Windows vs linux

hallo

ich bin jahre langer windows benutzer jetzt habe ich so viele probleme immer mit windows das ich kaum noch zeit für die schule habe.

jedoch ist die schule wichtiger doch ich kann nicht sehn wenn ein pc nicht richtig funktioniert

ich weiß viel über die vorteile bei linux und ich mache in den herbstferien einen kurs mit über linux allgemein ist zwar nur ein tag jedoch lern ich ruck zuck was pc angeht !

nur ich bin jahrelang an windows gewohnt mit allem schnick scnack ist das schwer sich umzustellen besonders wegen meiner ganzen gekauften software alles für die mülltonne ??? ;(

oder soll ich linux erstmals als zweit betriebsystem benutzen?

danke ich würde mich auch über eure erfahrungen freuen !!

grüße

dominik

Moien

ich bin jahre langer windows benutzer jetzt habe ich so viele
probleme immer mit windows das ich kaum noch zeit für die
schule habe.

Du machst was falsch. Ein Windows das nur und ausschliesslich zum Arbeiten benutzt wird ist erstaunlich langlebig und problemfrei.

Kommen dann aber lustige Helferlei aus dem Netz, Spiele, Hardwareumbauen,… usw dazu geht es rapide bergab.

nur ich bin jahrelang an windows gewohnt mit allem schnick
scnack ist das schwer sich umzustellen besonders wegen meiner
ganzen gekauften software alles für die mülltonne ??? ;(

http://www.winehq.com/

Läuft nicht 100%, ist aber bei Office & Co sehr nahe dran.

oder soll ich linux erstmals als zweit betriebsystem benutzen?

Würde ich sowieso vorschlagen. Es gibt immer irendwas das nicht auf Anhieb klappt. Es ist in dem Fall besser ein 2. Standbein zu haben.

danke ich würde mich auch über eure erfahrungen freuen !!

ubuntu ist für den bultigen Anfänger gar nicht schlecht. Es ist auch eher auf schöne Effekte und neuste Software ausgerichtet als die Klassiker. Allerdings mit einem entsprechenden Risiko, die Software ist nicht sonderlich gut getestet.

cu

Hallo dominik,

Aller Anfang ist schwer, aber du bist noch jung und solltest daher in der Lage sein, schneller zu lernen als ein Erwachsener.
Am Anfang wirst du Linux verfluchen, weil es halt nicht so ist wie Windows, aber mit der Zeit kommt auch die Erfahrung.
Das Wichtigste ist, DU mußt Linux benutzen, WEIL DU ES SO WILLST und nicht, weil dein Windows dich dazu zwingt.
In den FAQs des Brettes Unix und Linux findest du auch eine gute Übersicht über die verschiedenen Distributionen.
Wenn du nicht zu schnell ins kalte Wasser springen willst, würde ich persönlich dir für den Anfang eine Suse empfehlen, da diese Windows doch am ähnlichsten ist.
Deine gekauften Programme für Windows kannst du unter Umständen mit „Wine“ auch unter Linux benutzen (Wine läuft mit Debian, ob’s mit der Suse läuft weiß ich nicht) Daher empfehle ich dir, zumindest am Anfang Windows und Linux parallel auf deinem Rechner zu installieren.
Wenn du einen Canon-Drucker benutzt, kann es sein, daß er sich nicht installieren läßt. da gibt es aber ein tool, dann funktioniert das auch :wink:
Ich habe vor ca einem halben Jahr mit Linux angefangen und war mächtig stolz, als ich es geschafft habe damit online zu kommen.
Wenn du konkrete Fragen zu Linux hast, tu dir keinen Zwang an und frag im Brett Unix und Linux, hier bei wer-weiss-was sind einige Linux-Gurus deren Antworten mir bisher immer geholfen haben.

Gruß
Sticky

Hallo Dominik,
du hast recht! Die Schule ist wichtiger!
Bitte vergesse die Computer und konzentriere dich mit aller dir zur Verfügung stehender Energie auf die Schule!

