Wir lernten uns an/zu Silvester kennen

Hallo zusammen,

heute verblüffte mich unser Au-Pair mit der Hausaufgabe aus ihrem Sprachkurs. Es ging um einen Lückentext zu Präpositionen, und ein Satz lautete:

Wir lernten uns an/zu Silvester auf einer Party kennen.

Sie hatte nach Rücksprache mit meiner Frau die Variante „an“ gewählt, die angeblich falsch und nur umgangssprachlich sei. Gibt es dafür irgendeinen Beleg?

Gruß vom Wiz

Hallo Jörg,

meine Zustimmung hast Du; denn die Wendung ist ja eine Abkürzung für „wir lernten uns am Tag des Hl. Silvesters kennen“. Wenn die Vorstellung verloren geht, dass es ein Gedenktag ist, dann wird natürlich die Präposition zu „richtiger“.

Gruß,
Andreas

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo, Wiz!

Wir lernten uns an/zu Silvester auf einer Party kennen.

In diesem Satz sind beide Präpositionen möglich. Und - entgegen der Aussage der/r Lehrers/in ist „an“ die häufigere und „bessere“ Variante.

Hierzu:

_ an [mhd. an(e), ahd. an(a), urspr. = an etw. hin od. entlang]:

2. zur Angabe des Zeitpunkts: an einem Wintermorgen; an diesem 31. Januar; an der Wende des Jahrhunderts; (bes. südd., österr., schweiz.:smile: an Ostern, an Weihnachten, an Pfingsten.
© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001_

_ zu [mhd. zuo, ze, ahd. zuo, za, zi]:

2. (zeitlich) kennzeichnet den Zeitpunkt einer Handlung, eines Geschehens, die Zeitspanne, in der sich etw. abspielt, ereignet: zu Anfang des Jahres; zu Lebzeiten seiner Mutter; zu gegebener Zeit; zu meiner Zeit war das anders; das Gesetz tritt zum (am) 1.Januar in Kraft; zu (regional; über, die Zeit um) Ostern verreisen.
© Duden - Deutsches Universalwörterbuch 2001_

Sie hatte nach Rücksprache mit meiner Frau die Variante „an“ gewählt, die angeblich falsch und nur umgangssprachlich sei. Gibt es dafür irgendeinen Beleg?

Natürlich nicht, denn umgekehrt wird ein Schuh daraus.

Gruß Fritz

Hallo !

…uns Silvester …

Nichts von beiden!

mfgConrad

Hallo,

…uns Silvester …

Hätte ich auch nichts gegen, aber es ging ja um die Wahl zwischen den beiden Möglichkeiten.

Gruß vom Wiz

Hallo,

Wir lernten uns an/zu Silvester auf einer Party kennen.

In diesem Satz sind beide Präpositionen möglich. Und -
entgegen der Aussage der/r Lehrers/in ist „an“ die häufigere
und „bessere“ Variante.

Häufiger deshalb, weil die Variante mit „zu“ eher typisch für
Ostdeutschland ist.
Wer die Variante mit „an“ spricht, outet sich in dem Moment
als Wessi :wink:

An solche kleinen Unterschieden kann man auch die unterschiedlichen
Entwicklungen der dt. Sprache verfolgen.

Gruß Uwi

Ze Kölle hät sisch ens ejner dudgemesch
Hallo Uwi,

Häufiger deshalb, weil die Variante mit „zu“ eher typisch für
Ostdeutschland ist.
Wer die Variante mit „an“ spricht, outet sich in dem Moment
als Wessi :wink:

Schon gehört? Zu Altenburg an der Pleiße hat sich zu / an Allerheiligen schon mal jemand an den deutschen Präpositionen zu m Krüppel gemischt.

