Guten Tag, eine Frage an Köche.
Meiner Frau wurde bei ihrer Arbeit in der Küche von Köchen erklärt, ein Fleischmesser dürfe nicht benutzt werden, um Gemüse zu schneiden. Das Fleischmesser würde dadurch stumpf.
Gibt es für diese Anweisung irgendeine Begründungß
Denn ich persönlich halte sie für ein Ammenmärchen.
Ja, ganz schnell, sobald es an Sand im/am Gemuese kommt. Gruss Helmut
Ja, ganz schnell, sobald es an Sand im/am Gemuese kommt. Gruss
Helmut
Dort in der Küche wurde jedoch geputztes Gemüse verarbeitet.
Und auch dabei wurde von den Köchen gemosert.
Wurde gefragt; kamm die altbekannte Expertenantwort: „Das ist nun mal so.“
Hallo Miezelotte
Da steckt in der Tat ein wahrer Kern drin. Im Gemüse befinden sich mehr oder weniger feste Fasern und teilweise auch recht kräftige Säuren oder Laugen. Dies alles ist geeignet, einem niedrig legiertem Messer die Schärfe zu nehmen.
Diese Aussage gilt für Messer alter Machart.
Modernere, bei höher legierten Messern ist diese Eigenschaft nicht so stark ausgeprägt.
Ich habe solche Messer, trotzdem benutze ich die auch nur einfach wegen möglicher Geschmacksübertragung.
Gruß
Rochus
Hallo,
Gemüse hat je nach Art auch noch (holzige)Fasern, die sind nicht wirklich hilfreich für scharfe Messer (Superbeispiel: Papier schneiden killt die beste Schärfe). Auf jeden Fall sollte ein Stahlstreicher (Wetzstahl) greifbar sein, damit vor jeder Arbeit nachgeschliffen werden kann.
Gruss von Julius
Danke Rochus, dies Argument mit den Säuren kann ich noch verstehen.
Um Geschmacksübertragung ging es weniger, da es nicht darum ging, erst Zitronen zu vierteln und dann Kalbsschnitzel zu schneiden.