Wirksamkeit Phytotherapie? Arzt, Heilpraktiker, M

Hallo!
Ich würd sehr gern wissen wie wirksam Phytotherapeutika in der Allgemeinmedizin sind.

Wie schnell wirken sie?
Wie zuverlässig?
Sinnvoll bei akuten Erkrankungen?
In wie weit könnte ein Hausarzt/Allgemeinmediziner oder Heilpraktiker auf synthetische Präparate theoretisch verzichten und bei den meisten „konventionellen“* Patienten mit rein natürlichen Medikamenten erfolgreich behandeln?

*mit „konventionell“ meine ich hier eher Patienten die keine chronischen oder schwerwiegenden Krankheiten haben sondern eher alles andere (zB Schnupfen, Gripaler-Effekt, versch.Schmerzen, Fieber, Verstopfungen,Hauterkrankungen,körperliche Fehlfunktionen im weitesten Sinne,Immunschwäche, Psychisches und Antriebslosichkeit und so weiter und so fort …)

Wie gut sind sie bei chronischen Ekankungen?
Wie gut bei schwerwiegenden?

vielen Dank!

Hallo jeydee!

Allgemeingültiges kann ich, wie auch die Wissenschaft nicht sagen. Es gibt Studien, die die Wirkung von Pflanzenheilmitteln belegen, andere widerlegen sie.

Ich selbst hab gute Erfahrungen damit gemacht. Schnupfen, Husten und Halsschmerzen behandle ich selbst mit Tee aus eigenem Anbau. Auch Blasenentzündung im Anfangsstadium habe ich schon mit Schachtelhalmtee wegbekommen. Bei meinem Kleinen habe ich sämtliche Blähungen mit Kümmelzäpfchen aus der Apotheke und Fencheltee wegbekommen. Ob man das dazu zählen will oder kann weiß ich nicht, aber der wunde Po wurde mit Schwarztee wieder wunderbar rosa. Auch Bachblüten sollen ja bei Antriebslosigkeit helfen. Weiß ich aber nicht, da selbst noch nicht benötigt.

Allgemeinmediziner werden wohl bei den von dir gefragten Erkrankungen eher zu den konventionellen Medikamenten greifen, da deren Wirksamkeit sicherer belegt ist und die Chemie schneller wirkt. Bei pflanzlichen Mitteln kann es sein, dass der Patient nochmal in der Praxis auftaucht und vielleicht ein weiteres Rezept braucht, was das Budget belastet.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

LG
Mondkeks

Vielen Dak!Sie konnten helfen.Heilpflanzen-„Gegner“ meinen oft das die durch Phytotherapeutika behandelten Krankheiten in dem gleichen Zeitraum abheilen, wie sie es auch ohne jede Behandlung tun, und es deshalb fraglich ist in wie weit und ob überhaupt die Phytotherapie an der Heilung beteiligt war.(Allerdings gibt es auch viele synthetische Medikamente bei denen das genauso sein soll)
Konnten sie Erfolge erziehlen, bei der die Heilung deutlich früher eintrat als der bspw Schnupfen von alleine auskuriert wäre?
Wichtig ist ja auch wenigstens eine merkliche Linderung der Beschwerden in möglichst kurzer Zeit zu erziehlen.Lindern die Phytotherapeutika in den meisten fällen schon nach recht kurzer Zeit? So das man nicht unbedingt auf synthetisches zurück greifen muss?

Liebe/r Fragesteller/in,

diese Frage ist so speziell, dass sie ein medizischer Laie nicht beantworten könnte, selbst wenn er etwas darüber wüsste - in Deutschland sind nur Mediziner/Ärzte befugt, auf derartige Fragen einzugehen. Wende Dich am besten an eine psychiatrische Nothilfe, Gesundheitsamt o.ä. in Deiner Kommune.

vielen Dank!

Hallo jeydee,

sorry, da mußt Du bitte einen Naturarzt oder HP fragen,
ich kann leider nicht so global antworten, sondern nur
auf spezielle Pflanzen bezogen.
Nette Grüße
Udo

Ich kann nicht weiterhelfen.

Hallo!
Ich würd sehr gern wissen wie wirksam Phytotherapeutika in der Allgemeinmedizin sind.

Wie schnell wirken sie?
Wie zuverlässig?
Sinnvoll bei akuten Erkrankungen?
In wie weit könnte ein Hausarzt/Allgemeinmediziner oder Heilpraktiker auf synthetische Präparate theoretisch verzichten und bei den meisten „konventionellen“* Patienten mit rein natürlichen Medikamenten erfolgreich behandeln?

*mit „konventionell“ meine ich hier eher Patienten die keine chronischen oder schwerwiegenden Krankheiten haben sondern eher alles andere (zB Schnupfen, Grippalen-Effekt, versch.Schmerzen, Fieber, Verstopfungen, Hauterkrankungen, körperliche Fehlfunktionen im weitesten Sinne, Immunschwäche, Psychisches und Antriebslosichkeit und so weiter und so fort …)

Wie gut sind sie bei chronischen Erkrankungen?
Wie gut bei schwerwiegenden?

vielen Dank!

