Ich habe einen PC mit W2k und einen mit W98SE. Beide sind mittels Netzwerkkarte und Crossover-Kabel zu einem Netzwerk verbunden.
Wenn der W98 PC ausgeschaltet ist, dann ist die Netzwerkstrecke getrennt und wird entsprechend von W2k angezeigt (keines Symbol in Taskleiste). Aber es scheint die dieser Netzwerkkarte zugeordnete IP-Adresse auch zu verschwinden.
Das ist aber ungünstig, weil dann meine Router-Software nicht mehr funzt.
Kann ich also die IP-Adresse irgendwie blockieren, auf daß bei unterbrochener LAN-Verbindung die IP-Adresse gültig bleibt?
Für entsprechende Antworten bin ich wie immer dankbar…
Kann ich also die IP-Adresse irgendwie blockieren, auf daß bei
unterbrochener LAN-Verbindung die IP-Adresse gültig bleibt?
Für entsprechende Antworten bin ich wie immer dankbar…
Hast Du die IP Adressen in die hosts-Datei eingetragen? Die gibt es auch unter Windows irgendwo im Systemverzeichnis. Dort wird nachgeschaut, welcher Rechner welche IP hat.
Hast Du die IP Adressen in die hosts-Datei eingetragen? Die
gibt es auch unter Windows irgendwo im Systemverzeichnis. Dort
wird nachgeschaut, welcher Rechner welche IP hat.
(1) die hosts steht im %systemroot%\system32\drivers\etc und
(2) wird nur zur Namensauflösung verwendet, wenn versucht wird, einen Rechner mittels seines Names anzusprechen … => macht keinen Sinn.
Wenn der W98 PC ausgeschaltet ist, dann ist die
Netzwerkstrecke getrennt und wird entsprechend von W2k
angezeigt (keines Symbol in Taskleiste). Aber es scheint die
dieser Netzwerkkarte zugeordnete IP-Adresse auch zu
verschwinden.
Das ist aber ungünstig, weil dann meine Router-Software nicht
mehr funzt.
Kann ich also die IP-Adresse irgendwie blockieren, auf daß bei
unterbrochener LAN-Verbindung die IP-Adresse gültig bleibt?
Für entsprechende Antworten bin ich wie immer dankbar…
MfG, Lars Betzin
Wenn Du ein X-Over-Kabel verwendest und der andere Rechner ist aus, dann ist das für Dein Win2k so, als wäre er überhaupt nicht physikalisch an einem Netzwerk angestöpselt (als wäre kein Kabel an Deiner Netzwerkkarte). Verbinde doch beide PCs über einen Hub, dann sollte das auch funzen.
Andererseits: was willste mit einer Router-Software, aber nur einem PC ?
Andererseits: was willste mit einer Router-Software, aber nur
einem PC ?
Die Router-Software habe ich, damit der andere PC auch über das eine Modem ins WWW kommt. Sozusagen: Mein tierstes Netzwerk (mit zwei Rechnern) über ein Modem ins WWW.
Der Browser, der Email-Client und diverse andere Programme greifen aber ebenfalls auf den Router zu (ist eben nur zufällig der gleiche PC). Deshalb brauche ich den Router. Wenn nun die IP-Adresse an der der Router „horcht“ abgemeldet wird, hängt die Routersoft in der Luft.
Wenn Du ein X-Over-Kabel verwendest und der andere Rechner ist
aus, dann ist das für Dein Win2k so, als wäre er überhaupt
nicht physikalisch an einem Netzwerk angestöpselt (als wäre
kein Kabel an Deiner Netzwerkkarte).
Das ist wohl richtig, aber was hat das alles mit der Vergabe einer IP Adresse an die Netzwerkkarte zu tun??
Verbinde doch beide PCs
über einen Hub, dann sollte das auch funzen.
Das macht keinen Unterschied. Ein HUB ist genauso gut oder schlecht, wie ein Crossover Kabel. Ein intelligenter Layer-3 Switch wäre dann die gewünschte aktive Komponente, aber vielleicht bei zwei Rechnern etwas übertrieben, oder was meinst Du?
Andererseits: was willste mit einer Router-Software, aber nur
einem PC ?
Es sind doch zwei PCs, oder habe ich das falsch verstanden?
Ich finde es allerdings rätselhaft, wie Windows es immer wieder schafft, die Anwender durch automatisches Verhalten zu verblüffen. Aber da ja ein zertifizierter Experte unter uns ist, gibt es dafür vielleicht eine Erklärung: Wie ordnet man also einer Netzwerkkarte IP Adressen fest zu, dass sie auch bei nicht vorhandener Netzwerkanbindung nicht zum Teufel gehen?
Ich dachte, man könne die IP Addresse selbst bei Windows im Netzwerk-Setup fest einstellen. In der „hosts“ Datei wird dann der Name und die IP aller beteiligten Rechner eingetragen und schwupps hat man ein kleines, funktionierendes, privates Netzwerk. Wer will schon immer die IP der andere Netzwerkkarte eintippen.
