Soweit so klar, heist also in der Kurzfassung- ich installiere
WinDefender auf einen Dom-Controller manuell und habe dann das
Template, welches ich dann hinzufügen kann, griffbereit.
Nein! Auch auf dem Domänencontroller würde es unter
\Windows\inf landen, und Du müsstest es in jedem Fall über die
Gruppenrichtlinie hinzufügen, damit es installiert wird.
Schon klar, aber das Template installiert sich erst mit der
Installation- richtig!?!
Die Installation hast Du ja schon auf einem Client erledigt (smile). Und eine Zweite kanst Du natürlich gene machen, aber … wozu? Kopiere einfach die .adm Datei von *irgendeiner* Installation, sie ist immer die selbe. Der Kernpunkt ist: das geht nicht über ein Filecopy, Du musst die Datei über den Gruppenrichtlinien-Editor einbinden, und der kopiert sie dann automatisch an die richtige Stelle. Eine Installation auf dem DC würde nichts bringen, aber natürlich auch nichts schaden, es ist aber definitiv die aufwändigste Methode um an die .adm Datei zu gelangen, wenn man schon eine auf irgendeinem Client hat 
Warum ist es aber in englisch?
Weil MS kein eingedeutschte Version erstellt hat. Sie installieren einfach *immer* die englische Version, basta.
Wundert mih nur und ich frage mich, ob es Probleme geben
könnte…
Wenn Du Dich mit angepassten .adm Dateien und er Frage der „verwaltbaren“ und „vollständig verwaltbaren“ Gruppenrichtlinien noch nie beschäftigt hast wird es noch ein wenig kompliziert, nach dem Einspielen der .adm musst Du noch dafür sorgen, dass sie auch sichtbar werden 
funz
zwar nur ein kleines privates Netzwerk, aber doch interessiert
-)
Danach kann ich es über einen WSUS verteilen?!
WSus verteilt die Software und Dienste in Standardeinstellung, die .adm sorgt für die Verteilung angepasster Einstellungen. Technisch sind das zwei völlig verschiedene Aufgaben und Wege, aber wenn sowohl die Software auf dem Client, als auch die .adm über die Gruppenrichtlinie auf den Client übertragen wurden, funktioniert die Clientsoftware mit den gewünschten Einstellungen. Solange die .adm Einstellungen noch fehlen, läuft die Software auf dem Client trotzdem, aber eben mit Standardeinstellungen.
Es wäre übrigens ein Fehler zu glauben, dass die .adm die Einstellungen beinhaltet. Die .adm ist nur eine Anweisung für die Gruppenrichtlinien, wie die Einstellungen einzugeben sind, also eigentlich definieren die .adm Dateien nur eine Bildschirmmaske für den Gruppenrichtlinien-Editor, die eigentlichen Einstellungen musst Du dann selber noch in einem weietren Arbeitsschritt in die Gruppenrichtlinie eintragen. Tust Du es nicht, läuft der Client auf Standardeinstellungen, mit oder ohne .adm Datei. Mich wundert, dass Microsoft die Datei überhaupt auf den Client kopiert, eigentlich ist sie da völlig sinnlos, solange man sie nicht mit dem Gruppenrichtlinien-Editor in eine Gruppenrichtlinie einbindet.
Sicherheitshalber die Bitte: öffne die .adm Datei mit dem Editor und schau die obersten paar Zeilen (ab CLASS User oder CLASS Machine) an. Eventuell hat MS ja die alte Endung .adm für etwas völlig Anderes neu vergeben, und dann führe ich Dich eventuell auf eine völlig falsche Fährte. Wenn es sich um eine „richtige“ .adm handelt so wie ich sie vermute sieht man das sofort, wenn man ihre ersten paar Zeilen gelesen hat, da stehen dann ein Haufen Class, Category, Policy und Keyname Anweisungen.
…Armin