Hallo zusammen,
Beowulf -Cluster werden meines Wissens meist mit Linux über schnellen Verbindungen gebaut. Bei der Leistungssteigerung ist nicht die Rechnerzahl, sondern die Geschwindigkeit des Netzwerkes der limitierende Faktor. Angeblich wird begonnen, auch unter Windows mit Beowulf-Clustern zu arbeiten, Bücher gibts dazu schon. Frage: bis zu welcher Rechnerzahl in einem 10/100er LAN (geswitcht) wäre sowas sinnvoll? Oder überhaupt dumm? Welche Rechenleistung wäre da drinnen? Stell´ mir so etwas SETI-artiges im Bildschirmschoner vor, nur eben als ständigen Rechenknecht. Kommentare? Anregungen?
Danke Markus
Beowulf -Cluster werden meines Wissens meist mit Linux über
schnellen Verbindungen gebaut. Bei der Leistungssteigerung ist
nicht die Rechnerzahl, sondern die Geschwindigkeit des
Netzwerkes der limitierende Faktor.
das haengt sehr von der anwendung ab. je nach parallelisierbarkeit derselben hat man entweder kaum netzwerk-traffic, da man dicke work-units verschickt und erst am ende einer langen berechnung wieder ein ergebnis bekommt (beispiel: seti@home, protein folders, etc. pp - alles ueber das internet, geht auch mit 56 kbit modem) oder eben beliebig viel, wenn man probiert, algorithmen fuer eng gekoppelte multicomputer wie eine connection machine auf einem beowulf umzusetzen (klassischer fall von haetten sie doch jemand gefragt, der sich damit auskennt).
im prinzip sind 100 mbit/s transferrate ganz ok, die latenzzeit ist es bei ethernet weniger, aber wie gesagt, wenn die anwendung gut parallelisierbar ist, get es auch mit weit weniger bandbreite.
joachim, der dennoch linux verwenden wuerde, da windows lizenzen im 100er pack auch teuer werden koennen…