Hallo,
blöder Titel, aber mir fiel nichts besseres ein. Hier die lange Geschichte. Ich habe eine Anlage mit einem 2003 R2 Server, einer Netzwerkkarte, einer IP Adresse, sagen wir mal 192.168.10.10. Auf dem Server läuft eine Client/Server Software. Wird auf dem Server der zugehörige Dienst gestartet, registriert der Dienst auf der Netwzerkkarte eine zweite IP Adresse, sagen wir mal 192.168.10.11.
Die zugehörige Client-Software läuft auf XP Clients, und nimmt das Auftauchen der .11 als Signal, dass der serverseitige Teil der Software betriebsbereit ist, und versucht sich dann an die .11 zu verbinden.
Wird der Dienst auf dem Server gestoppt, löscht er die .11, dadurch verschwindet die .11 wieder, und die Clients wissen, dass die Serverseite gestoppt wurde.
Das Nette an dem Konzept: die Client-Software kann, wenn die .11 nicht da ist, über die .10 weiter kommunizieren und z.B. beim Starten in aller Ruhe Software updaten und Daten schieben, sie braucht keine Angst zu haben, dem Serverteil in die Quere zu kommen.
Problem: stürzt der Server ab, wird der Dienst nicht sauber beendet, und dummerweise merkt sich Windows 2003 die 2. IP Adresse permanent. Ich wüsste nich, dass man IP Adressen „volatile“ vergeben kann, so dass sie einen boot nicht überleben. Startet nämlich der Server nach einem Crash wieder, wird die .11 sofort sichtbar, und die Clients laufen erwartungsvoll los, aber dummerweise ist der Serverdienst doch noch nicht bereit, die Client-Software winselt los, Chaos und Panik bei den Anwendern, Anrufe bei der Hotline.
Hat jemand eine geniale, zündende Idee, wie ich die .11 auf anderen Wegen beim Boot sauber aus der Maschine bekomme, bevor sie Schaden anrichten kann? Das wäre konkret bevor ein Netzwerk-Client sie per PING erreichen kann.
Thx
Armin.
