Win2000 auf neuem comp

Hallo!

Ich bekomme übermorgen früh einen neuen Laptop, der ganz (!) leer hier ankommen wird, also muss ich noch Festplatte formatieren usw.

Entschieden habe ich mich zu 80% (es sei denn es stimmt mich hier noch jemand um) für Windows 2000 als Betriebssystem… (hab übrigens 512MB RAM)

Nun: das formatieren und so würde ich ja wohl noch irgendwie hinbekommen (hab mir da schonmal hier im Archiv was rausgesucht), nun aber meine Frage:

Es gibt doch verschiedene Dateisysteme für die Festplatte, oder? Kenn’ ich mich zwar nicht so super aus, aber es gibt doch zum beispiel FAT32 oder NTFS (?) – wie geh ich da vor, was ist am besten geeignet und am zuverlässigsten und wie stelle ich das ein?

Wie gesagt, hab sozusagen am Donnerstag einen jungfräulichen Computer vor mir :o)

Danke schön,

Dennis =O)

PS: ZU den Partitionen: ich dachte bei 30GB an etwa so eine Aufteilung, hat jemand noch Tipps: 8GB Windows, 4GB Software, 8GB Daten, 10GB Musik und so… ok so?

Hi,

Es gibt doch verschiedene Dateisysteme für die Festplatte,
oder? Kenn’ ich mich zwar nicht so super aus, aber es gibt
doch zum beispiel FAT32 oder NTFS (?) – wie geh ich da vor,
was ist am besten geeignet und am zuverlässigsten und wie
stelle ich das ein?

Ich würde NTFS empfehlen. Bei der Installation kannst Du es auswählen.

Wie gesagt, hab sozusagen am Donnerstag einen jungfräulichen
Computer vor mir :o)

PS: ZU den Partitionen: ich dachte bei 30GB an etwa so eine
Aufteilung, hat jemand noch Tipps: 8GB Windows, 4GB Software,
8GB Daten, 10GB Musik und so… ok so?

Was sollen Dir die ganzen Partitionen bringen?
Und wenn Du schon unbedingt meinst, es müssten welche sein, wieso denn dann um Gottes willen 8GB für Windows?
Eine Trennung von Windows und Anwendungen ist übrigens alles andere als sinnvoll, macht die ganze Sache langsam, hat keinen Sinn beim sichern uswusf.
Daten von Programmen hat den Vorteil, dass die Sicherung einfacher ist… aber der ist eigentlich auch zu vernachlässigen.
Eigentlich macht eine Trennung von Daten und Programmen nur Sinn, wenn es verschiedene Festplatten sind.

ciao
ralf

Hallo Ralf!

Ich würde NTFS empfehlen. Bei der Installation kannst Du es
auswählen.

Gut… dann ist es also einfacher als ich dachte :o))

Was sollen Dir die ganzen Partitionen bringen?
Und wenn Du schon unbedingt meinst, es müssten welche sein,
wieso denn dann um Gottes willen 8GB für Windows?

Gut, das seh ich ein das 8GB übertrieben ist :o) das war dann wohl als ich noch dachte (was ich jetzt wieder denke) Software+Windows auf eine Partition. Mach ich wohl so.

Eine Trennung von Windows und Anwendungen ist übrigens alles
andere als sinnvoll, macht die ganze Sache langsam, hat keinen
Sinn beim sichern uswusf.

ok. mach ich so :o) Danke!

Daten von Programmen hat den Vorteil, dass die Sicherung
einfacher ist… aber der ist eigentlich auch zu
vernachlässigen.

Es geht mir hauptsächlich auch um die Übersicht… und ich finde es doch ein bisschen einfacher die daten extra zu haben.

Eigentlich macht eine Trennung von Daten und Programmen nur
Sinn, wenn es verschiedene Festplatten sind.

Echt? Was eine Geschwindigkeitserhöhung anbelangt sicher, aber mir geht’s ja auch um Ordnung… und langsamer sollte es davon nicht werden, oder?

Wie wär’s mit

-Win+Software vielleicht insg. 6GB ??
-Daten 10GB??
-Musik na, 10GB?
-Swap/Temporäre Dateien/Downloads/Backups/Bla… 4GB

Oder sind das immer noch zu viele? Oder falsch aufgeteilt?

Danke,

Dennis =O)

Was sollen Dir die ganzen Partitionen bringen?

