Windows2000 auf großer Platte _installieren_

Hi,

wie installiere ich Windows2000 auf einer 160GB Platte neu? Leider beschreiben fast alle google-Treffer und die c’t die Aktivierung einer _zusätzlichen_ Platte (SP3 bzw. 4, regedit) in ein _bestehendes_ System aber keine Installation.

Ich fand nur das hier. Was ist davon zu halten?
http://www.w-service.de/tippinstall2k.htm
Ich möchte nur eine einzige Windows-Partion haben (die kleiner als 128GB sein soll, aber unter Umständen auch ganz hinten auf der Platte). Soll ich nach der 1. Installation (siehe Text) die 1. Partion wieder löschen?

lg,
J~

Hi,

vorweg: Ich tue mich etwas schwer mit dem Verstehen Deines Anliegen. Also korrigiere mich bitte, wenn ich vom Thema abweiche.

Der beschriebene Artikel bezieht sich auf ein fehlende Unterstützung von Windows 2000 vor SP3 von Festplatten größer 128 GB.
Verwendet man zur Installation von W2K gleich eine Installations-CD mit integriertem SP3, so fällt dieses Problem weg.
Auch die beschriebene Vorgehensweise mit der Änderung in der Reg. wäre dann nicht notwendig. Die ist nur notwendig, wenn man SP3 nachträglich aufspielt und auf eine Platte > 128 GB zugreifen möchte.

wie installiere ich Windows2000 auf einer 160GB Platte neu?

In diesem Falle nimmt man gleich wie oben beschrieben am besten eine W2K Installation mit integriertem SP3.

Leider beschreiben fast alle google-Treffer und die c’t die
Aktivierung einer _zusätzlichen_ Platte (SP3 bzw. 4, regedit)
in ein _bestehendes_ System aber keine Installation.

Ich fand nur das hier. Was ist davon zu halten?
http://www.w-service.de/tippinstall2k.htm
Ich möchte nur eine einzige Windows-Partion haben (die kleiner
als 128GB sein soll

Ab hier tue ich mich schwer mit dem Verständnis.
Wenn die Partition eh kleiner als 128 GB sein soll,
wo liegt Dein Problem?
Wenn ich Dich richtig verstehe, möchtest Du W2K auf einer 160GB Platte installieren. Dort sollen mind. 2 Partition später existieren. Auf der 1. Partition wird W2K installiert. Diese Partition soll kleiner 128 GB sein.

Also in diesem Falle während der Installation die gewünschte Systempartition anlegen und Installation durchführen.
Dann vorgehen wie im Text beschrieben.
Danach sollte über die Datenträgerverwaltung die zweite Partition über den Rest der Festplatte angelegt werden können.

, aber unter Umständen auch ganz hinten auf
der Platte).

Warum?

Soll ich nach der 1. Installation (siehe Text)
die 1. Partion wieder löschen?

Wozu?

Schönen Gruß

Chris

Hi,

vorweg: Ich tue mich etwas schwer mit dem Verstehen Deines
Anliegen. Also korrigiere mich bitte, wenn ich vom Thema
abweiche.

ok. Ich habe eine 160GB Platte mit 4 primären Partitionen (linux-boot, linux-swap, linux-root, NTFS), eine W2k-Installations-CD ohne das notwendige Service Pack (manche sagen min. SP3, manche SP4) sowie SP4 auf einer extra CD.

Prolem: Neuinstallation von W2k auf Partition 4 hinter dr 128GB-Grenze.

Verwendet man zur Installation von W2K gleich eine
Installations-CD mit integriertem SP3, so fällt dieses Problem
weg.

Ja, aber diese hab ich nicht.

Ab hier tue ich mich schwer mit dem Verständnis.
Wenn die Partition eh kleiner als 128 GB sein soll,
wo liegt Dein Problem?

Ich weiß nicht, wo das Problem bei Windows liegt. Kann Windows nur keine _Partitionen_ größer 128GB ansprechen oder keine Festplattenbereiche hinter 128GB. _Das_ ist mir unklar.

Kann ich w2k/SP1 auf einer Partition von 110-200GB auf der Platte problemlos installieren?

Dort sollen mind. 2 Partition
später existieren.

Das finde ich eher unpraktisch weil Microsoft ja auch im Jahr 2005 immer noch Laufwerksbuchstaben vergeben muss :frowning: und man dann mehrere hat.

Soll ich nach der 1. Installation (siehe Text)
die 1. Partion wieder löschen?

Wozu?

Weil mich Laufwerksbuchstaben nerven und es sonst noch unübersichtlicher wird.

lg,
J~

Hi,

vorweg: Ich tue mich etwas schwer mit dem Verstehen Deines
Anliegen. Also korrigiere mich bitte, wenn ich vom Thema
abweiche.

ok. Ich habe eine 160GB Platte mit 4 primären Partitionen
(linux-boot, linux-swap, linux-root, NTFS), eine
W2k-Installations-CD ohne das notwendige Service Pack (manche
sagen min. SP3, manche SP4) sowie SP4 auf einer extra CD.

Prolem: Neuinstallation von W2k auf Partition 4 hinter dr
128GB-Grenze.

Das wird nicht gehen, da W2K nur die ersten 128 GB der Festplatte erkennt. Was dahinter liegt, liegt für W2K in der Form, wie Du es hast, im Verborgenen.

Verwendet man zur Installation von W2K gleich eine
Installations-CD mit integriertem SP3, so fällt dieses Problem
weg.

