Wir haben also vor einen Wintergarten (Pultdach) aus Alu mit Doppelverglasung und Klimaglas auf dem Dach in einer Größe von 6m x 4m an die Südseite unseres Hauses zu setzen. Das Dach wird hierfür eingekürzt.
Und jetzt zu meinen Fragen:
Sollen wir den Wintergarten besser auf die Außenmauer setzten und die Hohlschicht an beiden Seiten des Wintergartens verschließen? Wir würden die Außenmauer anputzen, kann die Hohlschicht (die vom Wintergarten umschlossen ist) noch atmen und muss sie noch atmen???
Andere Alternative wäre Außenmauer abreisen, Wintergarten an die Innenwand ansetzen und diese einfach verputzen.
Wir wollen den Wintergarten an die Küche setzen, die Küche ist 18m² groß und hat eine Terassentür (Schiebeelement 2m breit. 1m zum öffnen, 3-Fachverglast mit elekt. Rollo). Leider mit Schwelle zum drüber steigen.
Jetzt zur Frage: Sollen wir das Element so lassen oder die Terassetür entfernen und den Wintergarten somit auf 2m Breite zum Haus hin öffnen.
Optisch denken wir ist die öffene Variante die schönere, zumal ja auch die Schwelle des Schiebelements wegfällt. Unsere Befürtungen ist, das wir im Sommer die Hitze nicht aus der Küche herausbekommen.
Hat jemand vielleicht seinen Wintergarten so gebaut und kann uns von seinen Erfahrungen berichten?
zu 1.
grundsätzlich gilt: Die Luft aus dem inneren des Wiga darf nicht in die Isolierschicht des Mauerwerkes gelangen. Wenn der Wiga auf das Aussenmauerwerk gesetzt wird, dann muß mit dampfsperrenden Folien der Anschluß an das Innenmauerwerk hergestellt werden.
Eigendlich ist es egal an welche Wand der Wiga gebaut wird. Wichtig ist dass die Isolierschicht des Wiga in die Isolierschicht des Hauses Übergeht und dass von innen die Anschlüsse alle Dampfdicht ausgeführt werden.
Selbstverständlich muß auch geprüft werden ob die Aussenwand statisch ausreichend für die Aufnahme der Kräfte des Wiga sind.
zu 2.
Wenn die Markise eingespart wird und nur ein offener Duchbruch vorhanden ist dann wird’s warm.
Eine Tür schafft zwar abhilfe für die Küche aber dann hält es auch keine Pflanze im Wiga aus. Ich würde das Schiebeelement gegen eine leichte Glastür ohne Schwelle austauschen. …und denkt nochmal über eine Aussenbeschattung nach !
habe mir als Bauingenieur selbst einen Wintergarten geplant und selbst gebaut - somit auch eigene Erfahrungen!
Wintergarten (Pultdach) aus Alu mit Doppelverglasung und Klimaglas auf dem Dach in einer Größe von 6m x 4m an die Südseite unseres Hauses zu setzen.
optimal!
Sollen wir den Wintergarten besser auf die Außenmauer setzten und die Hohlschicht an beiden Seiten des Wintergartens verschließen?
Was meinst Du mit „Hohlschicht“?
Wir wollen den Wintergarten an die Küche setzen, die Küche ist 18m² groß und hat eine Terassentür Schiebeelement 2m breit.
1m zum öffnen, 3-Fachverglast mit elekt. Rollo). Leider mit Schwelle zum drüber steigen.
Wenns auch optisch schöner sein könnte, lass es so!
Aus wärmetechnischer Sicht ist es besser, wenn Du es im heißen Sommer und kalten Winter schließen kannst. In den Übergangszeiten hast Du eventuell eine super Zuheizung!
Habe noch viele Hinweise, nur hier ist der Platz so knapp und ich kann auch nicht mit Bildern arbeiten - lass uns in Direktkontakt treten: [email protected]
Hallo,
Entschuldige, dass ich noch nicht geantwortet habe!
ad1) Bei uns ist es so gelöst: Fassade. Dann kam erst später der Wintergarten. Dh. dieser ist komplett auf die Fassade aufgesetzt, ein Dichtheitsproblem haben wir überhaupt nicht. Vermutlich ist das eine Frage der Technik und Qualität der Wintergarten-Firma.
