Wirklich nützliche Baby-Tipps, bitte ergänzen!

Salut zusammen!

Als Mutter einer mittlerweile fast vier Monate alten Tochter habe ich festgestellt, dass ich so manch einen Tipp gerne bekommen hätte, der in den herkömmlichen Ratgebern und Foren nicht vorkommt. Ich meine allerdings keine Erfahrungen bezüglich der Entwicklung, des Verhaltens oder der Gesundheit der Kinder, sondern praktische Tipps, die auch ins Haushalts- oder ins Klamottenbrett passen würden, ginge es mir nicht speziell um Babys Angelegenheiten. Vielleicht sind es Erfahrungen, die man selbst machen kann, natürlich, aber bei den Preisen, die man schon für ein Halstüchlein für den kleinen Menschen zahlt, ist es schon nützlich, Fehler zu vermeiden, die andere schon gemacht haben. Genug der Vorrede, ich fange mal an und hoffe, Ihr habt Lust, die Liste zu ergänzen:

  • Halstücher: Unbedingt notwendig ab ca. 3. Monat, wenn das Sabbern und Sprudeln losgeht, weil sonst die Pullover nass und kalt werden. Achtung: Nur solche mit Klettverschluss kaufen, keine, die geknotet werden, denn die Kinder liegen auf dem Rücken mit dem Knoten im Nacken!

  • Pullover und Jacken mit Kapuzen sind meiner Ansicht nach für Babys eine Fehlkonstruktion und werden nur produziert, weil es ach-so-niedlich aussieht: Entweder das Kind hat den ganzen Tag die Kapuze um den Kopf, was beim Sehen behindert und oft eine komplette Gesichtshälfte verdeckt, oder es liegt auf der Wulst, die entsteht, wenn die Kapuze auf den Rücken heruntergeklappt wird. Und für draußen braucht man ohnehin eine richtige, anliegende Mütze. Ich habe schon etliche Kapuzen abgeschnitten.

  • Hängematte: Bei uns eine teure Fehlinvestition: Stoff stützt den Rücken nicht, Baby liegt krumm im Beutel und guckt an die Decke, was ab spätestens dem dritten Monat den Kindern ohnehin langweilig wird, die wollen dann gucken, was um sie herum passiert. Viel bessere Anschaffung: Schaukelwippe, nicht für den ganzen Tag, ist klar, aber so kann Baby zum Beispiel beim Essen auf dem Tisch stehen und zugucken. Achtung: Es gibt Schaukelwippen um die hundert Euro: Totaler Quatsch! Die brauchen kein Komfortpolster oder gar einen Spielbogen, sondern sie wollen gucken, was im „wirklichen Leben“ geschieht. Und die Teuerste von B… Björn ist nur ein gespannter Stoff: Viel besser ist eine mit stabilem, rückenstützendem Sitz für knapp vierzig Euro.

Ich freue mich auf Eure nützlichen Tipps und grüße gar weihnachtlich in die Runde!
Lea

hallo!

dass ich so manch einen Tipp gerne :bekommen hätte, der in den herkömmlichen Ratgebern und Foren nicht vorkommt.

das kenne ich. ich habe auch eine liste im kopf, müßte die aber mal ergänzen.

  • Halstücher: Unbedingt notwendig ab ca. 3. Monat, wenn das

auf jeden fall. für meinen sabberkönig mußten es aber gleich die echten dicken mulltücher sein. einmal hin, einmal her, der knoten war dann vorn.

  • Pullover und Jacken mit Kapuzen sind meiner Ansicht nach für
    Babys eine Fehlkonstruktion

GERNE haben sie was auf dem kopf, die kleinen. einfach eins der mulltücher zu einer wurst falten und um den kopf legen.

die wollen gucken, was im „wirklichen Leben“ geschieht. Und die Teuerste von

tragetuch, babykiepe und auch mal mit dem gesicht nach vorn. auf meinem rücken reißen sie schneller was vom tisch, weil ich nicht sehe, was sie greifen.

tilli

Auch als stillende Mami eine Trinkflasche und PRE im Schrank haben - das beruhigt Papa und wenn Mama mal krank ist und keine Milch gibt, muss man nachts nicht zum Notdienst um das brüllende Baby satt zu bekommen.

Nur Bodys zum Wickeln, knöpfen und später oben zum knöpfen, da die mit U-Bootausschnitt zumindest bei unserem bis zum Bauch von oben runter rutschen und er sich dann selbst fesselt.