Meine Oma, die in zehn Tagen 100 wird, sagte bis vor fünf Jahren immer „_ Ze Kölle hät sisch ens ejner dudgemesch_“, wenn es ihr beim Canasta nicht schnell genug ging. Jetzt kann sie leider selbst die Karten mit größter Aufschrift nicht mehr lesen.

http://www.altenburg.eu/sixcms/detail.php?id=11284&_…

Auch unsere hiesige Wessi-Uni nennt sich offiziell Universität zu Köln, wobei es sich hier allerdings jeweils um „ze/zu“ in lokaler und nicht in temporaler Bedeutung handelt.

http://www.uni-koeln.de/

Aber da fällt mir doch noch ein: jüngst zu Pfingsten soll da mal einer nach Pankow war sein Ziel gereist sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bolle_reiste_j%C3%BCngs…

Vielleicht untermauert das deine These.

Gruß Gernot

Hallo Andreas,

meine Zustimmung hast Du; denn die Wendung ist ja eine
Abkürzung für „wir lernten uns am Tag des Hl. Silvesters
kennen“. Wenn die Vorstellung verloren geht, dass es ein
Gedenktag ist, dann wird natürlich die Präposition zu
„richtiger“.

Ich denke eher, das Gegenteil ist richtig.

Wie sagst du?

Was schenkst du ihm zum Geburtstag oder

Was schenkst du ihm am Geburtstag?

Hier würde die Präposition _ an _ rein temporal verstanden, während _ zu _ daneben auch final oder kausal (zu welchem Zweck, aus welchem Grund/Anlass) verstanden würde.

Um der Wahrung dieser Mehrdeutigkeit willen sagt man bei Gedenktagen und sonstigen Anlässen auch meistens _ zu _ und nicht _ an _.

Wie ist es nun aber bei so einem Satz:

Der Vertrag läuft zum / am 31.12 dieses Jahres aus?

Hier hat zum primär eine über einen verbleibenden Vertragszeitraum hinweg laufende Bedeutung, während man bei am primär an das Vertragsende dächte.

Gruß Gernot

Hallo Fritz!

Wir lernten uns an/zu Silvester auf einer Party kennen.

In diesem Satz sind beide Präpositionen möglich. Und -
entgegen der Aussage der/r Lehrers/in ist „an“ die häufigere
und „bessere“ Variante.

[Unterstreichung von mir]

Wenn es um sprachliche Eigenarten deiner Region geht, bist du immer der erste der vorbringt, es gäbe kein richtig oder falsch, sondern einfach verschiedene Varianten. Und wenn es um die Häufigkeit geht, forderst du immer Beweise. Also, wer sagt dir, dass „an“ die häufigere Variante ist? Und vor allem, wer sagt dir, dass „an“ die bessere Variante ist? Der Ausschnitt aus dem Duden gibt das nicht her.

Sick schreibt, dass die Frage eben regional unterschiedlich gehandhabt wird. Es gibt offenbar einen Nord-Süd-Unterschied (nicht Ost-West, wie unten fälschlicherweise vermutet). http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/0,1518,308…

Viele Grüße
Ultra

Warum bloß sowas?
Hallo, Ultra!

häufigere

Signifikante linke Nachbarn von Silvester:
an (711), zu (404), vor (199), und (116), An (75),

aus: http://wortschatz.uni-leipzig.de/

Daraus ergibt sich, dass „an“ fast doppelt so häufig verwendet wird wie „zu“.

und „bessere“ Variante.

Du hast aber doch gesehen, dass ich „bessere“ in Anführungszeichen setzte; dass ich also „uneigentlich“ schrieb. Das ist eine gängige Art, sich von der Aussage zu distanzieren, wenn man sie nicht ab imo pectore teilt.

Wenn es um sprachliche Eigenarten deiner Region geht, bist du immer der erste der vorbringt, es gäbe kein richtig oder falsch, sondern einfach verschiedene Varianten.

Ich sagte weder „richtig“ noch „falsch“, sondern „bessere“ und das in Anführungszeichen. Ich sehe darin keinen Widerspruch zu meiner sonstigen Argumentation.

