Habe seit Tagen ständig Kopfschmerzen im Hinterkopf.
Ich tippe das ich mich bei der Arbeit (Gerüstbau)
verspannt habe. Kann ich meine Wibel selbst wieder einrenken ?
Hiho
können kannst du schon, ob das hilft ist eine andere Sache. I.d.R. hilft es ja manchmal schon den Kopf einfach mal nach links und rechts auf die eigenen Schultern zu legen, oder evtl. leicht zu kreisen.
Alles was darüber hinausgeht würde ich nur unter ärztlicher Anleitung machen.
Hallo,
Habe seit Tagen ständig Kopfschmerzen im Hinterkopf.
Ich tippe das ich mich bei der Arbeit (Gerüstbau)
verspannt habe. Kann ich meine Wibel selbst wieder einrenken
An der Nackenwirbelsäule sollte weder ein Heilpraktiker noch ein Orthopäde einrenken - dabei können Blutgefäße und anderes verletzt werden. Daraus folgt natürlich, daß du selbst das erst recht nicht tun solltest.
Außerdem steht gar nicht fest, ob du dir etwas ausgerenkt hast - das kann nur der Orthopäde feststellen - Einrenken solltest du ablehnen, dir aber dann Physiotherapie verschreiben lassen. Es ist durchaus möglich, daß lediglich eine kontinuierliche Verspannung und Verkrampfung entstanden ist. Dagegen hilft Physiotherapie ebenfalls.
Zur Selbstbehandlung eignet sich vor allem warm halten - Wollschal tragen, Wollrolli u.ä., kein Synthetik, da es nicht wärmt. Evtl. noch ganz vorsichtig und sanft Kopfkreisen, nach hinten sehr wenig, seitlich und nach vorne etwas mehr, aber nicht forcieren, ganz locker. Auch Schulterkreisen hilft, damit der gesamte Schultergürtel und Hals wieder locker werden. Den Hals kannst du auch sanft, immer Richtung Herz massieren, die Muskeln leicht kneten. Aber bitte nichts mit Gewalt, das würde nur zusätzlich verspannen, gehe sanft mit dir um!
Gruß,
p+p
Hallo,
persönlich würde ich Dir im Akutfall empfehlen, Dich einem Orthopäden oder einem guten Chiropraktiker vorzustellen.
Wenn Du häufiger unter derartigen Beschwerden leidest, schau Dich mal nach HWS-Syndrom um:
http://de.fitness.com/articles/487/therapie_und_uebu…
http://www.4ortho.de/hws.htm
http://www.biomedicus.de/index.php?id=hws-syndrom
damit Du dem Problem auch dauerhaft entgegen wirken kannst.
Manche Menschen können das in der Tat selbst, sie wissen, welche Bewegungen sie durchführen müssen, damit sich die Blockaden lösen, das ist dann auch nicht ganz so gefährlich, als wenn da eine weitere Person manipuliert.
Gruß
Maja
Selbsthilfe
Auch ohne Hallo!
Mit derlei Verspannungen hatte ich auch immer wieder zu tun. Ein Arzt riet mir zu Schmerzmitteln, Wärme, Bewegung.
Seitdem hilft mir folgendes bei Schmerzen infolge Verspannungen: Etwas laufen oder spazieren gehen, anschließend in die Sauna und/oder Wärmekissen auf den schmerzenden Bereich sowie Schmerztabletten, damit durch die Verspannungen durch die Schmerzen nicht noch stärker werden.
Gib dir dafür 1-2 Tage Zeit. Alles andere gehört in ärztliche Hände.
Gute Besserung
wünscht
Flaschenpost
Niemals Kopfkreisen!
Hallo!
Kopfkreisen führt zu einer Verengung der Zwischenwirbellöcher und der wichtigen Blutgefässe, die Kopf und Gehirn mit Blut versorgen. Dadurch lösen sich die Verspannungen nicht, sondern es kann zu Kopfschmerzen, Schwindel und ausstrahlenden Schulter- Arm- Beschwerden kommen.
Ich empfehle Wärme und Physiotherapie.
Gute Besserung!
Hallo!
