ich habe jetz schon von mehreren Dingen gehört, die angeblich das
„Gehrin verwirren“
z.B, dass man, man als Linkshänder nicht seine rechte Hand trainieren soll(und anderstrum natürlich auch), weil das irgendwie die Gehirnhälften irritiert und irgendwelche negative Folgen haben kann…
eigentlich wollte ich ja mal rechts schreiben lernen, aber ich bin jetzt ein bisschen skeptisch, seit ich das gehört habe…ist da was dran?
zum anderen möchte ich wissen wie es zum Beispiel bei Fremdsprachen ist…
ich lerne nämlich öfters innerhalb einer halben Stunde Vokabeln aus vier verschiedenen Sprachen… eigentlich hab ich zwar nur von Englisch auf französisch umstellungsprobleme, doch hab ich mich gefragt, ob so Vokabeln lernen schon effektiv ist, bzw anders effektiver wäre… und vllt das Gehirn ebenfalls „irritiert“.
und meine letzte Frage bezieht sich noch auf Handstandüberschlag und Bogengang vorwärts… die ja ziemlich ähnlich sind, aber doch einen feinen Unterschied haben…ich übe die nämlich auch oft hintereinander und brauche manchmal schon ein paar Versuche, bis ich wieder im anderen drin bin… ist es auch hier bessa, zwischenzeitlich eine Pause zu machen und beides separat zu üben, oder vllt trainiert so eine Variation (wie auch beim Vokabel lernen) vllt das Gehirn??
Ich hoffe mal, dass mein (etwas buntes) Thema noch ins Forum Psychologie passt… würd mich aber auf Antworten freuen
glg Pisaverde
meine Antwort ist laienhaft und ich hoffe, daß Dir auch noch ein paar Leute mit Fachkenntnis antworten werden.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß die von Dir beschriebenen Dinge „negativ“ an sich sein können. Meine Cousine war eine auf rechts umerzogene Linkshänderin und hat sich mit Mitte vierzig selbständig umgeschult. Sie sagt, daß dies begleitet war von einer Reihe psychischer Prozesse. U.a. schreibt sie jetzt viel lieber mit der Hand als früher. Geschadet hat es ihr nicht.
Außerdem glaube ich, daß es dem Gehirn, das ja ohnehin nicht in seiner Gänze genutzt wird, nur gut tun kann, auf verschiedene Weisen, auch ungewöhnliche, genutzt zu werden. Z.B. sich die Zähne morgens und abends mit der anderen Hand zu putzen oder andere, eingefleischte Bewegungsabläufe ganz bewußt anders zu machen. Beim Badminton spiele ich auch immer eine Weile mit links, das geht weitaus unbeholfener, macht aber mächtig Spaß. Ob Deine Methode des Vokabellernens wirklich effektiv ist, steht auf einem anderen Blatt, aber schaden wird sie Dir und Deinem Gehirn nicht.
Zusammenfassend möchte ich also meinen, daß diese Verwirrungen für das Gehirn durchaus positiv sind und auf lange Sicht zu mehr geistiger Flexibilität beitragen.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß die von Dir beschriebenen
Dinge „negativ“ an sich sein können. Meine Cousine war eine
auf rechts umerzogene Linkshänderin und hat sich mit Mitte
vierzig selbständig umgeschult. Sie sagt, daß dies begleitet
war von einer Reihe psychischer Prozesse. U.a. schreibt sie
jetzt viel lieber mit der Hand als früher. Geschadet hat es
ihr nicht.
Ja, deswegen hat mich das auch so gewundert, als ich das gehört habe,…weil die Leute die ich kenne, die umgeschult wurden, sind eigentlich vom Verhalten nicht irgendwie auffällig oder so…
Außerdem glaube ich, daß es dem Gehirn, das ja ohnehin nicht
in seiner Gänze genutzt wird, nur gut tun kann, auf
verschiedene Weisen, auch ungewöhnliche, genutzt zu werden.
Z.B. sich die Zähne morgens und abends mit der anderen Hand zu
putzen oder andere, eingefleischte Bewegungsabläufe ganz
bewußt anders zu machen. Beim Badminton spiele ich auch immer
eine Weile mit links, das geht weitaus unbeholfener, macht
aber mächtig Spaß. Ob Deine Methode des Vokabellernens
wirklich effektiv ist, steht auf einem anderen Blatt, aber
schaden wird sie Dir und Deinem Gehirn nicht.
hm ja, dass hoff ich auch mal… ich könnts mir eigentlich auch nicht vorstellen…
Zusammenfassend möchte ich also meinen, daß diese Verwirrungen
für das Gehirn durchaus positiv sind und auf lange Sicht zu
mehr geistiger Flexibilität beitragen.
Hoffentlich
Vielen Dank für deine Antwort
glg Pisaverde