Danke für eure zahlreichen Tipps!
Wo ich aufgewachsen bin und lange wohnte, wurde im Winter kaum gestreut. Ich war froh, daß ich „lebend“ nach Hause kam, und hatte keine große Lust, nochmals rauszugehen.
Nun bin ich umgezogen. Näher zur Arbeit und bessere Verkehrsanbindung und Einkaufsmöglichkeiten. Im März hatte es stark geschnien. Ich war verblüfft, wie toll trotzdem gestreut wurde. Sogar mit Salz! Es war herrlich, draußen herumzutappen.
Der Weg zur Arbeit wird gerne überschätzt. Vorher war es zwar nur eine Stunde, aber es war doch anstrengend. Heute morgen ging es mir nicht so gut und ich konnte noch liegenbleiben bis 1/2 8 Uhr und kam trotzdem früh genug zur Arbeit. Das wäre vorher unmöglich gewesen! Auch sonst ist es angenehm, wenn es z. Zt. morgens schon hell wird, wenn ich aus dem Haus gehe.
Die letzten Wochen waren wunderschön! So anhaltend wie der halbe Sommer nicht. Sommer mag ich nicht, wenn er wechselhaft oder schwül ist. Der Jahrhundersommer war angenehm trocken. Nun hat Petrus plötzlich draußen die „Heizung“ abgeschaltet. Ein Knall, und es wurde kalt. Heute morgen lag sogar Schnee!
Ich genieße es, den Wechsel der Jahreszeiten zu erleben. Auch bei der Arbeit bin nun umgezogen. Es ist nun heller und die Jalousinen bleiben oben, weil nichts blendet. Der Blick aus dem Fenster fällt nun statt auf dem Hof auf eine bepflanzte Dachterrasse. Herrlich! Jeden Morgen besuchen zwei Kohlmeisen den Busch vor dem Fenster.
Das wird es wohl sein. Mir fehlt die Zeit und Muse, die Natur zu beobachten. Dieses Jahr doch sehr „heavy“. Genauso die Jahre davor. Eine Trennung war auch zu verarbeiten. Okay, Urlaub hatte ich auch. Aber ich nahm den ganzen Streß mit und hatte einiges zu erledigen, was liegenblieb.
Ich würde ein paar Tage freimachen. Geht leider nicht wegen Weihnachtsgeschäft. Doch die Woche nach Weihnachten habe ich Urlaub. Es gibt nichts schöneres zu leben, wie der Tag morgens erwacht, mittags kurz döst und gegen Abend zur Ruhe kommt. Yippie!!