Und wenn es um die Häufigkeit geht, forderst du immer Beweise. Also, wer sagt dir, dass „an“ die häufigere Variante ist?

Das habe ich nunmehr getan.

Und vor allem, wer sagt dir, dass „an“ die bessere Variante ist? Der Ausschnitt aus dem Duden gibt das nicht her.

Wenn der Duden die eine Variante als regional kennzeichnet, so wird deutlich, dass dies nicht die Standardform ist. Also ist die andere „mehr Standard“ und das meint eben, besser und eher der Norm entsprechend.

Da ich niemanden zwinge, nach der Norm zu reden oder zu schreiben, es sei denn ich bin im Unterricht, sehe ich deiner Anmerkung keinen Gewinn.

Dass Sick eine Norm darstellt, war mir nicht bekannt; und seine Popularität ist mir, seit ich einen Schauauftritt mit ihm sah, ist mir noch schleierhafter als bisher. Dass er hier im Brett neben dem Duden steht, halte ich füe Unsinn.

Aber das ist nicht mein Problem.

Fritz

Hallo, Ultra!

häufigere

Signifikante linke Nachbarn von Silvester:
an (711), zu (404), vor (199), und (116), An (75),

aus: http://wortschatz.uni-leipzig.de/

Daraus ergibt sich, dass „an“ fast doppelt so häufig verwendet
wird wie „zu“.

Mag sein, dass du Recht hast, obwohl dort auch etwas von „zu silvester“ (1872) steht, wobei ich nicht weiß, was „Mehrwortkookkurenzen“ sind.

In Bezug auf Weihnachten sieht es laut dieser Seite übrigens anders herum aus. Deswegen zweifle ich daran, dass „zu“ eine Regionalität darstellen, während „an“ als Standard gelten soll.

und „bessere“ Variante.

Du hast aber doch gesehen, dass ich „bessere“ in
Anführungszeichen setzte; dass ich also „uneigentlich“
schrieb. Das ist eine gängige Art, sich von der Aussage zu
distanzieren, wenn man sie nicht ab imo pectore teilt.

Wenn es um sprachliche Eigenarten deiner Region geht, bist du immer der erste der vorbringt, es gäbe kein richtig oder falsch, sondern einfach verschiedene Varianten.

Ich sagte weder „richtig“ noch „falsch“, sondern „bessere“ und
das in Anführungszeichen. Ich sehe darin keinen Widerspruch zu
meiner sonstigen Argumentation.

Einer Festlegung auf einen Standard stehst du aber immer sehr kritisch gegenüber. Ich will hier keine Uhrzeit-Diskussion reaktivieren, aber „zu Silvester“ als außerhalb des Standards stehend zu bezeichnen, halte ich für nicht richtig.

Und vor allem, wer sagt dir, dass „an“ die bessere Variante ist? Der Ausschnitt aus dem Duden gibt das nicht her.

Wenn der Duden die eine Variante als regional kennzeichnet, so
wird deutlich, dass dies nicht die Standardform ist. Also ist
die andere „mehr Standard“ und das meint eben, besser und eher
der Norm entsprechend.

Mit dem Duden stehst du natürlich auf der sicheren Seite. Trotzdem bleibt meine Skepsis, dass man gerade in dieser Frage einen Standard definieren kann (in anderen sprachlichen Fragen sicherlich schon).

Dass Sick eine Norm darstellt, war mir nicht bekannt; und
seine Popularität ist mir, seit ich einen Schauauftritt mit
ihm sah, ist mir noch schleierhafter als bisher. Dass er hier
im Brett neben dem Duden steht, halte ich füe Unsinn.

Naja, wenn Sick oder der Duden das eigene Sprachgefühl bestätigt, dann himmelt man ihn eben an, wenn er die eigenen Sprachgewohnheiten als normabweichende Besonderheit bezeichnet, dann lehnt man ihn grundweg ab. Zugegebenermaßen möchte ich mich nicht von dieser Kritik ausnehmen.

