Hallo, Christoph und Wolfgang!
intuitiv falsch klingt.
Falsch würde ich nicht sagen, halt ungewohnt. Wie Wolfgang schon sagte, ist das Zeugma eine gängige Möglichkeit die Sprach- und Schreibregeln elegant zu umgehen und mit ihnen zu spielen.
Ganz legal ist z. B. die Ellipse eines Pronomens und eines Verbs in Sätzen wie: „Ich habe gut geschlafen und wunderbar geträumt.“, in dem sich das „ich habe“ auf „geschlafen“ und „geträumt“ bezieht.
Beim Zeugma ist das elaborierter. Es bricht die Regel, erzeugt damit Komik und erregt Aufmerksamkeit
Heinz Erhard eröffnete seine Abende oft mit den Worten: „Ich heiße Heinz Erhard und Sie herzlich willkommen.“
Ein anderes hübsches Beispiel aus dem Struwwelpeter: „Er schlug die Stühl und Vögel tot; …“
Gibt es da eine verbindliche Regel? Dürfen syntaktisch
verschiedene, aber semantisch identische Wörter in einer
Junktion zusammengefasst werden?
Ja, freilich! Das genau ermöglicht das Zeugma! 
Hallo, Jenny, verzeih, wenn ich dir ein wenig und paar Mal widerspreche:
sind zwei verschiedene temporae:
Der Plural von Tempus ist Tempora
*wird nach Phi aufgelöst…ist das, was, die anglosaxen sehr
treffend als *everlasting future* bezeichnen…
Davon habe ich noch nie gehört. Für mich ist es einfach ein Passiv Präsens. Und das
*damit die wellenfunktion ergeben* ist das, was ich *ggg*
das (real nicht existierende *futurum consecutio* nenne…also ein futur, das sich als konsequenz aus dem vorhergehenden ergibt…
ist für mich auch eine sehr verdrehte Erklärung. 
rein grammatikalisch gibt es dafür keine entsprechung (?)
Und nochmals: für mich ist das ein ganz einfaches Futur.
und ich wiederum wäre dankbar, wenn mir jemand erklärt, dass
meine intuition auch sprachlich legaliter funktioniert…
Diesen Dank kann ich leider nicht verdienen. Schade. 
Beste Grüße
Fritz