Hallo,
mein jetziger PC hat so langsam ein Alter erreicht (knapp 6 Jahre), in dem er mal ausgetauscht werden könnte. Irgendwann dieses Jahr soll also ein neuer her.
Bevor ich mir Gedanken über die Hardware mache, stellt sich für mich eine andere Frage, nämlich die nach dem Betriebssystem.
Ich werde wieder ein Microsoft-Betriebssystem nehmen und wahrscheinlich wird es Windows 7 Home Premium werden. Was ich nicht weiß ist, ob die 32-Bit oder die 64-Bit Version für mich besser ist.
Den PC nutze ich zum Spielen, für Bildbearbeitung, sowie für Office/Internet.
Von der Hardware dürfte es keine Probleme geben; Prozessoren gibt es ja schon länger als 64-Bit Version (selbst mein jetziger PC aus dem Jahre 2004 hat schon eine 64-Bit CPU). Aber wie sieht es mit der Software und mit Peripheriegeräten aus? Laufen die alle auf einem 64-Bit System?
Als Peripherie werde ich meinen Drucker (Epson Photo R800), mein Gamepad (Logitech Cordless Rumblepad) sowie meine externen Festplatten behalten. Alle Geräte habe übrigens einen USB-Anschluss (der Epson Drucker hat zusätzlich noch IEEE 1394/FireWire). Neu hinzukommen wird vielleicht ein Grafiktablett (noch keine Ahnung welches) und ein Diascanner (Nikon Coolscan). Laufen diese Geräte problemlos in einer 64-Bit Umgebung?
Und wie sieht es mit der Software aus? Laufen Programme, die unter einem 32-Bit System laufen (z.Z. XP Home) auch auf einem 64Bit Windows?
Alle Programme aufzuzählen, die ich nutze würde hier wohl den Rahmen sprengen!
Also welches Windows ist für mich besser geeignet 32 oder 64 Bit?
Ach ja, das System soll auch wieder für 5-6 Jahre zukunftssicher sein. Ich will nicht nach 2 oder 3 Jahren auf 64-Bit umsatteln müssen, weil keine Software/Treiber mehr für 32-Bit Systeme erhältlich sind.
Gruß Rainer
Hi
also Nikon hat momentan nur Treiber von 2007 für die Coolscan Serie.
Vom Rest gibt es Windows 7 x64 Treiber.
Alle Software wird wohl nicht laufen, aber das meiste schon.
Aber da du mir wahrscheinlich nicht sagen kannst warum du ein 64Bit Betriebssystem haben musst, kaufe doch einfach das 32Bit System.
Oder kauf ne Version in der beide Varianten drin sind…
LG
der einzige wirklich relevante Unterschied dürfte der sein, dass Du bei 64 Bit mehr als 4 GB Arbeitsspeicher benutzen kannst.
Bei der Software kann es zu Problemen kommen, wenn Du 64Bit hast und die Programme wirklich nur auf 32 Bit laufen sollten… Das sollte aber nur bei ganz seltenen Programmen der Fall sein.
Wenn ein Programm ein Win7 kompatibel Logo erhält, dann muss es sowohl auf 64Bit als auch auf 32Bit laufen…
Tut es das nicht, dann bekommt es maximal das Vista-Logo…
Ich habe mir letzte Woche die 64Bit Version bestellt… Morgen wird der neue PC zusammengebastelt und installiert…
Und dann werde ich mal sehen, ob ich irgendwo Probleme bekommen werde…
Ich würde Dir aber Grundlegend auch zur 64Bit Version raten - einfach deswegen, weil Du damit kompatibler in die Zukunft gehts und die Treibersituation immer besser werden wird… Es gilt also maximal die ersten Phasen zu überbrücken…
Ich persönlich hab mich für die Professional Version entschieden um den XP Kompatibilitätsmdus nutzen zu können - ob das auch für Treiber hilft weiss ich nicht - Ich wollte mich da einfach absichern, falls ich mit Win7 startschwierigkeiten habe auf ein mir bekanntes Betriebssystem zurückgreifen zu können - auch wenn es nur virtuell ist… 
(Das braucht allerdings Virtualisierungsfunktionen im CPU, welche im BIOS auch freigegeben werden müssen)
Grüße
Munich
Hallo,
Von der Hardware dürfte es keine Probleme geben; Prozessoren
gibt es ja schon länger als 64-Bit Version (selbst mein
jetziger PC aus dem Jahre 2004 hat schon eine 64-Bit CPU).
Aber wie sieht es mit der Software und mit Peripheriegeräten
aus? Laufen die alle auf einem 64-Bit System?
ich habe seit erscheinen von Windows 7 die Professional 64 laufen. Zusammenfassend kann ich sagen:
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Vorher prüfen ob Treiber verfügbar sind. Viel wird von Win selbst unterstützt, viele Treiber werden von den Herstellern zur Verfügung gestellt, einiges kann man sich selbst zusammensuchen (Windows 2003 64 Bit Treiber, Vista Treiber), einiges wird gar nicht unterstützt. Ein wenig problematisch wird es, wenn Hersteller Treiber und Software in ein Paket packen. Da kann es beim Installieren Probleme geben. Da ist Handarbeit gefragt, also Paket entpacken und einzeln installieren.
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Programme laufen soweit problemlos, solange sie keinen 16 Bit Code enthalten. Einige Programme stolpern darüber, dass das Programmverzeichnis für 32 Bit Anwendungen nun Programme(X86) heißt. Lässt sich aber auch händisch korrigieren.