Sommerbezüge für Kindersitze - die sind leichter zu reinigen als der Grundbezug. Außerdem schwitzen die Kinder nicht so.

Abschaffen des Kinderzimmereinrichtewahnsinns - Kinder sind bis zum 3ten Lebensjahr eh irgendwo im Haus am spielen nur nicht in ihrem Zimmer - die Einrichtung ist meistens herausgeworfenes Geld.

Als Wickkeltisch reicht auch eine normale Kommode die mit einem Brett verlängert wird.

Schlafanzüge immer mit Füssen kaufen, insbesondere dann, wenn man einen Schlafsackverweigerer hat.

Hallo,

meine beiden sind schon etwas größer, ein bisschen was fällt mir aber noch ein:

Lieber empfindliche Sachen in den Laufstall stecken, als das Kind dort parken.

Als Wickeltisch ist auch die Waschmaschine geeignet (unsere stand damals mangels Platz in der Küche)

Das sogenannte „Gehfrei“ ist der größte Schmarrn

In meinen Augen der wichtigste Tip: Jede Mutter sollte bei anstehenden Entscheidungen auf ihren Bauch hören, und nicht auf besserwissende Mütter Schwiegermütter etc.

Ich hab vor längerer Zeit mal zu diesem Thema geschrieben:

Die liebe Oma

Die häufigsten Fragen und die vielleicht passenden Antworten:

F: Die Oma sagt mein Kind trinkt zuwenig!
A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

F: Die Oma sagt mein Kind isst zuwenig!
A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

F: Die Oma sagt mein Kind ist zu dünn angezogen!
A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

F: Die Oma sagt mein Kind sollte schon lange auf den Topf.
A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

F: Die Oma sagt mein Kind ist noch viel zu klein für den Kindergarten.
A: Verlass dich auf dein Gefühl und schmeiß die Oma raus.

Gruß

Katl

Hallo Lea:

Baumwollwindeln:
als Spucktuch
als Lätzchen für die Mahlzeiten
als Licht-/Sonnen-/Windschutz am Kinderwagen
als leichte Decke für den Sommer draußen
als das ultimative Schmuseteil

Die Teile sind immer und überall zu kaufen in weiß und bedruckt,
sind kochfest und Freunde mit Kindern haben meistens auch immer welche parat.

Wenn das Kind die Windel als Schmusetuch annimmt mußt du nie völlig verzweifelt Babymärkte abklappern um ein verlorenes und ganz bestimmtes Schmusetier/Puppe zu kaufen ohne das das Kind absolut nicht schlafen will. Habe ich mehrmals mitbekommen…
Du kannst gleich welche an den wichtigsten Stellen deponieren und mußt nie suchen wo denn jetzt gerade mal wieder das Schmusetier/Puppe ist.

Grüße
Bröselchen

Der Gold-Tipp!
Hallo Lea!

Ja, da hast Du recht, mit dem was Du schreibst.

Mein ganz wichtiger Tipp: Höre nicht auf Tipps, tu das, was Dir und dem Kind guttut. Das erspart Dir viel Ärger.

Überlege beim Spielzeugkauf, ob das Teil für die erwachsenen Käufer designt wurde oder für das Kind. Die meisten Holzspielzeuge von selecta sind viel zu schwer und unhandlich für Babys. Der Favorit unseres Sohnes war eine ganz klassische Plastikrassel: roter, schmaler Griff, zwei gelbe Bälle mit Rasselmaterial, aus dem Drogeriemarkt für 2 Euro. Oder der weiße Rassel- und Beißring mit roten und blauen Streifen.

Babygläschen kann man auch kalt füttern :smile:
Griesbrei und Milchreis muss man nicht lange kochen. Milch aufkochen lassen, Gries oder Reis einrühren, Deckel drauf, runter von der Platte und einfach stehen lassen und nie wieder angebrannte Breitöpfe.

Die praktischste Anschaffung zu der Zeit war (und ist noch heute) der ESGE Zauberstab (und zwar genau der und kein anderer). Gemüsestücke, Kartoffeln, etwas Bio-Gemüsebrühe und Wasser in ein Glasschälchen in die Mikrowelle (mag nicht jeder, ich finde nix dabei), evtl. bißchen gutes Öl dazu oder Butter, pürieren - fertig.

Im Streichelzoo niemals dem Kind Futter für die Tiere mitgeben! Die ollen Ziegen schubsen dann bloß und stoßen, weil sie was zu Fressen haben. Ist ohne Futter viel entspannter.