Wenn Du ein X-Over-Kabel verwendest und der andere Rechner ist
aus, dann ist das für Dein Win2k so, als wäre er überhaupt
nicht physikalisch an einem Netzwerk angestöpselt (als wäre
kein Kabel an Deiner Netzwerkkarte).
Das ist wohl richtig, aber was hat das alles mit der Vergabe
einer IP Adresse an die Netzwerkkarte zu tun??
-> Nix. Hab auch nix anderes behauptet.
Verbinde doch beide PCs
über einen Hub, dann sollte das auch funzen.
Das macht keinen Unterschied. Ein HUB ist genauso gut oder
schlecht, wie ein Crossover Kabel. Ein intelligenter Layer-3
Switch wäre dann die gewünschte aktive Komponente, aber
vielleicht bei zwei Rechnern etwas übertrieben, oder was
meinst Du?
-> Das wäre wohl übertrieben. Der Unterschied zwischen mit und ohne Hub ist einfach der: ist der andere Rechner aus, dann isses nix mit einem physikalischen Link und Win2k erkennt das. Mit einem Hub dazwischen hast Du den aber immer. Habs gerade nochmal getestet (ich hab nen Hub): Netzwerkkabel abgezogen => Win2k meldet „LAN-Verbindung: Das Netzwerkkabel wurde entfernt“ … und aus is mit IP auf diesem Interface und genau das ist sein Problem.
Ich finde es allerdings rätselhaft, wie Windows es immer
wieder schafft, die Anwender durch automatisches Verhalten zu
verblüffen. Aber da ja ein zertifizierter Experte unter uns
ist, gibt es dafür vielleicht eine Erklärung: Wie ordnet man
also einer Netzwerkkarte IP Adressen fest zu, dass sie auch
bei nicht vorhandener Netzwerkanbindung nicht zum Teufel
gehen?
-> in diesem Fall „denkt“ Win2k wohl zu sehr mit. Stellst Du aber die Verbindung wieder her, hast Du auch dein IP-Config wieder …
Ich dachte, man könne die IP Addresse selbst bei Windows im
Netzwerk-Setup fest einstellen. In der „hosts“ Datei wird dann
der Name und die IP aller beteiligten Rechner eingetragen und
schwupps hat man ein kleines, funktionierendes, privates
Netzwerk. Wer will schon immer die IP der andere Netzwerkkarte
eintippen.
-> Die ‚hosts‘ ist sowieso nur zur Namensauflösung gedacht, zu mehr nicht. Etwas steinzeitliche Form der Namensauslösung :o)
Hilft das alles etwas weiter ?
-> Das wäre wohl übertrieben. Der Unterschied zwischen mit
und ohne Hub ist einfach der: ist der andere Rechner aus, dann
isses nix mit einem physikalischen Link und Win2k erkennt das.
Mit einem Hub dazwischen hast Du den aber immer. Habs gerade
nochmal getestet (ich hab nen Hub): Netzwerkkabel abgezogen
=> Win2k meldet „LAN-Verbindung: Das Netzwerkkabel wurde
entfernt“ … und aus is mit IP auf diesem Interface und genau
das ist sein Problem.
Ach so. Es geht nur um eine „physikalische Verbindung“. Da ist Windows aber richt gründlich.
Ich finde es allerdings rätselhaft, wie Windows es immer
wieder schafft, die Anwender durch automatisches Verhalten zu
verblüffen. Aber da ja ein zertifizierter Experte unter uns
ist, gibt es dafür vielleicht eine Erklärung: Wie ordnet man
also einer Netzwerkkarte IP Adressen fest zu, dass sie auch
bei nicht vorhandener Netzwerkanbindung nicht zum Teufel
gehen?
-> in diesem Fall „denkt“ Win2k wohl zu sehr mit. Stellst
Du aber die Verbindung wieder her, hast Du auch dein IP-Config
wieder …
In der Tat halte ich ein Löschen der IP-Addressen bei nicht vorhandenem NLP/FLP für reichlich dumm. Gibt es einen guten Grund, warum das so sein muss?
Ich dachte, man könne die IP Addresse selbst bei Windows im
Netzwerk-Setup fest einstellen. In der „hosts“ Datei wird dann
der Name und die IP aller beteiligten Rechner eingetragen und
schwupps hat man ein kleines, funktionierendes, privates
Netzwerk. Wer will schon immer die IP der andere Netzwerkkarte
eintippen.
-> Die ‚hosts‘ ist sowieso nur zur Namensauflösung gedacht,
zu mehr nicht. Etwas steinzeitliche Form der Namensauslösung
o)
Nicht unbedingt. Wer will DHCP und einen kompletten DNS aufsetzen, wenn er nur zwei Rechner vernetzen will?? MCSEs vielleicht Ich nicht.
Ein permanenter Eintrag der IP (der durch keine Automatismen entfernt wird) in Verbindung mit der „hosts“ Datei und vernünftigen Einträgen für Gateway und DNS im Netzwerksetup für Deinen ISP sowie IP Masquerading oder zur Not ein Proxy sind meiner Meinung nach die beste Lösung für so ein Mini-Netzwerk.