Hallo,
Das System updaten. Keine weiteren Fragen.
Ja klar, und du würdest dir auch ohne Rückfrage so ganz
automatisch mal eben ein ggf. nicht so ganz zu deinem Kernel
passendes Update verpassen lassen?
Nein. Wenn es irgenwie geht, bevorzuge ich den Kernel, der mit der Distribution einherkommt. Das läuft meiner ERfahrung nach völlig unproblematisch.
Wenn ich eine grundsätzlich neue Kernel-Version will, muß ich mir den Kernel von http://www.kernel.org/ herunterladen, das README (mindestens) lesen und ihn compilieren und installieren. Mit Hilfen wie make-kpkg ist das recht simpel, aber ich muß dann auch an dem grottensimplen Distributionsautomatismus vorbei das Paket selber pflegen. Das geht gut und sauber, ist aber natürlich Mehraufwand. Also nehme ich eher das, was von der Distribution geleifert wird und bekomme dafür den kompletten „Servce“.
Wir reden hier ja von der
Automatik-Funktion für Leute mit irgendeinem WinXY-System in
irgendeinem Patchlevel, die ihre jeweilige Installation auf
den jeweils aktuellen Stand bringen lassen wollen ohne sich um
Details persönblich kümmern zu können oder zu wollen.
Ja. Bei SuSE tippe ich
# online\_update
Bei Debian
# apt-get update && apt-get upgrade
Das halte ich für simpel.
Denke
mal, dass das mögliche anzurichtende Chaos mit einem
WinXP-Update auf einem W2K-Rechner so ungefähr vergleichbar
sein dürfte mit einem irgendX 2.6 Patch für einen 2.2 Kernel,
oder?
Eine solche Umstellung könnte in der Tat zu einer größeren Operation ausarten, aber das ist weit mehr, als die von Dir genannte Zielgruppe jemals tun wird.
Ich würde behaupten, daß es für Debian gute sources.list-Einträge, mit denen man eine entsprechende Umstellung ganz schmerzlos hinbekommt.
Ich selber bin da eher konservativ: einen 2.6-er Kernel habe ich nicht in Einsatz, vierlmehr 2.4 und einen 2.2er. Auch die 2.0-er Reihe wird ja noch gewartet …
Du bist sicher kein Kandidat für solche Automatismen,
Da täuschst Du Dich
Ich bin froh, wenn ich mir mit solchen Automatismen die Arbeit erleichtern kann. Sie funktionieren meiner Erfahrung einwandfrei (einmal habe ich mir insofern ins Knie geschossen, daß ich nach einem Kernel-Update keinen Reboot gemacht habe (da braucht man den sogar unter Linux) und dann meine Module für smbfs nicht laden konnte …).
Aber wenn man zu den Leuten
gehört, die offenbar lieber automatisch arbeitende Funktionen
bemühen, dann sollte man denen doch wohl auch zubilligen, dass
sie irgendwoher wissen müssen, was für ein System sie da vor
sich haben, oder?
Naja, da das System ja auf der Platte installiert ist, kennt es ja sich selber. Und es erfragt online, welche Komponenten (der Distribution) aktualisiert wurden und läd bei denjenigen, die installiert sind, die Updates herunter.
Ich überlege schon, ob ich Windofs nicht ganz vom PC verbanne.
Hier[tm] gibt es schon lange kein Windows mehr 
Apropos Prozessorarchitektur: Läuft Windows eigentlich auf
Compaq Alpha AXP, Sun SPARC, UltraSPARC, Motorola 68000,
PowerPC, PowerPC64, ARM, Hitachi SuperH, IBM S/390, MIPS, HP
PA-RISC, Intel IA-64, DEC VAX, AMD x86-64 und CRIS oder was
meinst Du mit verschiedenen Prozessorarchitekturen?
Nö, da verstehst du mich miss, der Typ will doch gerade weg
von Windows und wird dabei dann vielleicht auch über OS
stolpern, die es für mehrere Plattformen gibt und vor dem
Download dann entsprechende indiskrete Fragen stellen.
Nun, man sollte in der Tat für die Installation die passende Architektur auswählen. Für das spätere Update ist das dann nicht mehr nötig anzugeben.
Und ich
weiß ja nicht was beim Installationsversuch einer für IBM
S/390 kompilierten LINUX-Version auf seinem Heim-PC passiert 
Das kommt darauf an, welche Größenordnung von Rechner Du noch als Heim-PC durchgehen läßt 
BTW: WinNT gab es tatsächlich mal für DEC Alpha (und PPC?)
Ja, für Alpha. Ich erinnere mich noch an die Werbung mit den 200 MHz-Kisten. Muß unglaublich schnell gewesen sein, ich habe es aber (leider) nie gesehen.
Für PPC ist mir aber keine Version bekannt.
Gruß,
Sebastian