Sonst hast Du hier ja schon jede Menge tolle Tipps bekommen.
Es gibt soviel Blödsinn für Babys und Kinder zu kaufen, ein kritischer Blick sollte Dich vor dem Schlimmsten bewahren. Manche Erfahrung muss man aber auch einfach selber machen :wink:

Grüße
kernig

Der beste Tip war das Essen -

PRE reicht im Zweifel bis zum 12ten Monat, daach kann normale Milch gegeben werden.

Folgemilch 1,2,3 und die Gläschen mit Nudelmenue etc. braucht kein Mensch - wenn man normal kocht sind immer 2-3 Dinge dabei, welche man abtrennen kann und mittels Pürierstab mundgerecht verarbeiten kann. Unser Kind hat in seinem Leben nur Obstgläschen gesehen (wegen Tagesmutter) und da reichen die für Erwachsene von z.B. Alnatura - da gibt es Apfelmark, Sanddorn, etc. ohne Zuckerzusatz in ordentlichen Größen zu ordentlichen Preisen, desgleichen die Smothies von Alnatura - die Flaschen lassen sich dann toll als Rassel etc. wiederverwenden - wir haben sie mit bunterm Wasser und Spülmittel , Murmeln, Sand etc. gefüllt.

Auch als Brei reicht Hirse, Haferschmelzflocken und Reisflocken, Gries aus - in der Mikro mit Wasser hoch gekocht - Milchpulver oder MUMI rein gekippt, Löffel Obst oder Gemüse dazu - fertig. Kosten: Ein Minimum der vielen anderen Keks, Müsli, Schokobreie, von denen man eh die Hälfe weg wirft, weil das Schlchen nie leer gegessen wird.

Tees und Säfte - normale gute Sfte mit Wasser verdünnen, normale Tees - Babyprodukte braucht kein Mensch.

Badezustze etc… Olivenöl aus dem Supermarkt und Milch tuts auch und ist ohne Zusätze etc.

Babyphone mit Batteriebetrieb - unserer pennt immer im Auto ein und um mich nicht selbst zu quälen (oh wie schön er schlft) lasse ich ihn im Auto schlafen - je nachdem wo der Wagen steht (ob sichtbar oder nicht) kommt das Babyphone mit ins Auto. Reichweite bei uns um die 150 Meter - so könne wir uns auch mit dem Empfangsteil über das Grundstück bewegen.

Hallöchen,

  • Hängematte: Bei uns eine teure Fehlinvestition: Stoff stützt
    den Rücken nicht, Baby liegt krumm im Beutel und guckt an die
    Decke, was ab spätestens dem dritten Monat den Kindern ohnehin
    langweilig wird, die wollen dann gucken, was um sie herum
    passiert.

Also wir haben auch eine Babyhängematte und unsere Kleine liegt da erst seit dem dritten Monat richitg gerne drin. Die Hängemaztte steht unter einer sehr großen Pflanze und am Ast hängt ein ganz leichtes Mobile aus bunten Tüchlein, die wehen bei jedem Luftzug. Außerdem haben wir eine Isomatte speziell für Babyhängematten drin liegen, das stützt. Unsere Kleine macht da liebend gerne ihr Nachmittagsnickerchen drin oder wenn sie mal ihre Ruhe haben will.

Ich denke, es kommt da wirklich auf den Standort und auch auf das Modell drauf an.

Liebe Grüße von Suse

P.S. Mein Tipp: Man braucht sich wirklich keine extra Wickeltasche anzuschaffen. Ich habe eine Wickelunterlage, Windeln, Feuchties und den obligatorischen Ersatzbody in einem bunten Stoffbeutel und der passt prima in meine Handtasche, die ich sowieso immer dabei habe.

Ich geh ja fast mit Dir konform, aber bitte bitte, dieser Tipp sollte nicht so pauschal hier stehen, der mit dem Tragen mit Gesicht nach vorn. Oft seh ich dies bei BabyBjörnTraglingen. Mal ab davon, dass der BabyBjörn und seine Coprodukte die Hüftspreizhaltung nicht eben fördern, sondern das Kleine da wie ein Schluck Wasser drin hängt und sich nicht halten kann, schau Dir einfach mal an, wie das Kind hängt, wenn es zudem noch mit dem Gesicht nach vorn getragen wird. Je nach Figur der Mutter oder des Vaters hängt es im Hohlkreuz, und sein ganzes Gewicht ruht auf dem Schambein, das kann fieseste Prellungen ergeben.