Kopfkreisen führt zu einer Verengung der
Zwischenwirbellöcher und der wichtigen Blutgefässe, die Kopf
und Gehirn mit Blut versorgen. Dadurch lösen sich die
Verspannungen nicht, sondern es kann zu Kopfschmerzen,
Schwindel und ausstrahlenden Schulter- Arm- Beschwerden
kommen.
Bitte beachte, daß ich genau beschrieben habe, wie viel bzw. besser wie WENIG und SANFT das gemacht werden soll - in diesem Rahmen ist das durchaus hilfreich. Ich habe selbst mit solchen Verspannungen zu tun und es lockert auch die Halsmuskulatur. Mein Hinweis war auch, nach hinten nur sehr wenig - denn da liegt das Problem, wenn man es übertreibt.
Deine Beschreibung paßt aber, wenn jemand das Kopfkreisen bis zum Anschlag und mit Kraft durchführt bzw. mit Gewalt die größtmögliche Neigung zu erreichen versucht. In dieser Form würde es auch zu zusätzlicher Verkrampfung/Verspannung führen.
Gruß,
p+p
An der Nackenwirbelsäule sollte weder ein Heilpraktiker noch
ein Orthopäde einrenken - dabei können Blutgefäße und anderes
verletzt werden. Daraus folgt natürlich, daß du selbst das
erst recht nicht tun solltest.
Na, sagen wir doch die ganze Wahrheit: das andere, das da verletzt werden kann, ist das Rückenmark. Mit dem Ergebnis einer hohen Querschnittslähmung.
Ansonsten würde ich dem UP dringend raten, Ihren Ratschlägen zu folgen.
Hallo,
An der Nackenwirbelsäule sollte weder ein Heilpraktiker noch
ein Orthopäde einrenken - dabei können Blutgefäße und anderes
verletzt werden. Daraus folgt natürlich, daß du selbst das
erst recht nicht tun solltest.
Na, sagen wir doch die ganze Wahrheit: das andere, das da
verletzt werden kann, ist das Rückenmark. Mit dem Ergebnis
einer hohen Querschnittslähmung.
Ergänzung:
Unter Querschnittslähmung versteht man ja allgemein eine Lähmung von der Taille abwärts.
Eine hohe Querschnittslähmung liegt dann irgendwo im Bereich darüber.
Es kann im schlimmsten Fall auch zu einer Quadriplegie, vollständige Lähmung vom Hals abwärts kommen. Das kann, muß aber nicht, zur Notwendigkeit der Dauerbeatmung führen.
Auch letzteres ist beim Einrenken an der Halswirbelsäule schon vorgekommen.
Falls ich irren sollte, bitte ich um Korrektur.
Gruß,
p+p
Hallo p+p,
Na, sagen wir doch die ganze Wahrheit: das andere, das da
verletzt werden kann, ist das Rückenmark. Mit dem Ergebnis
einer hohen Querschnittslähmung.Ergänzung:
hier auch eine kleine Ergänzung…
Unter Querschnittslähmung versteht man ja allgemein eine
Lähmung von der Taille abwärts.
Qerschnittslähmung ist nur ein Oberbegriff und sagt aus, dass das Rückenmark im Querschnitt geschädigt ist…und nicht wo!
Ein Querschnitt kann fast in der ganzen Wirbelsäule(Rückenmark) von HWS 1 bis ca. LWS 1 stattfinden. Das Rückenmark zieht nur bis etwa in Höhe der Lendenwirbelsäule 1.
Nur die Symptome, wie z.B. Arme und Beine betroffen, sagen dann etwas über die Höhe aus und würden hier(Arme und Beine) Halswirbelkörper 4 betreffen.
Eine hohe Querschnittslähmung liegt dann irgendwo im Bereich
darüber.Es kann im schlimmsten Fall auch zu einer Quadriplegie,
vollständige Lähmung vom Hals abwärts kommen. Das kann, muß
aber nicht, zur Notwendigkeit der Dauerbeatmung führen.Auch letzteres ist beim Einrenken an der Halswirbelsäule
schon vorgekommen.
Stimmt…
Falls ich irren sollte, bitte ich um Korrektur.
Gruß,
p+p
VG
merkur3