Windrad zur stromerzeugung nutzen

hallo zusammen.

mein Mann und ich werden in kürze auf ein wunderschönes Stück Land auf einer Anhöhe in Uruguay mit einigen bestehenden Gebäuden ziehen.

Mein Favorit ist der Wasserturm mit Windrad.

Die Brunnentiefe ist über 65 Meter und das Wasser wird mit einer Art Kolbenstange und Membrane in den Wasserturm befördert.

Soll das Windrad nicht fördern kann arretiert werden.

Da wir auch sehr gerne „basteln“ haben wir nun die Idee, das Windrad auch für Stromerzeugung zu nutzen.

Wie oder was muss gekauft werden um das Windrad für eine Stromerzeugung nutzen zu können?

ein Gruss aus dem

Hallo,
keine Loesung, aber einige denkansaetze.
A
Windrad mit Stromgenerator
A1 dieses Windrad, plus Generator
A2 ein anderes zusaetzliches optimietes Windrad, plus Generator
B
Wasserturbine
Das Wasser aus dem Turm (Fallhoehe) ueber eine Turbine zur Stromerzeugung nutzen
Wasserspeicher im Turm ist gleichzeitig Stromspeicher fuer kurzzeitig hoehere elektrische Last
Gruss Helmut

Wie oder was muss gekauft werden um das Windrad für eine
Stromerzeugung nutzen zu können?

Dazu muss man erstmal klären, was man überhaupt betreiben will.
Gibt es ein 230V (oder was für eine Spannung auch immer bei den Urus benutzt wird) Netz am Haus?
Soll das eine nette Spielerei werden oder soll das die dann einzige Stromversorgung werden?

Wie groß ist das jetzige Windrad?
Wieviel Liter pro Stunde fördert es momentan bei „durchschnittlichem“ Wind?
(Daraus kann man ungefähr dessen Leistung berechnen!)

danke für die antwort -
spannung - gleiche wie in deutschland.

das windrad dürfte ca 2 - 2,5 m im durchmesser haben
(meine schätzung)

ja es gibt stromversorgung am haus, würde es zusätzlich nutzen wollen.

hätte mir das so vorgestellt, dass man an einem punkt umstöpseln könnte und den gespeicherten strom dann aus dem windrad verwendet.
z.b. für gebrauchsstrom im und ums haus- häuser herum.

danke für die antwort -
spannung - gleiche wie in deutschland.

das windrad dürfte ca 2 - 2,5 m im durchmesser haben
(meine schätzung)

Das ist ja fast nix. Eine Anlage mit 53m Durchmesser ist für 800kW gut, ein zwangzistel Durchmesser machen nur 1/400 Nenn-Leistung, also mal gerade 2kW.

ja es gibt stromversorgung am haus, würde es zusätzlich nutzen
wollen.
hätte mir das so vorgestellt, dass man an einem punkt
umstöpseln könnte und den gespeicherten strom dann aus dem
windrad verwendet.

Ich kenne die Gesetzeslage zur Einspeisung in Uruguay natürlich nicht, aber so, wie Du Dir das vorstellst, ist das unpraktisch bis unmöglich.
Ohne Netzkoppelung muss man die Energie zwischenspeichern, und zwar in riesigen Akkupaketen. Dazu werden dann leistungsstarke Wechselrichter vorgehalten. Das kostet Unsummen.

Zudem: Umstöpseln geht eher nicht. Häuser haben meistens keine Stecker.

Hier in D würde man einfach die Anlage ans Netz anschließen und Geld fürs Einspeisen bekommen.

Generell ist es möglich, auch kleinere WKA zu bauen.
Der vorhandene Rotor wird kaum einer der technisch ausgefeilten hocheffizienten Rotoren heutiger Tage sein. Zudem soll ja wohl die ursprüngliche Funktion des Wasserpumpens auch noch gegeben sein.

Wenn man die nötige Kohle hat, würde ich sagen: Kleine WKA kaufen und an Stelle der alten Mühle installieren. Das beruhigt auf jeden Fall das ökologische Gewissen und kann sich ganz evtl. auf lange Sicht auch finanziell rentieren.

ok … habe verstanden, dann wird ein gebäude eben für das WKR genutzt - zum beispiel um ein kühlhaus zu betreiben…

also gebäude nr. 3 vom strom abnehmen und so vorgehen, dass nur das gebäude mit der energie betrieben werden kann.

wenn wir die tage umgezogen sind, frage ich weiter…

ok … habe verstanden, dann wird ein gebäude eben für das
WKR genutzt - zum beispiel um ein kühlhaus zu betreiben…

also gebäude nr. 3 vom strom abnehmen und so vorgehen, dass
nur das gebäude mit der energie betrieben werden kann.

Überschüssige Leistung also NICHT einspeisen, und bei längerer Flaute mal schnell alle Vorräte verspeisen…

Wie geschrieben:
Am vernünftigsten wäre ein Betrieb am öffentlichen Netz.
Überschuss geht gewinn bringend rein, bei Flaute erfolgt nahtlos Bezug vom Netz.
Aber die örtlichen Regelungen sind mir natürlich absolut unbekannt!

wenn wir die tage umgezogen sind, frage ich weiter…

Zuerst mal dort einen Elektriker fragen. Ich hoffe, da gibt es welche.
Manchmal wird unsere Handwerksordnung ja kritisiert, aber ich habe Bekannte in den USA, die mal sagten:
„Was wir am meisten an D vermissen? Erstens das Brot, zweitens die Handwerker. Hier (in den USA) rufst du nen Klempner. Und wenn du Pech hast kommt da einer, der sich erst vorgestern dazu entschieden hat, nicht mehr als Metzger, sondern als Klempner zu arbeiten.“

xstromer, danke für die antwort

natürlich werden wir mal einenstromer fragen, aber „UTE“ der hiesige stromerzeuger,verkäufer will antürlich am liebsten verkaufen.

brot deutsches brot haben wir auch nach 4 monaten vermisst - selber backen heisst es da nur.

und so viel wie möglich selber machen, überhaupt…

fleisenleger auaaaa - alle fleisen total schief angebracht, muss aber bezahlt werden, weil die fleisen ja an der woand oder auf dem boden liegen… also ist die arbeit ausgeführt.

selbst ist der mann (oder die frau!!)
gruss leda191