Bessere Übersicht, Vorteile beim Defragmentieren und beim Sichern.

Und wenn Du schon unbedingt meinst, es müssten welche sein,
wieso denn dann um Gottes willen 8GB für Windows?

Wieviel würdest Du denn verwenden?

Eine Trennung von Windows und Anwendungen ist übrigens alles
andere als sinnvoll, macht die ganze Sache langsam, hat keinen
Sinn beim sichern uswusf.

Also, ob es sinnvoll ist oder nicht, darüber streiten sich die Gelehrten… :wink: sprich, es ist Ansichtssache. Dass die ‚ganze Sache langsam‘ werden soll, kann ich dagegen nicht bestätigen. Ich habe auf meinem System grundsätzlich Windows auf einer, meine Programme auf einer anderen Partition. Läuft einwandfrei.

Daten von Programmen hat den Vorteil, dass die Sicherung
einfacher ist… aber der ist eigentlich auch zu
vernachlässigen.

Daten von Programmen zu trennen hat mehrere Vorteile: Das Defragmentieren wird einfacher. Denn die Programmpartition fragmentiert kaum, kann also oftmals weggelassen werden. Die Datenpartition fragmentiert dagegen stärker. Das Defragmentieren ist auch schneller fertig, wenn die Partition nicht zu riesig ist.

Das Sichern ist erheblich einfacher, weil man die Daten nicht erst mühsam zusammensuchen muss.

Sollte das System mal derart absemmeln, dass man C: neu formatieren und aufsetzen muss, bleiben die Daten auf einer eigenen Partition erhalten. Von daher sollten die Daten grundsätzlich nie auf C: gespeichert werden.

Eigentlich macht eine Trennung von Daten und Programmen nur
Sinn, wenn es verschiedene Festplatten sind.

Wie kommst Du denn darauf? Verschiedene Festplatten sind im Fall des Swapfiles wichtig. Wenn nur eine Platte im System ist, macht es keinen Sinn, das Swapfile woanders als auf C: zu platzieren. Nur bei zwei Platten ist es sinnvoll, das Swapfile auf die zweite Platte zu legen.

CU
Peter

Entschieden habe ich mich zu 80% (es sei denn es stimmt mich
hier noch jemand um) für Windows 2000 als Betriebssystem…
(hab übrigens 512MB RAM)

Gute Entscheidung, kann ich nur unterstützen. Sieh zu, dass Du auch gleich das Service Pack 2 hast. Und besorg Dir möglichst alle Treiber für die Hardware.

Es gibt doch verschiedene Dateisysteme für die Festplatte,
oder? Kenn’ ich mich zwar nicht so super aus, aber es gibt
doch zum beispiel FAT32 oder NTFS (?) – wie geh ich da vor,
was ist am besten geeignet und am zuverlässigsten und wie
stelle ich das ein?

Windows 2000 unterstützt von sich aus FAT16, FAT32 und NTFS. Wenn Du nur Windows 2000 installierst, ist die Verwendung von NTFS am sinnvollsten. Es ist stabiler und sicherer. Einige Sicherheitsfeatures von W2k lassen sich nur mit NTFS nutzen. Das ist gerade für ein Notebook durchaus sinnvoll. Darüber hinaus ist die Nutzung der Festplattenkapazität mit NTFS speziell bei Partitionen jenseits von 8GB besser.

Achte beim Setup von W2k genau auf die Informationen am Bildschirm. Du kannst z.B. zunächst eine Partition von z.B. 4GB anlegen, auf der Du W2k installierst. Den Rest kannst Du dann unter W2k, wenn es mal läuft, fertig einrichten.

PS: ZU den Partitionen: ich dachte bei 30GB an etwa so eine
Aufteilung, hat jemand noch Tipps: 8GB Windows, 4GB Software,
8GB Daten, 10GB Musik und so… ok so?

Wie Du die Festplatte im Detail aufteilst, musst Du selber entscheiden. Grundsätzlich macht es Sinn, wenigstens zwei Partitionen einzurichten. Eine für Windows und die Programme, die zweite für Deine eigenen Daten. Argumente siehe meine andere Antwort.