Aber auch die noch so allerbesten Tragehilfen sollte man nicht so einsetzen, dass das Baby mit dem Gesicht nach vorne getragen wird. Es ist dann nämlich sozusagen seiner Umwelt schutzlos ausgeliefert sozusagen. Es kann nicht sein Köpfchen vergraben und bei Unsicherheit oder Angst Schutz bei Vater oder Mutter suchen. Es kann auch Blickkontakt zu Vater oder Mutter aufnehmen, um zu sehen, wie die auf die große fremde Umwelt reagieren.

Mittlerweile liest man bei den meisten Tragehilfen in der Gebrauchsanweisung, dass sie zwar so einsetzbar seien, das Kind frontal zu tragen, aber so nicht eingesetzt werden sollten.

Sorry, dass ich so dazwischen poste …

Liebe Grüße
Rosa :smile:

tragetuch, babykiepe und auch mal mit dem gesicht nach vorn.
auf meinem rücken reißen sie schneller was vom tisch, weil ich
nicht sehe, was sie greifen.

tilli

Das ist ja eine gute Idee :smile:

mein Sohn ist jetzt zwei Jahre alt, die Babyzeit liegt hinter uns, ist mir aber noch gut im Gedächtnis …

  • bei Stillproblemen, bei Ernährungsfragen im Zweifel am besten bei http://www.lalecheliga.de nachfragen, die sind da meist auf dem neuesten Stand.

  • wenn das kleine Wützchen tagsüber schläft, wann immer möglich dazulegen und auch schlafen.

  • den Großeltern schnellst möglich erklären, dass sie damals ihre Erziehungsfehler gemacht haben, man nun bitte schön seine eigenen produzieren möchte.

  • Tragehilfen erst mal probetragen, möglich z.B. bei http://www.tragemaus.de.

  • vor dem Kauf des Kinderwagens prüfen, ob dieser auch in den Kofferraum des Autos passt.

  • sich klar machen, dass auch der Beruf Mutter erst erlernt werden muss, Perfektion ist nicht nötig, und schon gar nicht von Anfang an.

  • es schadet nichts, wenn man den kleinen Säugling öfter als alle vier Stunden füttert. Dass dann im Magen frische Milch auf alte Milch trifft und Blähungen verursacht, ist eine sehr veraltete Ansicht. Stillen und Fläschchen (Pre) kann man nach Bedarf verabreichen.

  • es ist wirklich allerhöchst selten, dass tatsächlich zuwenig Muttermilch vorhanden ist. Das kommt nur dann vor, wenn zuwenig Muttermilch eingefordert wird bzw. werden kann. Solange die Mutter nach Bedarf stillt, wird auch dementsprechend Muttermilch produziert.

  • es richten sich nicht alle Blicke auf einen, wenn man in der Öffentlichkeit stillt. Man wird auch nicht verhaftet.

Mir fallen noch mehr Tipps ein, aber ich möcht hier auch nicht wie eine „faschistoide Zwangsstillerin“ erscheinen :smile:

Liebe Grüße
Rosa :smile:

Hi,

hab nicht alles durchgelesen, meine Tipps in Kürze:

  • Bei Babys, die die Nacht zum Tage machen, Schlafen, wann immer sie schlafen.

  • Pucken!!

  • Tragetuch is praktischer als Kinderwagen (find ich)

  • Man kann viele Klamotten Second-Hand kaufen. Nicht glauben, schon in der 10. SSW das Kinderzimmer einrichten zu müssen. :wink: Man kriegt auch unheimlich viel geschenkt bzw. Probenkrams. Ich hab eine lange Liste von Dingen, die man nicht braucht…

  • Geburtsvorbereitungskurs machen. Man lernt Leute kennen, mit etwas Glück auch eine tolle Hebamme, kann ALLE Fragen stellen und erfährt viele nützliche Tipps.

  • Stillen!! wann irgend möglich und nicht gleich nach 3 Tagen glauben, man hätte nicht genug Milch und müsse zufüttern oder gar aufgeben.

  • vor der Geburt die Tiefkühltruhe füllen.

  • sich nicht beirren lassen und immer Ruhe bewahren. :wink:

Liebe Grüße von happypurzel mit Mini-Purzel, knapp 5 Monate „alt.“ :smile: