Wäre echt nett wenn mir jemand eine erklärung dafür gibt
Bei Glaichstrom und einem ohmschen Widerstand ist ja alles noch einfach.
Bei Wechselstrom und einem ohmschen Widerstand bleibt es fast genauso einfach. Es genügt die Effektiv-Werte von Strom und Spannung zu berücksichtigen. Bei Sinusfürmigen Spannugen/Strömen ist sind die Effektiv-Werte gleich dem Spitzenwert (im Scheitelpunkt des SInus) geteilt durch Wurzel aus 2 (SQRT(2)).
Die SQRT(2) e4rgibt sich aus dem Integral des Sinus und umrechnen in ein Flächengleiches Rechteck.
Die Leistung ergibt sich dann geometrisch aus der Multiplikation der beiden Flächen.
Man kann auch Strom und Spannung diskret miteinander multiplizieren und den entstandenen Sinus in die effektive Leistung umrechen. Aber wieso soll man es sich schwer machen, wenn alles sinusförmig ist und jeder Rechenweg zum selben Resultat führt.
Bei induktiven und kapazitiven Lasten funktioniert diese Vereinfachung nicht mehr, da Strom und Spannung in der Phasenlage verschoben sind.
Wenn man Strom und Spannung misst ohne die Phasenlage zu berücksichtigen erhält man andere Werte für die Leistung, als wenn man die Phasenlage mit in die Berechnung einbezieht.
Praktisch besteht jetzt noch das Problem, dass man keine reinen Kapazitäten und Induktivitäten herstellen kann, mindestens die Zuleitungen haben auch noch einen ohmschen Widerstand.
Bei idealen Kondensatoren oder Induktivitäten und ebenso idealen Spannungsquellen wäre der Strom um genau +/-90° verschoben.
Darauch ergibt sich dann eine Ersatzschaltung aus einem Widerstand in serie mit der Kapazität oder Induktivität und die Leistung verteilt sich auf diese beiden Elemente. Dies ist dann der Komplexe wiederstand oder die Impedanz.
Nun kann man die Ströme, Spannungen und somit die Leistung an den einzelnen Bauteilen und der Gesammtschaltung berechnen und erhält dann Schein-, Blind- und Wirkleistung.
Ganz lustig wird es wen mann Induktivitäten und Kapazitäten miteinander verschaltet (Schwinkreise). Hier terten dann Spannungen und Ströme an den einzelnen Bauteilen auf, welche wesentlich grösser sind als was an der Gesammtschaltung messbar ist.
Hier gilt es dann auch wieder die parasitären ohmschen Widerstände zu berücksichtigen, welche einem manchmal das Leben echt schwer machen können.