Viel Erfolg
Quaser

Hi,

also nachdem ich nun schon einige Zeit mit Linux arbeite und mich auch sonst damit die Zeit tot schlage kann ich dir eigentlich nur zum Umstieg ermutigen. Aber lass dir dazu ein wenig Zeit, im Ernstfall ist Windows schneller mal neu installier wie eine Linux-Distro soweit eingerichtet, dass alles so läuft wie es soll (Stichwort: Multimedia), auch wenn es gerade zu Ubuntu und auch SuSE ganz gute Anleitungen (viele auch auf deutsch) gibt.
Allerdings habe ich immer noch Windows XP auf dem Rechner installier. Man weiß nie was auf einen zu kommt. Und da es nun mal leider nich alle Software (bzw. was vergleichbares) für Linux gibt (und auch nich alles mit Wine od. Crossover Office läuft) ist das für mich auch nicht so verkehrt. Aber generell fehlt mir eigentlich nur ein Programm zum chemische Strukturformel zeichnen und die fehlende Unterstützung macher Industrie (teilweise Hardware, aber auch Musikindustrie - wma mit DRM is nich :wink: ).

Viele Grüße
Martin

Hallo Leuts

Du machst was falsch. Ein Windows das nur und ausschliesslich
zum Arbeiten benutzt wird ist erstaunlich langlebig und
problemfrei.

Noch langlebigier und stabiler dürfte ein Linux sein. Nicht umsonst besitzen alle großen Provider dieses System als Serversoftware oder sind die alle nur scharf darauf, weil es nur den Support kostet?

Kommen dann aber lustige Helferlei aus dem Netz, Spiele,
Hardwareumbauen,… usw dazu geht es rapide bergab.

http://www.exelbonsai.de/Forum/attachment.php?attach… und ich merke noch nichts davon. Hardwarebastelei ist sowieso nur eine Spirale ohne Ende und man solte es tunlichst dem Fachmann in einer gut ausgestatteten Werkstatt überlassen. Der gibt dann noch Grantie auf seine Arbeit

http://www.winehq.com/
Läuft nicht 100%, ist aber bei Office & Co sehr nahe dran.

Das wird nun wirklich nur im Ausnahmefall gebraucht. Unter KDE und Gnome gibt es mindestens ein ausgewachsenes Office mit Import-/Exportfilter für alle Windoformate.

oder soll ich linux erstmals als zweit betriebsystem benutzen?

Würde ich sowieso vorschlagen. Es gibt immer irendwas das
nicht auf Anhieb klappt. Es ist in dem Fall besser ein 2.
Standbein zu haben.

Da stimme ich zu. Dauerhaft ist es aber nur sinnvoll für ausgesprochene Spielernaturen und wenn spezielle Anwendungen wie zum Beispiel Movies hergestellt werden sollen. Da sieht es noch ein bissl mang aus. In diesem Anwendungsfall wäre es sogar sinnvoll, Windows vom Internet ganz zu trennen. Damit entfallen auch die meisten Sicherheitsvorkehrungen für dieses BS und wird wesentlich schneller.

ubuntu ist für den bultigen Anfänger gar nicht schlecht. Es
ist auch eher auf schöne Effekte und neuste Software
ausgerichtet als die Klassiker. Allerdings mit einem
entsprechenden Risiko, die Software ist nicht sonderlich gut
getestet.

Das solltest du zu uns aller besseren Verständnis etwas näher beschreiben. Ich kenne nur ein Linux, aber von verschiedenen Distrubatoren. Fehlt meinem Suse etwa was, das nur Debian besitzt? Ubuntu iat von Debian, ist es wirklich so mies?

Grundsätzlich:
Derartige LiveCDs sind nicht zum Arbeiten sondern zum Anschauen und Ausprobieren gedacht. Es sei den es handelt sich um solche speziellen Scheiben wie die GePartEd etc.

der hinterwäldler

Anmerkung
Hallo an dieser Stelle.

Aber generell
fehlt mir eigentlich nur ein Programm zum chemische
Strukturformel zeichnen

Da kann das hier interessant sein: http://www.bioclipse.net/

mfg M.L.

Hallo Markus

Aber generell fehlt mir eigentlich nur ein Programm zum
chemische Strukturformel zeichnen

Da kann das hier interessant sein: http://www.bioclipse.net/

Ohh, das ist sehr hübsch. Ich kannte bisher nur das ‚blanke‘ JMol.

Aber noch als Ergänzung für den Vorposter:
XDrawChem ==> http://linux.softpedia.com/progScreenshots/XDrawChem…
EasyChem ==> http://linux.softpedia.com/progScreenshots/EasyChem-…
ChemTool ==> http://openchemist.net/linux/img/chemtool/chemtool16…

und überhaupt: http://www.redbrick.dcu.ie/~noel/linux4chemistry/

Grüße

CMБ

hallo

Hallo Dominik,

oder soll ich linux erstmals als zweit betriebsystem benutzen?

