Wirken alle tee`s entschlackend/sind gesund?

Hallo KamikazKatze,

Der überwiegende Teil
der Verfahren wird von der Medizin nicht anerkannt, da sich
die angenommenen Wirkungsweisen nicht nachweisen lassen und
bisher auch keine Belege der Wirksamkeit gefunden werden
konnten. (http://de.wikipedia.org/wiki/Entschlackung)

Dann mach mal eine Umfrage unter Patienten, die mit diesen „wirkungslosen“ Verfahren entgiftet wurden und dadurch wieder ein lebenswertes Leben wiedergewonnen haben.
Etwas ganzheitliche Medizin studieren wäre ebenfalls nützlich, um verstehen zu können wie entgiftet wird.

Doch die gibt es, allerdings nicht bei dem Schwachsinn, der
von eurer Lieblingsseite Wikipedia

Es steht Dir frei, bei Wikipedia zu schreiben - allerdings
musst Du damit rechnen, dass Du sämtliche Deiner Behauptungen
dort belegen können musst.

Stimmt nicht. Der von mir beispielhaft genannte Verband hatte alles mit sauberen Studien belegt. Doch es war eine Gegenposition. Dafür werden dann manipulierte Studien, wie die von Lancet gern als Beleg genommen. Eine Rückfrage bei Wikipedia ergab, daß Gegenpositionen nicht erwünscht seien.

Selbst der Brockhaus, beileibe kein Fan von Komplementärtherapien, erwähnt immer beide oder auch mehrere Positionen, aber dort will man dazu beitragen, daß der Leser sich seine eigene Meinung bilden kann. Und das scheint Wikipedia völlig Wurscht zu sein.

Ich vermute, der SPIEGEL ist Deiner Ansicht nach ein Käseblatt.

Das ist polemisch, da ich das nicht geschrieben habe. Der Spiegel war vor etwa 10 Jahren noch zuverlässig und recherchierte überwiegend gründlich seine Themen. Jetzt tun sie das nicht mehr und es ist auch offensichtlich, nicht nur im Bereich Medizin nicht, sondern allgemein.

Es gibt auch noch andere Wissenschaftler als die hier
zitierten, die warnen schon seit Jahrzehnten gegen Amalgam,
Quecksilber, Aluminium und andere Schadstoffe.

Mag schon sein - nur sind deren Thesen eben dergestalt, dass
sie in keiner seriösen Zeitschrift veröffentlich werden.

Das glaubst du, weil du dich offenbar gar nicht darum bemühst Seriöses zu finden. Seriöse Literatur gibt es genug und für die ganz Faulen habe ich hier einige Links zusammengestellt:

http://www.wer-weiss-was.de/app/service/board_navi?A…

Enthält auch eine medizinische Beschreibung von Vergiftungen und medizinischen Entgiftungen.

Ich hoffe die Uni Hamburg und deren Professoren und Doctores sind dir seriös genug? Oder sind die das nur, wenn sie deine falschen Vorstellungen bestätigen?

Ah - dräut da etwa eine neue Verschwörungstheorie am Horizont?

Seltsam, daß nie die ursprüngliche Verschwörung auf’s Korn genommen wird, sondern jene, die eine Verschwörung aufdecken wollen, dann mit dem Scheinargument „Verschwörungstheoretiker“ totgeschlagen werden sollen. Wie wär’s wenn die, die diesen Begriff als Verleumdung nutzen, sich erst mal die ursprüngliche Verschwörung gründlich angucken, bevor sie verleumden?

Bis der Mainstream das übernimmt dauert es oft Jahrzehnte,
weil die Lobbyisten, besonders in Deutschland, Verbote immer
mit allen Mitteln verzögern. Wenn in Deutschland ein
Medikament verboten werden muß, weil es zu viele Todesfälle
dabei gab, dann dauert es etwa 10 Jahre bis es vom Markt
verschwindet - in Frankreich wird es sofort im gleichen Jahr,
sobald das Risiko bekannt ist, vom Markt genommen!!!

Diese Behauptung kannst Du doch sicher belegen, oder?

Ja, hier der Link zu dem Vortrag/Presseerklärung:
http://www.cbgnetwork.org/2901.html

In der medizinischen Wissenschaft ist längst bekannt, daß z.B.
Quecksilber und Aluminium die Gehirn-Blutschranke überwinden
kann und sich im Gehirn anreichert.

Das mag schon sein - aber wenn sich aus dem Amalgam kein
Quecksilber löst

??? Wenn du das glaubst, na ja - dann bist du ein hoffnungsloser Fall, aber warum hast du dann Goldplomben? Und warum sind so viele Menschen, die ausgerechnet Amalgamplomben haben und auf anderem Weg nicht mit Quecksilber in Kontakt gekommen sind, so hoch mit Quecksilber belastet?

Weißt du wie lange es in Deutschland gedauert hat, bis Asbest endlich verboten und Asbestose als Berufskrankeheit anerkannt wurde? Über 35 Jahre!!! Die Industrie kannte die Gefahren, zögerte das Verbot mit Hilfe der Politiker aber hinaus mit den altbekannten Argumenten - Massenentlassungen und und und… Nachzulesen auf der Webseite von Die Zeit, die gesamte Historie dazu!

Mit Wasser trinken ist da nichts zu machen.

Auch nicht mit Entschlackungstees?

Es gibt Tees, die blutreinigend sind, im Blut kann auch Wasser beim Abtransport helfen. Was sich aber im Gehirn, Bindegewegebe, Muskulatur, Gelenken abgelagert hat, da funktioniert das nicht mehr.

Ebenfalls ist belegt, daß Alzheimerpatienten
bei Obduktionen enorme Anreicherungen im Gehirn aufwiesen, was
die Annahme bekräftigt, es könnte sich bei Aluminium um den
Auslöser dieser Krankheit handeln.

Interessant. Diesen Beleg kannst Du uns hier doch sicher auch
verlinken, nicht wahr?

Dazu gibt es reichlich medizinische Literatur, sucht mal schön selber, etwas könnt ihr zu eurer eigenen Bildung auch dazu tun. Eure Hausaufgaben müßt ihr schon selbst machen. Dazu habe ich den Nachtrag mit Links oben eingesetzt.

Wenn du auch mal anderswo als nur bei Wikipedia suchen
würdest, oder auf Daunderers Seite, würdest du hier genügend
Antworten in dieser Richtung finden. Auch Hinweise auf jede
Menge Studien. Die Suche im Internet müßt ihr allerdings schon
selbst übernehmen.

Irgendwie überrascht mich das jetzt nicht.

Entweder bist du zu faul selbst nach seriösen Seiten zu suchen oder du bist an einer Aufklärung, die deiner vorgefaßten Meinung widerspricht, nicht interessiert. Und im letzteren Falle wäre meine Zeit verschwendet.

Der Spiegel ist nicht gerade für
medizinische Fragen kompetent, da er nur nachplappert, was ihm
zugetragen wird und selbst keine Recherchen durchführt.

Tja, schon blöde, dass ausgerechnet die renommierteste
Zeitschrift Deutschlands

??? Wie bitte? Wer hat dir denn den Bären aufgebunden? Renommiert? Das war einmal! Dann lies vielleicht mal den englischen Guardian, Times, oder einige französische Zeitungen/Zeitschriften und schau, was die dem Spiegel so voraus haben!

Gruß,
Cantate

Hi Ralf,

da hinten dicht ist, will ich ein paar kleine Ergänzungen bei Dir hineinpfriemeln:

lass Dich nicht verwirren - Schlacke gibt es nur im Hochofen,
im Körper erfreulicherweise nicht.

Dies wir auch von Ernährungsfachleuten bestätigt:

Der in Zusammehang zum Heilfasten immer wieder genannte Begriff „Entschlacken“ ist wissenschaftlich nicht begründbar. In einem gesunden menschlichen Körper gibt es keine Ansammlung von Schlacken und Ablagerung von Stoffwechselprodukten. Nicht verwertbare Stoffe werden bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr über den Darm und die Nieren ausgeschieden. (http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=print&s…)

Die häufig angepriesene „Entschlackung“ ist ebenfalls Unsinn. Im menschlichen Organismus fällt keine Schlacke an. Schlacke bleibt als Rückstand im Ofen oder der Metallverhüttung zurück, ergänzt Müller. Der Duden erklärt das Wort Schlacke mit „Rückstand beim Verbrennen, besonders von Koks“. Da beim Menschen keine Schlacke anfällt, ist auch keine Entschlackung möglich, betont Müller nachdrücklich. (http://www.medizin.at/medizin/medartikel.asp?id=3268)

Der Körper hat eine Leber, eine Galle und zwei Nieren, da wird
alles, was nicht verwertet werden kann, zerlegt und zur
Ausscheidung vorbereitet.

