Warum? Du kannst Dir deine Binaries selber bauen.
Viel zu umständlich. Ich benutze zur Zeit eine SuSE 8.2 mit Ximian Gnome-Desktop 2, und die die SuSE-Distri wird mit YaST gepflegt (YOU) und die Ximian-Distri mit Red-Carpet. Allein das führt zu ständigen Rangeleien.
Will ich aber eine halbwegs konsistente RPM-Datenbank haben, dann müsste ich meine RPMs auch noch selber bauen (nie gemacht, wahrscheinlich würde ich mich damit auch umbringen. Ich bin nämlich so furchtbar ungeduldig).
Bei den heutigen Distributionen ist es sowieso nicht einfach, irgendetwas zu deinstallieren, weil immer irgendein anderes Paket darauf basiert. Also habe ich viel zu viel Software auf dem System, und dazu auch noch Null Ahnung, was denn eigentlich genau. Das ließe sich natürlich alles umgehen, indem ich von Anfang an alles selber kompiliere, aber ich habe einfach nicht die Zeit, die Kiste from scratch aufzubauen. Ich kann aber mir unbekannte Software nur automatisch warten lassen.
(Hier geht es um meinen Arbeitsplatz, nicht um meine Server. Da mache ich vieles selber).
Was den Mac angeht: da kompiliere ich mir eh nur die Sachen hinzu, die Apple nicht mitliefert und die ich brauche (im Wesentlichen nmap und wget). Alle anderen Updates, die mit Aqua zusammen hängen, gibts eh nicht zum Selbermachen. Wenn Safari Ärger macht, muss ich halt warten und steh dann da genauso doof rum als wenn ich ein Windows-System hätte.
Die Suns in der Firma patche ich selten, weil es meistens nicht notwendig ist. Aber wenn ich es schon tue, dann nehme ich die Sun-Patches. Bei der installierten GNU-Software mache ich es nur dann, wenn es wirklich dringend ist (sshd-Problem und Exploit vor zwei Jahren war so ein Fall).
Ich verlasse mich auf die Pakete, und da ich sowieso nur selten in die Sourcen schaue, ist es IMHO eh egal, ob den Krempel nun selber baue oder nicht.
Stefan