wirbelsäule S Krümmung

Liebe/-r Experte/-in,

ich wende mich jetzt an Sie, da mein Mann seit guten 2 Jahren an Schmerzen leidet. Alles fing an mit Schmerzen im Schulterbereich (links), dort spürt man neben dem Schulterblatt auch deutlich, ich nenne es mal Knorpel, mittlerweile zieht sich der Schmerz über den Ellenbogen. Dazu kommen noch die Schmerzen an der linken Brust. Sein linker Nacken lässt sich auch nicht nach links drehen, total verspannt. Er bekam damals Tabletten, damit sich die Verspannung löst. Er hat eine Einlagesohle für die Schuhe. Heute war er nochmal beim Hausarzt, er meinte, „Sie müssen mit den Schmerzen leben“, Hallo, kann das sein? Das kann man doch nicht von einem verlangen.
Er hat ihm wieder ein Rezept ausgetellt, falls die Schmerzen wieder schlimmer werden. Aber er kann doch jetzt nicht sein Leben lang Schmerzmittel nehmen.

Der eine Arzt sagt, S-Krümmung mit Hohlkreuz, der andere sagt Verspannung, wiederum ein anderer sagt, dass seine Körperhaltung ganz schlecht sei und er viel Rückentraining machen muss, da seine Schultern nach vorne gehen, noch dazu eine verschobene Hüfte die durch die Sohle ausgeglichen werden soll.

So, jetzt meine Frage an Sie. Ist es tatsächlich so, dass er mit den Schmerzen leben muss? Oder gibt es tatsächlich Möglichkeiten die wir in Erwägung ziehen können?

Mit freundlichen Grüßen
Anja

Hallo liebe Anja,

danke für Ihr Vertrauen, daß Sie mir Ihr gemeinsames schweres Schicksal anvertrauen.

Ich weiß von was ich rede, da ich seit Jahren persönlich unter Wirbelsäulenproblemen leide.
In diesem Frühjahr habe auch ich eine Odysee an Fehldiagnosen (in Schwerpunkt- Wirbelsäulenkliniken) erlebt.
Erst in der Uni-Klinik
T U M München Issmaninger Str.22
haben fachkompetente, engagierte, freundliche Ärzte meine Wirbelsäulenerkrankung mühelos diagnostiziert und mir schnell und unbürokratisch geholfen.

Ihnen und Ihrem Mann wurden schwerwiegende medizinische Diagnosen und Vorhersagen genannt, aber, so wie sich mir das darstellt, haben Sie keine wirkliche Hilfe gefunden.
Vielleicht können Sie nochmal Mut und Kraft aufbringen um sich an eine Wirbelsäulen-Fachklinik zu wenden.
In vielen Kliniken werden ambulante Sprechstunden angeboten, bei akuten, schmerzhaften Problemen über die Notaufnahme und ohne bürokratische Anmeldung, Krankenkassen- Karte genügt.
Falls sich Fragen ergeben, lassen Sie es mich wissen.

Alles Liebe

Brigitte

Hallo Anja,

ich weiss nicht, bei welchen Ärzten Sie jetzt schon gewesen sind…
ich gehe grundsätzlich wegen meiner Wirbelsäule in die Klinik, die darauf spezielisiert sind…
Holen Sie sich einfach ne Überweisung und nehmen Sie es noch mal erneut in Angriff.
Die können Ihnen und Ihrem Mann dann weiterhelfen, als wenn man jetzt einfach irgendwelche Schlüsse zieht.

der erste Ansatz von Ihnen hört sich echt an wie ne Verspannung… kann aber auch alles von einer Krümmung her rühren… da sind die Spannungslöser zwar ne Maßnahme, aber der Grund wird eben nicht behoben.
Wie gesagt, gehen Sie noch mal zu einem Spezialisten und lassen sich da noch mal unter die Lupe nehmen.

keiner sollte mit Schmerzen einfach so rum laufen…

Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiter helfen.

MfG Schwarze

Hallo,
Der Hausarzt ist der falsche Ansprechpartner. Der richtige wäre ein guter Orthopäde, und wenn er die Diagnose gestellt hat eine Überweisung an einen Physiotherapeuten.
Schwerzmiitel sind auf Dauer nicht der richtige Weg, denn dann sind je nach dem Schmerzmittel Schäden an Leber oder Nieren zu erwarten.