Gruß
Ultra

Ergänzung
Hallo Fritz,

ich habe mir nochmal in Ruhe dein Zitat aus dem Duden angesehen. Dort steht: (bes. südd., österr., schweiz.:smile: an Ostern, an Weihnachten, an Pfingsten.

Habe ich das jetzt falsch verstanden oder wird „an Weihnachten“ nicht auch eindeutig als Regionalität gekennzeichnet?

In Zeiten, in denen Aussprüche wie „Isch geh jetz Schule“ immer häufiger zu hören sind, mag es uns wahrscheinlich schwerfallen, aber vielleicht ist „Was machst du an/zu Silvester?“ doch die „bessere“ Variante?

Gruß
Ultra

Wir lernten einander am Silvester kennen
Guten Tag, Wiz

Wir lernten uns an/zu Silvester auf einer Party kennen.

Ich finde diese Formulierung korrekt:
„Wir lernten einander am Silvester auf einer Party kennen.“ (= AM Tag
des Heiligen Silvester)

Das ‚am‘ darf nicht weggelassen werden: Temporaladverbialen, die ein
Nomen enthalten, müssen mit einer Präposition beginnen: im Januar, am
Montag, um elf Uhr

Das reziproke Pronomen zu ‚kennenlernen‘ heisst im übrigen ‚einander‘
und sagt aus: „Ich lerne dich kennen und du mich.“

Die Verwendung des reflexiven Pronomens ergibt hier eine falsche
Bedeutung: „Ich lerne mich (selbst) kennen und du dich.“

Freundlich grüsst

Rolfus

Hallo,

Schon gehört? Zu Altenburg an der Pleiße hat
sich zu / an Allerheiligen schon mal jemand
an den deutschen Präpositionen zu m Krüppel
gemischt.

Jaja, deutsches Sprache - schweres Sprache :wink:

Auch unsere hiesige Wessi-Uni nennt sich offiziell
Universität zu Köln, wobei es sich hier
allerdings jeweils um „ze/zu“ in lokaler und nicht in
temporaler Bedeutung handelt.

Entsprechend der Frage,
meinte ich natürlich nur die temporale Bedeutung.
In anderer Verwendung ist natürlich auch zu -gelassen.

Aber da fällt mir doch noch ein: jüngst zu
Pfingsten
soll da mal einer nach Pankow war sein
Ziel
gereist sein.

Also jüngst ?

Ansonsten zeigt das die Symptomatik.
Bolle kam auch aus’m Osten und dem wäre nie eingefallen,
"an" Pfingsten zu sagen :smile:

Vielleicht untermauert das deine These.

Auf alle Fälle.

Was Sprachgebrauch angeht, so hat uns (die Ossis) einig
Deutschland auch ganz schön überrollt.
Manche typ. DDR-Begriffe sind völlig aus dem Gebrauch verschwunden.
Letztens fragte doch hier jemand, was ein „Dispatcher“ macht
oder … wir fahren auf die Datsche (richtig Datscha).

Gibt’s alles nicht mehr, dafür „Getränkecenter“ (Bier aus
Baracken- oder Garangenverkauf), „Grillhendl“ (das heißt Broiler!!!)
oder irgendwelches „Shops“ (früher waren das stinknormale Läden).

Gruß Uwi

Hallo Uwi,

Ansonsten zeigt das die Symptomatik.
Bolle kam auch aus’m Osten und dem wäre nie eingefallen,
"an" Pfingsten zu sagen :smile:

Naja, wenn es um einen Anlass wie die Herabkunft des Heiligen Geistes geht, bin ich als Wessi ja durchaus deiner Meinung, dass " zu" passender ist.

Manche typ. DDR-Begriffe sind völlig aus dem Gebrauch
verschwunden.
Letztens fragte doch hier jemand, was ein „Dispatcher“ macht
oder … wir fahren auf die Datsche (richtig Datscha).