Auf jeden Fall würde ich Linux erstmal als Zweitsystem
neben Windoes installieren.
Aber es gibt sogenannte Linux-Live CDs die laufen von CD ohne das an deinem System auf der Platte was geändert wird.
Das ist zwar etwas langsam aber du kannst dir in Ruhe alles mal anschauen ohne was zu installieren und schon gleich sehen ob deine Hardware unterstützt wird.
hier :http://www.knopper.net/knoppix/
http://www.kanotix.com/
kanst du dir die runterladen.
Die gibt es mittlerweile auch in vielen PC Zeitschriften
als Beilage,musst halt mal schauen.

Wenn du dir die nicht runterladen kannst weil du kein DSL oder nur einen Volumentarif hast,kannst mir auch eine Mail mit deiner Adresse schicken.
Ich kann dir die CDs dann zuschicken.

Gruß Norbert

Hi,

also nachdem ich nun schon einige Zeit mit Linux arbeite und
mich auch sonst damit die Zeit tot schlage kann ich dir
eigentlich nur zum Umstieg ermutigen. Aber lass dir dazu ein
wenig Zeit, im Ernstfall ist Windows schneller mal neu
installier wie eine Linux-Distro soweit eingerichtet, dass
alles so läuft wie es soll (Stichwort: Multimedia), auch wenn
es gerade zu Ubuntu und auch SuSE ganz gute Anleitungen (viele
auch auf deutsch) gibt.

Also ich weiss ja nicht was du unter Windows einrichten verstehst.Im direkten Vergleich Windows/Ubuntu + Automatix bin ich immer noch zigmal schneller mit Ubuntu.
Windows alleine ist ja wohl nicht als multimediafähig zu betrachten.
Bis du alle Treiber für Board/Sound/Grafig nachinstalliert hast, geschweige den Rest, habe ich mir schon nach der Ubuntu Installation einen halben Film angeschaut:wink:

Allerdings habe ich immer noch Windows XP auf dem Rechner
installier. Man weiß nie was auf einen zu kommt. Und da es nun
mal leider nich alle Software (bzw. was vergleichbares) für
Linux gibt (und auch nich alles mit Wine od. Crossover Office
läuft) ist das für mich auch nicht so verkehrt. Aber generell
fehlt mir eigentlich nur ein Programm zum chemische
Strukturformel zeichnen und die fehlende Unterstützung macher
Industrie (teilweise Hardware, aber auch Musikindustrie - wma
mit DRM is nich :wink: ).

Und wenn du nicht gerade ne alte Maschiene am laufen hast, kannst du mit VM Ware ja die benötigte Software direkt unter XP laufen lassen.
Und das ohne hin und her booten.

Desweiteren kann er mittels True Image (partimage wollte bei mir nicht so richtig)ganz bequem seine Linux Systempartition sichern.
In 5 Minuten läuft das Ding wieder,falls er da was verbockt hat und z.B der XServer nicht mehr startet.Deswegen sind dann mal so Fehler wie das letztens bei Ubuntu passierte kein Problem.Und das ohne das jemand wissen muss wie er ohne grafische Oberfäche das wieder herstellt.

Gruss Insulin

hallo

ja mit einer linux live cd habe ich schon mich einmal in linux vertraut gemacht

in den hervstferien mache ich in einem betrieb an bestimmten tagen freiwillige kurse mit

  1. netzwerk

  2. linux

linux wird einem dann vorgestellt und man lernt wie man auf linux pc´s internet usw einrichtet

netzwerk ist dann die weitere stufe wo erklärt wird wie man pc miteinander verbindet … remoteunterstützung anwendet usw

ich interressiere mich sehr dafür und möchte mein wissen erweitern deswegen nehme ich teil !

danach werde ich dann mir noch einmal überlegen ob ich linux anwende !

Moien

http://www.winehq.com/
Läuft nicht 100%, ist aber bei Office & Co sehr nahe dran.

Das wird nun wirklich nur im Ausnahmefall gebraucht.

Z.B. bei Virtualdub …

ubuntu ist für den bultigen Anfänger gar nicht schlecht. Es
ist auch eher auf schöne Effekte und neuste Software
ausgerichtet als die Klassiker. Allerdings mit einem
entsprechenden Risiko, die Software ist nicht sonderlich gut
getestet.