Insgesamt hatte ich relativ wenig Probleme. Allerdings ist für o.g. „gefummel“ schon einiges an Wissen nötig.
Der XPMode wird m.E. überschätzt und rechtfertigt nicht unbedingt die Pro Version. Da bei meinem PC die Virtualisierung vom BIOS nicht unterstützt wird, nutze ich Virtual PC2007, was auch problemlos geht. Auch andere freie Virtualisierungsprogramme laufen, z.T. mit deutlich mehr Komfort als Virtual PC 2007, z.T. kommen diese sogar an den XP Mode heran. DOS Programme laufen in der DOS Box problemlos.
Gruß
S.J.
Hallo,
ich kann dir sagen, warum ich gerne 64-Bit hätte: Wie ich geschrieben habe möchte ich den PC auch für Bildbearbeitung einsetzten und da mache ich viel mit Panoramen und demnächst will ich mich auch mit HDR-Bilder beschäftigen.
Das sind 2 Anwendungen, die ziemliche Dateigrößen hervorbringen können (v.a. wenn man Panorama mit HDR kombiniert) und deswegen wollte ich liebe 6-8GB an RAM als nur 4GB, aber bei 4GB ist ja mit 32-Bit Schluß;
nur nützt mir das alles nichts, wenn ich meine Hardware, die ich behalten möchte oder die Hälfte meiner Programme, die ich einsetze nicht auf meinem neuen Rechner läuft.
Denn Diascanner könnte ich notfalls auch noch auf dem alten Rechner laufen lassen (der hat XP), denn den will ich ja behalten bzw. den kriegt dann meine Frau.
Gibt es denn eine Version zu kaufen in der beide Varianten (32 & 64-Bit) enthalten sind? Hab ich noch nie was von gehört.
Gruß Rainer
Hallo
der einzige wirklich relevante Unterschied dürfte der sein,
dass Du bei 64 Bit mehr als 4 GB Arbeitsspeicher benutzen
kannst.
genau deswegen wollte ich ja auf 64-Bit wechseln (für Gründe siehe meine Antwort an KatziKatz)
Ich persönlich hab mich für die Professional Version
entschieden um den XP Kompatibilitätsmdus nutzen zu können -
ob das auch für Treiber hilft weiss ich nicht - Ich wollte
mich da einfach absichern, falls ich mit Win7
startschwierigkeiten habe auf ein mir bekanntes Betriebssystem
zurückgreifen zu können - auch wenn es nur virtuell ist… 
(Das braucht allerdings Virtualisierungsfunktionen im CPU,
welche im BIOS auch freigegeben werden müssen)
Was genau ist der XPO-Kompatibilitätsmodus und wie funktioniert der?
Gibt es den nur in der Professional Version?
Gruß Rainer
Hallo
der einzige wirklich relevante Unterschied dürfte der sein,
dass Du bei 64 Bit mehr als 4 GB Arbeitsspeicher benutzen
kannst.
genau deswegen wollte ich ja auf 64-Bit wechseln (für Gründe
siehe meine Antwort an KatziKatz)
Unabhängig davon, ob Dein Rechner diese Hardware überhaupt frisst: Wenn Du ohnehin langfristig beabsichtigst mehr als 4 GB einzusetzen wäre es doch doof, wenn Du Dir jetzt eine 32 Bit Version kaufst nur um nach einem Hardwareupgrade ein neues Betriebssystem kaufen zu müssen…?
Die Windows Lizenz kannst Du ja schliesslich auch später weiter verwenden und ich weiss nicht, ob so bald ein entsprechender Nachfolger für Win 7 erscheinen wird… Schliesslich hat es nach XP auch einige Jahre gedauert…
Ich persönlich hab mich für die Professional Version
entschieden um den XP Kompatibilitätsmdus nutzen zu können -
ob das auch für Treiber hilft weiss ich nicht - Ich wollte
mich da einfach absichern, falls ich mit Win7
startschwierigkeiten habe auf ein mir bekanntes Betriebssystem
zurückgreifen zu können - auch wenn es nur virtuell ist… 
(Das braucht allerdings Virtualisierungsfunktionen im CPU,
welche im BIOS auch freigegeben werden müssen)
Was genau ist der XPO-Kompatibilitätsmodus und wie
funktioniert der?
Gibt es den nur in der Professional Version?
es gibt ihn ab der Professional Version d.h. auch in der Enterprise bzw Ultimate, die aber vermutlich nicht für Dich in Frage kommen werden 
Was der Modus genau ist? Naja - im Prinzip eine virtuelle Maschine… Ein Rechner im Rechner…
Man startet ein „Programm“ und schon hast Du ein Windows XP mit auf dem Rechner drauf…
Allerdings mit ein paar Einschränkungen… Bei mir hab ich dann im XP lediglich 16 Bit Farbtiefe, was das eine oder andere Programm scheitern lässt…
Einen Kompatibilitätsmodus wird dagegen vermutlich auch die Home Edition mitbringen… Allerdings kann es auch sein, dass der nicht so ohne weiteres funktioniert…
Ich bin mit meiner Wahl bisher jedenfalls ziemlich zufrieden - abgesehen davon, dass ich nach einem WE mit neuem Betriebssystem noch nicht so genau weiss, wohin ich für welche Befehle muss…
z.B. hab ich neulich lange die Computerverwaltung gesucht, bis ich es einfach mal in das Suchfenster des Startmenüs eingegeben habe 
HTH
Grüße
Munich