Bzgl. einer Hohlschicht oder ähnlichem kann ich leider nichts dazu sagen.
ad2) Gibt es in der Küche noch eine weitere Möglichkeit, sie zu lüften oder wenigstens eine Dunstabzugshaube (aber da muß man ja auch oft wenigstens ein Fenster kippen, um die nutzen zu können).
Die Variante mit dem Offenen ist schön, im Winter ev. kalt. Je nachdem, wie sehr der WG geheizt wird. Den WG zumachen zu können hat schon auch seine Vorteile wg. Hitze oder Kälte. Vermutlich ist es jedoch geschmacksache.
Denken Sie auch an eine Beschattung od. wird das Dach des WG sowieso irgendwie „eingedeckt“ und nicht aus Glas?
Wünsche viel Freude mit dem zukünftigen Wintergarten und einfach auch an die Beschattung denken. Wenn man eine Art Außenrollo hat, die bei Wind und Regen einfährt (Wind-Regen-Wärme-Sensor!) dann wäre eine zusätzliche Innenbeschattung am Dach gut, damit es nicht überhitzt und automatische Kippfenster irgenwo sind auch Gold wert, v.a. im Sommer ))
Diese Frage kann man nicht aus der Ferne beantworten. Prinzipiell haben Sie aus Ihrem Wintergarten eine bessere Aussicht, wenn Sie die Mauer abreißen. Wenn aber ein Sichtschutz gewünscht ist, können Sie die Mauer auch stehen lassen. Die Mauer sollte dabei die stehende Fläche des Wintergartens an dieser Seite ersetzen, d. h. Sie benötigen keine doppelte Seitenwand. Der Wintergartenbauer müsste die Mauer geschickt integrieren. Wenn das zu kompliziert ist, würde ich die Mauer abreißen.
zu 2.:
Wenn Sie eine auf 1 m zu öffnende Schiebetür als Zugang zum Wintergarten haben, ist das wahrscheinlich ausreichend. Wenn Sie diese Schiebetüranlage bei Kälte schließen, sparen Sie mit Sicherheit Energie. Die vorhandene Schwelle würde ich in Kauf nehmen.
Zu 1. An der Hohlschicht bitte nichts ändern, sonst ist die Isolierung unterbrochen!
zu 2. wie schon richtig erkannt, Schiebtür lassen, denn wenn keine Türen und /oder Fenster im Wintergarten geöffnet sind, dann sind im Hochsommer 40° bis 50° möglich. An sonnigen Tagen im Winter, Frühjahr und Herbst lässt man zur Unterstützung der Heizung dann die Tür auf.(SolarHaus)
Wir haben also vor einen Wintergarten (Pultdach) aus Alu mit
Doppelverglasung und Klimaglas auf dem Dach in einer Größe von
6m x 4m an die Südseite unseres Hauses zu setzen. Das Dach
wird hierfür eingekürzt.
Und jetzt zu meinen Fragen:
Sollen wir den Wintergarten besser auf die Außenmauer setzten
und die Hohlschicht an beiden Seiten des Wintergartens
verschließen? Wir würden die Außenmauer anputzen, kann die
Hohlschicht (die vom Wintergarten umschlossen ist) noch atmen
und muss sie noch atmen???
Andere Alternative wäre Außenmauer abreisen, Wintergarten an
die Innenwand ansetzen und diese einfach verputzen.
Wir wollen den Wintergarten an die Küche setzen, die Küche ist
18m² groß und hat eine Terassentür (Schiebeelement 2m breit.
1m zum öffnen, 3-Fachverglast mit elekt. Rollo). Leider mit
Schwelle zum drüber steigen.
Jetzt zur Frage: Sollen wir das Element so lassen oder die
Terassetür entfernen und den Wintergarten somit auf 2m Breite
zum Haus hin öffnen.
Optisch denken wir ist die öffene Variante die schönere, zumal
ja auch die Schwelle des Schiebelements wegfällt. Unsere
Befürtungen ist, das wir im Sommer die Hitze nicht aus der
Küche herausbekommen.
Hat jemand vielleicht seinen Wintergarten so gebaut und kann
uns von seinen Erfahrungen berichten?