvertieren können, da muss einges an Handarbeit investiert werden. Also fahren wir die Antiquität parallel in einer VM holen die Daten bei Bedarf daraus. Und wenn in 10 Jahren die Umstellung abgeschlossen ist, wird das wohl wieder von vorne beginnen 
Genau dafür sind VMs gut: um den Übergang nicht aprupt, sondern schön langsam zu machen.
lg, mabuse