Das solltest du zu uns aller besseren Verständnis etwas näher
beschreiben. Ich kenne nur ein Linux, aber von verschiedenen
Distrubatoren. Fehlt meinem Suse etwa was, das nur Debian
besitzt?

aptitude, synaptic,…

Ubuntu iat von Debian, ist es wirklich so mies?

ubuntu und Debian haben nix miteinander zu tun. Die meisten von ubuntu verwendeten Packageversionen sind noch nicht mal in debian experimental drin. Gründe:

  • die ubuntu-Leute testen die Packages nicht selbst, sondern übernehmen gnadenlos alles was die einzelnen Programmierer so rausgeben. D.h. ubuntu besteht zu einen nicht unerheblichen Anteil aus nightly builds. Damit eine neue Version eines Package bei debian aufgenommen wird muss es zumindest eine offizelle Version sein und nicht nur auf einem Rechner des Maintainer funktionieren.

  • ubuntu übernimmt alles was Spass oder Sinn macht, egal wie die rechtliche Lage aussieht. Bei Debian sollte das ganze Projekt unter GPL stehen und rechtlich unbedenklich sein. Das macht im Multimedia und Treiberbereich verdammt viel aus.

Derartige LiveCDs sind nicht zum Arbeiten sondern zum
Anschauen und Ausprobieren gedacht.

ubuntu ist keine LiveCD.

cu

Hallo Gilbert!

ubuntu ist keine LiveCD.

Doch, die Desktop CD ist das, aber mit nem grafischen Installer. Ist aber recht mager mit Programmen bestückt.

http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads
(Versionenerklärung über dem Achtung Feld)

Gruss Maxel

ubuntu ist keine LiveCD.

Moien pumpkin,

Doch, bei Ubuntu, wenn du die kostenlos online bestellst, ist eine LIVE und eine Install-CD dabei.

Gruß
Sticky

danke (owT)
.

Also ich weiss ja nicht was du unter Windows einrichten
verstehst.Im direkten Vergleich Windows/Ubuntu + Automatix bin
ich immer noch zigmal schneller mit Ubuntu.
Windows alleine ist ja wohl nicht als multimediafähig zu
betrachten.
Bis du alle Treiber für Board/Sound/Grafig nachinstalliert
hast, geschweige den Rest, habe ich mir schon nach der Ubuntu
Installation einen halben Film angeschaut:wink:

Na gut, Windows hab ich wohl früher schon so oft neu installiert, dass ich immer alles an Programmen fertig vorbereitet hab. Und bei Linux bin ich immer wieder so fleißig am Basteln und Probieren, dass ich nach einer Neuistallation immer erst ne Weile brauche bis ich wieder alles so hab wie ich will :wink:

Gruß,
Martin

Also ich weiss ja nicht was du unter Windows einrichten
verstehst.Im direkten Vergleich Windows/Ubuntu + Automatix bin
ich immer noch zigmal schneller mit Ubuntu.
Windows alleine ist ja wohl nicht als multimediafähig zu
betrachten.
Bis du alle Treiber für Board/Sound/Grafig nachinstalliert
hast, geschweige den Rest, habe ich mir schon nach der Ubuntu
Installation einen halben Film angeschaut:wink:

Na gut, Windows hab ich wohl früher schon so oft neu
installiert, dass ich immer alles an Programmen fertig
vorbereitet hab. Und bei Linux bin ich immer wieder so fleißig
am Basteln und Probieren, dass ich nach einer Neuistallation
immer erst ne Weile brauche bis ich wieder alles so hab wie
ich will :wink:

Hallo Martin!
Falls dich mal der Rappel zum ausprobieren packt.
Du wirst lachen, mit True Image von Acronis die Notfall CD erstellt.Dann mit der hochgebootet, deine frisch erstellte Linux Systempartition gesichert auf ne externen oder einer Windowspartition.
Z.B D:Kannste dann später einfach brennen und dann löschen .
Die externe Linux Home Partition kannste auch so wenn du willst, oder diese dann evtl. mit z.B sbackup.
Zukünftig brauchst du nur nach zuviel basteln das zurückspielen und es läuft nach ein paar Minuten.Und unter Win ist das für mich auf dem Homesektor sowieso das beste Sysrecovery Programm.Also nix mehr stundenlange Installarien, weder unter Win noch Linux.Ich habe jetzt noch nicht Vista so zu sichern probiert, aber das müsste theoretisch solange NTFS angesagt ist auch da möglich sein.

FG Insulin

Noch langlebigier und stabiler dürfte ein Linux sein. Nicht
umsonst besitzen alle großen Provider dieses System als
Serversoftware oder sind die alle nur scharf darauf, weil es
nur den Support kostet?