Ja, aber diese hab ich nicht.

Dann bastel Dir doch eine.
Im Netz gibt es genut Quellen, wie man sich aus einer W2K CD und einem SP eine neue Installations-CD mit integriertem SP bastelt.
Auf die Schnelle habe ich auch keine Quelle parat.
Einfach mal Googeln.

Ab hier tue ich mich schwer mit dem Verständnis.
Wenn die Partition eh kleiner als 128 GB sein soll,
wo liegt Dein Problem?

Ich weiß nicht, wo das Problem bei Windows liegt. Kann Windows
nur keine _Partitionen_ größer 128GB ansprechen oder keine
Festplattenbereiche hinter 128GB. _Das_ ist mir unklar.

Da alles hinter 128 GB dem W2K ohne SP3 verborgen bleibt, kann es Partitionen die dahinter liegen, nicht erkennen.

Kann ich w2k/SP1 auf einer Partition von 110-200GB auf der
Platte problemlos installieren?

s.o.

Dort sollen mind. 2 Partition
später existieren.

Das finde ich eher unpraktisch weil Microsoft ja auch im Jahr
2005 immer noch Laufwerksbuchstaben vergeben muss :frowning: und man
dann mehrere hat.

Ist eher eine Geschmackssache - aber in Deinem Falle eh irrelevant.

Soll ich nach der 1. Installation (siehe Text)
die 1. Partion wieder löschen?

Wozu?

Weil mich Laufwerksbuchstaben nerven und es sonst noch
unübersichtlicher wird.

Ich frage mich nur, wie sich die verschiedenen Systeme nachher miteinander vertragen. Die Installation des W2K verändert zum einen den MBR der Platte ( in dem ja jetzt die LINUX-Informationen stehen) und zum anderen benötigt W2K eine BOOT.INI und ein paar andere Dateien auf der 1. Partition, damit es hochfahren kann.
D.h. es muss die erste primäre Partition lesen können.
Ob das funzt? Da habe ich keine Erfahrungswerte.

Vielleicht kann das jemand anderes hier beantworten.

Schönen Gruß

Chris

Hallo Jame~,

Verwendet man zur Installation von W2K gleich eine
Installations-CD mit integriertem SP3, so fällt dieses Problem
weg.

Ja, aber diese hab ich nicht.

schau mal hier nach (klappt auch mit SP4)

http://www.zdnet.de/enterprise/os/0,39023263,2000012…

Gruß
Volker

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Hi,

http://www.zdnet.de/enterprise/os/0,39023263,2000012…

vielen Dank für den Link. Nach dem ersten Überfliegen scheint das die beste Lösung zu sein :smile:

Grüße,
J~

Hi,

Da alles hinter 128 GB dem W2K ohne SP3 verborgen bleibt, kann
es Partitionen die dahinter liegen, nicht erkennen.

Ok. hätte ja durchaus auch anders sein können :frowning:

Ich frage mich nur, wie sich die verschiedenen Systeme nachher
miteinander vertragen. Die Installation des W2K verändert zum
einen den MBR der Platte

Das ist kein Problem mit einem Bootmanager (LiLo, Grub).

und zum anderen benötigt W2K eine
BOOT.INI und ein paar andere Dateien auf der 1. Partition,
damit es hochfahren kann.

Oje…, wirklich?
War das schon bei Win’98 so oder ist das neu? Vielleicht pack ich dann Windows auch nach vorne.

Grüße,
J~

Laufwerksbuchstaben
Hallo,

Das finde ich eher unpraktisch weil Microsoft ja auch im Jahr
2005 immer noch Laufwerksbuchstaben vergeben muss :frowning: und man
dann mehrere hat.

ein Laufwerksbuchstabe ist nur für die Systempartition erforderlich. Weitere Partitionen können in Verzeichnissen des NTFS bereitgestellt werden (vgl. http://support.microsoft.com/kb/307889/DE/).


PHvL

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Hi,

ein Laufwerksbuchstabe ist nur für die Systempartition
erforderlich. Weitere Partitionen können in Verzeichnissen des
NTFS bereitgestellt werden (vgl.

ahh, vielen Dank :smile:
Das ist zwar nicht _richtig_ durchdacht (immerhin gehen offenbar nur lokale Laufwerke) aber schon mal ein Anfang.

lg,
J~

Hallo,

Weitere Partitionen können in Verzeichnissen des
NTFS bereitgestellt werden

Das ist zwar nicht _richtig_ durchdacht aber schon mal ein Anfang.

ich denke die Laufwerksbuchstaben werden aus Kompatibilitätsgründen noch lange bleiben, aber die damit verbundenen Probleme wurden bereits beseitigt (insbesondere durch die Aufgabe des starren Zuordnungsschemas).

immerhin gehen offenbar nur lokale Laufwerke

Für netzwerkübergreifend verteilte Daten ist bei Windows das verteilte Dateisystem (DFS) zuständig.

Das ist IMHO schon durchdacht, allerdings unter einer Annahme, die so selten kommuniziert wird (und im Falle von WinXP Home überhaupt nicht erfüllbar ist): Windows wird in einem homogenen Netzwerk mit einem aktuellen Server aus dem Hause MS betrieben. Das führt dazu, dass diese Voraussetzungen sehr häufig nicht erfüllt sind und man daher gezwungen ist „Hacks“[1] zu machen, die dann `nicht durchdacht’ wirken.


PHvL

[1] Ich würde das Peer-2-peer-Netzwerk in Windows als solchen bezeichnen.