Derzeit sieht die Partitonierung auf meinem Hauptrechner so aus: Eine Partition für das System, eine für Programme, eine für Spiele und eine für Daten. Das finde ich recht praktisch. Allerdings werde ich mir das nächste Mal wieder eine Partition von ca. 700MB speziell als Brenn-Partition einrichten.

Bei W2k einerseits und der Verwendung auf einem Notebook andererseits macht es darüber hinaus Sinn, wenn Du Dich eingehend mit der Benutzerverwaltung und der Rechtevergabe befasst. Denn wenn Du das Notebook häufig unterwegs verwendest, sollte das möglichst intelligent eingerichtet sein, um es einem eventuellen Dieb o.ä. möglichst schwer zu machen, an die Daten zu gelangen.

CU
Peter

ich wusste, dass das zu einer Diskussion führen würde :wink:

Was sollen Dir die ganzen Partitionen bringen?

Bessere Übersicht, Vorteile beim Defragmentieren und beim
Sichern.

Nein - ja bedingt - nein.

Und wenn Du schon unbedingt meinst, es müssten welche sein,
wieso denn dann um Gottes willen 8GB für Windows?

Wieviel würdest Du denn verwenden?

Für die Windows Installation sind 2GB mehr als ausreichend - sogar MS wird wohl in den nächsen Versionen nicht allzuisehr zulegen :wink:

Eine Trennung von Windows und Anwendungen ist übrigens alles
andere als sinnvoll, macht die ganze Sache langsam, hat keinen
Sinn beim sichern uswusf.

Also, ob es sinnvoll ist oder nicht, darüber streiten sich die
Gelehrten… :wink: sprich, es ist Ansichtssache. Dass die ‚ganze
Sache langsam‘ werden soll, kann ich dagegen nicht bestätigen.
Ich habe auf meinem System grundsätzlich Windows auf einer,
meine Programme auf einer anderen Partition. Läuft
einwandfrei.

Das es einwandfrei läuft glaub ich Dir sogar, wie sollte es auch nicht. Zum Thema langsam betrachte man doch bitte die relative Aussage meinerseits: es wird langsamer.
Das heisst noch lange nicht, dass Du es als subjektiv langsam empfinden musst. Desweiteren verschleisst Deine Festplatte schneller.
Dazu muss man sich nur vor Augen halten, dass der Kopf der Festplatte zwischen Deinen Partitionen hin- und herspringen muss. Dieser seek dauert um einiges länger, desto weiter die zu suchenden Blöcke voneinander entfernt sind.
Die Mechanik wird durch solch ein vorgehen dementsprechend auch stärker belastet.
Aber wahrscheinlich liegt der Geschwindigkeitsverlust bei normalen Anwendungen im nicht wahrnehmbaren Bereich.

Daten von Programmen hat den Vorteil, dass die Sicherung
einfacher ist… aber der ist eigentlich auch zu
vernachlässigen.

Daten von Programmen zu trennen hat mehrere Vorteile: Das
Defragmentieren wird einfacher. Denn die Programmpartition
fragmentiert kaum, kann also oftmals weggelassen werden. Die
Datenpartition fragmentiert dagegen stärker. Das
Defragmentieren ist auch schneller fertig, wenn die Partition
nicht zu riesig ist.

Wie gesagt hier gebe ich Dir bedingt recht. Man erkauft sich das aber mit dem Nachteil, dass die Daten auch nicht in den schnellen Bereichen der Platte liegen. Desweiteren kann Defragementation genauso in Abwesenheit erfolgen. Oder gefällt es Dir dabei zuzusehen?

Das Sichern ist erheblich einfacher, weil man die Daten nicht
erst mühsam zusammensuchen muss.

Wie wäre es mit einer vernünftigen Verzeichnisstruktur?`
Leg einfach ein Verzeichnis an, in dem alle Daten sind.

Sollte das System mal derart absemmeln, dass man C: neu
formatieren und aufsetzen muss, bleiben die Daten auf einer
eigenen Partition erhalten. Von daher sollten die Daten
grundsätzlich nie auf C: gespeichert werden.

hier gebe ich Dir recht. Aber dafür gibts ja Sicherungen.

Eigentlich macht eine Trennung von Daten und Programmen nur
Sinn, wenn es verschiedene Festplatten sind.

Wie kommst Du denn darauf?

Muss man es denn nun wirklich erklären? Durch die Trennung von Daten und Programmen bekommt man wesentlich gesteigerte Performance. Da von beiden Festplatten parallel gelesen werden kann. Desto grösser die Dateien und komplexer die Programme desto grösser der Vorteil. Va bei starkem Multitasking.

Verschiedene Festplatten sind im
Fall des Swapfiles wichtig. Wenn nur eine Platte im System
ist, macht es keinen Sinn, das Swapfile woanders als auf C: zu
platzieren. Nur bei zwei Platten ist es sinnvoll, das Swapfile
auf die zweite Platte zu legen.

Hab ich je irgendwo hier was anderes behauptet?

Im Grunde ist es aber immer von den jeweiligen Anwendungen und dem Benutzungsverhalten abhängig, was denn nun die beste Festplattenstruktur ist.

ciao
ralf

Hallo Peter!

Erstmal vielen Dank für Deine Antwort!!!

Hierzu hätte ich eine Frage:

Achte beim Setup von W2k genau auf die Informationen am
Bildschirm. Du kannst z.B. zunächst eine Partition von z.B.
4GB anlegen, auf der Du W2k installierst. Den Rest kannst Du
dann unter W2k, wenn es mal läuft, fertig einrichten.

Heisst das, ich kann wenn Windows installiert ist dann noch Partitionen einrichten? Mach ich das nicht lieber alles vorher?

(du siehst ich hab das erst EINMAL gemacht :o)

Informationen am Bildschirm… wenn ich das alles lese kann nix mehr schiefgehen, oder? :o))))))

Und: Programme und Windows trennen oder nicht… das ist so noch meine Hauptentscheidung die ich treffen muss… was spricht denn dafür? Ich meine, die meisten programme tun sich eh IRGENDWAS auf C, und seis nur in Gemeinsame Dateien oder so…

(das mit der brennpartition ist eine gute idee… aber tut’s nicht auch ein ordner dafür?)

Danke schön,

einen sonnigen Mittwoch wünscht

Dennis =O)

PS: Sorry für die etwas knappe antwort meinerseits, aber ich muss gleich zu ner vorlesung (uni)

Hi Dennis

Erstmal vielen Dank für Deine Antwort!!!

Bitte.

Achte beim Setup von W2k genau auf die Informationen am
Bildschirm. Du kannst z.B. zunächst eine Partition von z.B.
4GB anlegen, auf der Du W2k installierst. Den Rest kannst Du
dann unter W2k, wenn es mal läuft, fertig einrichten.

Heisst das, ich kann wenn Windows installiert ist dann noch
Partitionen einrichten? Mach ich das nicht lieber alles
vorher?

Wie Du willst. Allerdings finde ich die Erstellung von Partitionen während dem Setup nicht sehr komfortabel. Daher finde ich es praktischer, dort nur C: einzurichten, damit Du installieren kannst. Und den Rest dann mit dem benutzerfreundlicheren grafischen Tool in der Datenträgerverwaltung.

(du siehst ich hab das erst EINMAL gemacht :o)

Es gibt für alles ein erstes Mal… :wink:

Informationen am Bildschirm… wenn ich das alles lese kann
nix mehr schiefgehen, oder? :o))))))

Schiefgehen kanns trotzdem. Aber wenn Du aufmerksam liest und Dir überlegst, was Du machst, sollte es eigentlich kaum Probleme geben.

Und: Programme und Windows trennen oder nicht… das ist so
noch meine Hauptentscheidung die ich treffen muss… was
spricht denn dafür? Ich meine, die meisten programme tun sich
eh IRGENDWAS auf C, und seis nur in Gemeinsame Dateien oder
so…

Ich persönlich finde es übersichtlicher. Zudem ist die Fragmentierung weniger stark als wenn die Programme auch auf C: landen. Denn viele Programme installieren auch Systemdateien auf C:. Mag aber auch sein, dass ich da falsch liege.

(das mit der brennpartition ist eine gute idee… aber tut’s
nicht auch ein ordner dafür?)

Je nachdem, was Du praktischer findest.

CU
Peter, jetzt erstmal Feierabend machend

Hallo Dennis,

falls du noch nicht Partitioniert hast, solltest du über eine Partition für Temp-Dateien und Internet-Temp-Dateien anlegen am besten als zweiten Partition mit einer grösse von ca. 500MB. Das Defragmentiert das ganze System nicht so stark, und das System wird schneller.

so long yeTTi

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