Gibt’s alles nicht mehr, dafür „Getränkecenter“ (Bier aus
Baracken- oder Garangenverkauf), „Grillhendl“ (das heißt
Broiler!!!)
oder irgendwelches „Shops“ (früher waren das stinknormale
Läden).

Diese „Shops“ sind wirklich eine Unsitte. In dem hessischen Ort, wo ich aufgewachsen und zur Schule gegengen bin, gibt es seit den Neunzigern des letzten Jahrhunderts neben „Bäckereien“ auch „Backshops“. Vermutlich heißen die jetzt so, weil sie nur von Bäckereien Geliefertes weiterverkaufen und bestenfalls noch mal in so einem Schnellofen halbgebackene Rohlinge fertigbacken.

Warum dein Ossi-Herz allerdings an Nominalisierungen englischer Verben wie „to dispatch“ und „to broil“ hängt, kann ich gar nicht nachvollziehen. Da ist so ein „Grillhendl“ doch ehrlicher, meinst du nicht?

Was macht eigentlich ein „Dispatcher“ genau? Ist das auch so ein Vogel, der sich möglicherweise ab nächster Woche im Güter- und Fernverkehr tot stellt?

http://de.wikipedia.org/wiki/Dispatcher

Gruß Gernot

Wir lernten uns letzten September kennen
Hallo Rolfus,

Das ‚am‘ darf nicht weggelassen werden: Temporaladverbialen,
die ein
Nomen enthalten, müssen mit einer Präposition beginnen: im
Januar, am
Montag, um elf Uhr

Wir lernten uns letzen September kennen „Do you remember?“

http://www.google.com/search?q=September+%22Earth+wi…

Zeitangaben im Akkusativ sind auch Temporaladverbien und stehen ohne Präposition.
http://www.canoo.net/services/OnlineGrammar/Satz/Sat…

Das reziproke Pronomen zu ‚kennenlernen‘ heisst im übrigen
‚einander‘

Das Reflexivpronomen kann auch reziprok interpretiert werden, „einander“ ist allerdings ausschließlich reziprok zu verstehen.

http://www.canoo.net/services/Controller?project=1&l…

Ich bin ja nur glücklich, dass es im Deutschen nicht auch noch eine Unterscheidung zwischen Plural und Dual beim Reziprokpronomen gibt wie bei „one another“ und „each other“ im Englischen.

http://www.sparknotes.com/writing/style/topic_67.html

Gruß Gernot

so is’ses eben
Hallo Uwi,

Warum dein Ossi-Herz allerdings an Nominalisierungen
englischer Verben wie „to dispatch“ und „to broil“ hängt,

Woher das so kommt, ist ja egal. Darüber hat sich niemand
Gedanken gemacht. Sind eben damit aufgewachsen :smile:

kann ich gar nicht nachvollziehen.
Da ist so ein „Grillhendl“ doch ehrlicher, meinst du nicht?

Nö! Wir sind wir eben mit Broiler großgeworden - Grillhendl
ist völlig fremde Sprache.

Was macht eigentlich ein „Dispatcher“ genau? Ist das auch so
ein Vogel, der sich möglicherweise ab nächster Woche im Güter-
und Fernverkehr tot stellt?

Nö, das sind wohl Lokführer - nicht zu verwechseln mit Zugführern.

Ein Dispatcher war in der DDR sowas wie ein Diensthabender
in einer Steuerzentrale oder Verkehrzentrale oder
Rettungsleitstelle usw.

Also z.B. im Kraftwerk ein Mann im zentralen Leitstand oder
im Energieverbundnetz derjenige, welcher die Netze überwacht
und steuert oder bei der Bahn in der Zentrale für den gesamten
Ablauf eines Bahnhofs oder Streckenabschnittes zuständig oder
für die Straßenbahn die Einsatzentrale oder auch im Rettungsdienst d
ie Person für die Koordinierung der Einsatzfahrzeuge usw.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dispatcher

Die Erklärung im unteren Bereich zu DDR-Sprachgebrauch beschreibt
es ganz gut.

Gruß Uwi