Wir haben den Wert unseres Hauses ermittelt

Wir haben den Wert des Hauses ermittelt in dem wir die großen Rechnung von der Erstellung addierten. Von dieser Summe sind von vornherein 25% abzuziehen mit der Begründung weil wenn man das Haus verkauft dann ist es nicht so wie es sich der Käufer wünscht. Das mit den 25% soll eine Sandart sein. Stimmt das?

Hallo,

Wir haben den Wert des Hauses ermittelt in dem wir

Wenn es so einfach wäre, dann wären die ganzen Gutachter, Wertermittlungsfachleute usw. arbeitslos.

Das mit den 25% soll eine Sandart sein. Stimmt das?

Woher ist diese Information?
Es gibt verschiedene Verfahren, die alle recht kompliziert sein können. Hier was zum einlesen und weitersuchen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wertermittlung

Gruß
Jörg Zabel

Hallo,
nein, aber die 25 % sind die vom BGH diverse Male "festgestellte „zulässige Schwankungsbreite“ von Verkehrswertgutachten :wink: … honni soit qui mal y pense :wink:

Gruß vom
Schnabel

Hallo,

Wir haben den Wert des Hauses ermittelt in dem wir die großen
Rechnung von der Erstellung addierten.

Das ist kompletter Unsinn. Der Wert eines Hauses ergibt sich nur zu einem (geringen) Teil aus seinen Baukosten (die sich doch wohl auch ein wenig von Anbieter zu Anbieter unterscheiden). Wesentlich wichtiger ist die Lage, in der sich das Haus befindet. Und natürlich der Zustand. Und ob es vermietet ist oder nicht.
Die 25% pauschal abzuziehen kann deshalb nur noch größerer Unsinn sein.
Gruß
loderunner (ianal)

Die in den vorgelegten Rechnungen enthaltene MWSt und bestimmte Kosten (Anfahrtspauschale) stellen keine Wertsteigerung dar und sind daher abzuziehen.

HTH
G imager

was ist etwas wert?
Hallo,

man kann (und ich tue es) nicht oft genug wiederholen, dass sich in einem freien Preisbildungssystem ("Markt"wirtschaft) der Wert/Preis eines Gegenstands dadurch ergibt, was jemand anders dafür geben möchte.

Fragt mal einen Makler, was nach seiner Erfahrung für Euer Haus zu erzielen ist. Eine mitunter schmerzhafte Therapie. Alles andere aber ist blanke Theorie.

Beste Grüße,
Andreas

Hallo,

wenn Ihr die Grundstücksgröße mit dem lokalen Bodenrichtwert multipliziert, dies addiert mit dem Produkt aus Wohnfläche und den aktuellen Baukosten für einen Quadratmeter Wohnfläche (abzüglich des Alters des Hauses in Prozent) und dann noch angemessen etwas für Keller, Garten, Garage, Zaun mit drauf schlagt, habt Ihr schon mal einen guten Anhaltspunkt was das Haus wert sein könnte. Der Immobilienwert ist eh kein fester Preis auf den Euro genau, sondern hat eher eine Preisspanne.