Aus folgenden Gründen, denke ich:

  1. Kosten. Ein x86-System mit Linux ist meist preiswerter als eine Sun mit Solaris. Zumindest, was die Anschaffung angeht. Viel billiger als ein Windows-basiertes System ist es nicht.

  2. Die Linux/Unix-Systeme haben eben keine grafische Oberfläche per default. Das ist in meinen Augen ein unschätzbarer Vorteil, weil es einfach schneller ist, wenn man remote arbeiten will.

  3. Sie sind leicht mit eigenen Skripten so automatisierbar, wie es dem Admin und ins Konzept passt.

  4. Für Linux gibt es einen großen Fundus an FAQs und HOWTOs. Was mich betrifft ist das der Grund, warum ich lieber Linux als BSD einsetze (noch).

  5. Sie liefern Fehlermeldungen, die auch einer verstehen kann. Das ist übrigens für mich der wesentliche Punkt.

Windowsmaschinen sind genauso stabil wie die Unixen und Linuxen.

Etwas OT: Was die Sicherheit der Maschinen angeht, sind die Linuxen Windows nicht wirklich überlegen. Ein gut gepatchtes Windows ist bestimmt sicherer als als ein ungepatchtes Linux. Wenn du aber die Verantwortung für eine große Serverfarm mit mehreren hundert Rechnern hast, dann bist du mit dem Patchen nicht so schnell bei der Hand - einfach zu gefährlich wegen irgendwelcher Inkompatibilitäten und außerdem ein Riesenaufwand. Da bleibts dann oft so wie es ist und wird auf andere Art und Weise beschützt.

Alle oben genannten Punkte sind übrigens kaum auf einen Rechnerbetrieb zu Hause übertragbar - da gelten andere Kriterien. Ich arbeite den ganzen Tag mit Linuxmaschinen und habe die letzten 15 Jahre täglich auf einer Shell Unixen und Linuxen Beine gemacht und finds einfach geil - aber bei mir zu Hause hat noch nie so eine Schüssel gestanden (und meinen Mac will ich jetzt mal als Unix-System außen vorlassen).

Stefan

Noch langlebigier und stabiler dürfte ein Linux sein. Nicht
umsonst besitzen alle großen Provider dieses System als
Serversoftware oder sind die alle nur scharf darauf, weil es
nur den Support kostet?

Aus folgenden Gründen, denke ich:

  1. Kosten. Ein x86-System mit Linux ist meist preiswerter als
    eine Sun mit Solaris. Zumindest, was die Anschaffung angeht.
    Viel billiger als ein Windows-basiertes System ist es nicht.

Na, bei Servern samt Software für die üblichen Geschichten schon… Ist aber relativ, stimmt.

  1. Die Linux/Unix-Systeme haben eben keine grafische
    Oberfläche per default. Das ist in meinen Augen ein
    unschätzbarer Vorteil, weil es einfach schneller ist, wenn man
    remote arbeiten will.

Noch weiter: Sie sind insgesamt erheblich schlanker einzurichten. Dadurch steigt die Performance bei gleicher Hardware und der Administrationsaufwand sinkt. Gerade, wenn es um redundante Systeme geht, und um Aufgabenverteilung, macht sich das bemerkbar.

  1. Sie sind leicht mit eigenen Skripten so automatisierbar,
    wie es dem Admin und ins Konzept passt.

Auch das ein massiver Zeitvorteil, jeden Tag auf’s Neue.

  1. Für Linux gibt es einen großen Fundus an FAQs und HOWTOs.

Überhaupt sind Support und Doku einfach besser. Außerdem hab ich mittlerweile festgestellt, dass es doch schonmal sehr hilfreich sein kann, selbst auf den Quellcode zugreifen zu können, um bspw. selbst eigene kleine Patches anzubringen.

Was mich betrifft ist das der Grund, warum ich lieber Linux
als BSD einsetze (noch).

Was das Betriebssystem angeht, schlägt zumindest FreeBSD imho Linux. Die Doku wird zentral vorgehalten, ist sehr umfangreich und die Mailinglistenarchive reichhaltig und extrem hochwertig.

Aus meiner Sicht momentan das Killerargument für Linux im ISP-Bereich: Es ist einfacher, weil logischer. Es mag zunächst mühsam sein, sich seinen Weg zu einem Ziel zusammenzubauen, aber wenn der steht, ist er transparent, nachvollziehbar und deterministisch.

Gruß,

Malte