Selbst körpereigene wie -fremde Stoffe, die nicht direkt über Blase oder Darm ausgeschieden werden können, werden vom Körper nicht etwa irgendwo abgelagert, sondern abgebaut: http://de.wikipedia.org/wiki/Biotransformation

Von Giften mal abgesehen - gegen die
helfen allerdings auch keine Tees, ganz egal, wie sie heißen.
Tee ist nun mal kein Medikament.

In der Tat! Tatsächlich können Blutreinigungstees sogar schädlich sein:

es können krampfartige Magen-Darm- Beschwerden auftreten. Bei chronischer Anwendung führt der Elektrolytverlust zu Muskelschwäche und Störungen der Herzfunktion, die insbesondere durch den Kaliumverlust ausgelöst werden. (http://www.medizin.at/medizin/medartikel.asp?id=3268)

Trink, was Dir schmeckt! Der Genuss tut Seele und Körper mehr
Gutes, als das sinnlose Grübeln jemals bringen kann. Achte
aber auf den Zucker, der kann die Pfunde auf die Rippen
zaubern.

Dem will ich mich vollumfänglich anschließen. Es ist mit Sicherheit wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen - und mit einem leckeren ‚Heiße Liebe‘-Tee fällt das bestimmt sehr viel leichter als mit einem bitteren Kräutergebräu!

Und da weiter unten der Guardian als eine dem SPIEGEL deutlich überlegene Quelle genannt wurde, hier noch ein netter Artikel aus demselben zu dem Thema: http://www.guardian.co.uk/befit/story/0,1379231,00…

Beste Grüße

=^…^=

>> Titel: Re: Links zu Toxikologie und Literatur >
Hallo,

Seiten aus Medizin/Toxikologie als Hintergrundinformation:

http://www.uni-hamburg.de/Forber/aforber/e04/e04090/…

http://www.internetchemie.info/chemie/toxikologie.htm

http://www.internetchemie.info/chemikalien/chemikali…

http://www.amazon.de/Gifte-Alltag-umfassende-%C3%BCb…

http://www.amazon.de/product-reviews/3406420958/ref=…

http://www.tahitiannoni.com/germany/german/retail/co…

http://www.chemlin.de/chemie/toxikologie.htm

Zitat = Auszüge in „…“ aus Pschyrembel, 259. Auflage:

„Vergiftung: … 2. chronische Vergiftung: entsteht i.d.R. durch lang
dauernde Exposition gegenüber Umweltchemikalien oder Nahrungsgiften
bzw. durch chronische Überdosierung von Medikamenten.
(…)
Allgemein gilt: 3. soweit möglich spezifische Pharmakotherapie;
vergl. Antidot (Tab.)“ Anmerkung: zu den Gegenmitteln gehören,
abhängig vom Toxin u.a. Glucagon, Vitamin K, Calciumsalze usw.
„4. Beschleunigung der Giftelimination mittels forcierter Diurese,
Blutreinigungsverfahren (Hämodialyse, Hämoperfusion, Plasmapherese)
oder forcierter Ventilation, ggfs. Unterbrechung des
enterohepathischen Kreislaufs (z.B. durch …*). Vgl.
Autointoxikation.
Autointoxikation: Selbstvergiftung durch Stoffwechselprodukte des
eigenen Körpers, z.B. bei schwerer Leber- und Niereninsuffizienz oder
diabetischem Koma.“

*Medikamentenname entfernt

Eine weitere Problematk ist, daß Grenzwerte in Nahrungsmitteln, Luft-
und Wasser jeweils für eine Chemikalie/Schadstoff festgesetzt werden.
Unberücksichtigt bleibt dabei, wie die Kombination mehrerer wirkt. Je
nach Toxin kann das Eine ein Anderes in seiner Wirkung verstärken,
auch die Wechselwirkungen bleiben unberücksichtigt bzw. werden nur
sehr selten erforscht.

Grüße,
Cantate