Hallo

Die Phytotherapie ist eine Pflanzenheilkunde und ist eine der ältesten Formen in den Naturheilverfahren. Selbst wenn man z.Bsp. Kamillentee bei grippalen Effekten trinkt, wendet man diese Phytotherapie schon an.
Diese Pflanzenheilkunde, wird vor allem von Heilpraktikern angewendet, obwohl auch immer mehr Hausärzte und Allgemeinmediziner sich für diese Mittel entscheiden.
Wenn diese Präparate verschrieben und verkauft werden, müssen selbst diese pflanzlichen Präparate zugelassen sein, denn auch wie bei chemischen Arzneimitteln, brauchen auch die pflanzlichen medizinischen Wirkstoffe eine Zulassung.
Mit wenigen Ausnahmen, müssen pflanzliche Präparate selbst bezahlt werden.

Die Phytotherapie hat sich gerade bei Ihren beschrieben Krankheiten wie Grippalen-Effekten, versch. Schmerzen, Fieber, Verstopfungen, Hauterkrankungen Antriebslosichkeit und so weiter gut bewehrt.
In wie weit sich verschiedene Präparate für die jeweilige Erkrankung eignen, muss der Arzt entscheiden. Ist die Krankheit nicht chronisch und schon von akuter Dauer, dann kann des Öfteren auf synthetische und chemische Präparate verzichten, aber dies muss der jeweils behandelnde Arzt oder Heilpraktiker entscheiden.
Fest steht jedenfalls, dass sich schon viel Allgemeinmediziner dieser Heilkunde angepasst haben und auch immer häufiger empfehlen.
Über die Schnelligkeit der Wirksamkeit, kann man zudem keine Verallgemeinerungen schließen, dass liegt ganz allein an dem Grad der Erkrankung. Gegen Heuschnupfen z.Bsp., können pflanzliche Präparate bei einigen Betroffenen sehr wirksam sein und bei anderen wiederum gar nichts bewirken. Auch bei Hauterkrankungen, hat sich die Phytotherapie in sehr vielen Fällen bewehrt.
In wie weit diese Anwendung auch bei Psychischen Erkrankungen zum Einsatz kommen können, dies entscheidet allein der behandelnde Arzt.
Auf jeden Fall, ist bei vielen Erkrankungen eine Behandlung mit Phytotherapeutika sehr sinnvoll und schützt obendrein noch vor Nebenwirkungen, die sich durch eine Behandlung mit synthetischen Erzeugnissen in vielen Fällen einstellen können.
Über die einzelnen Erkrankungen, die mit der Pflanzenheilkunde behandelt werden können, findet man auch sehr viel im Internet.

Zwar bin ich kein Mediziner, habe mich aber trotzdem durch mehrere langjährige Erkrankungen auch mit diesem Thema befasst.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen hoffentlich nicht all zu umfangreichen Ausführungen, die Anwendung der Phytotherapie etwas schmackhaft machen.
Angst davor, brauch jedenfalls keiner zu haben, denn in der chin. Medizin, hat diese Art der Behandlung schon seit Jahrtausenden erfolgreichen Bestand.

Bei chron. Krankheiten kommt es immer auf die Art der Erkrankung an, dass muss individuell der Mediziner oder Heilpraktiker entscheiden

Mit freundlichen Grüßen.
Jürgen

Guten Tag

Phythotherapeutika wirken nicht unmittelbar, da muss man sich schon etwas Zeit lassen.
Man sollte einige Stunden vorher keine Chemikalien (Medikamente, Alkohol und am besten auch kein Nikotin) zu sich genommen haben.
Die Wirksamkeit hängt vom weiteren Verhalten ab:
keine Tätigkeiten, von welchen man spürt, dass die Symptome negativ beeinflusst werden (bei Kopfweh nach de Einnahme nicht wieder Reize überfluten mit TV PC etc.)
Sich nicht auf die Symptome konzentrieren sondern eher Zerstreuung suchen, auf Bewegung, Atmung achten
hat man sich für die Phytotherapie entschieden, sich nicht in Gedanken mit alternativen Therapien beschäftigen - erst, wenn keine Besserung eintritt.
Ob es sich um akute oder chronisch verlaufende Prozesse handelt, spielt keine Rolle.
Hoffe, dass diese Angaben dienen.
Gruss Jacques

hallo jeydee,
geifen wir mal aus dem Sammelsurium von Symptomen Verstopfung und Hauterkrankungen heraus. Hier hilft unbedingt, sofortige Nahrungsumstellung und den Hintern bewegen. Zur Ernährungsumstellung täglich Gymnastik und 2-3 laufen in der Woche. Die Psyche wird dann automatisch besser und meist auch typische Hautverunreinigungen. Hier muss der innere Schweinehund überwunden werden.
Zu Grippe und Schnupfen haben sich „Hausmittel“ und Bettruhe sehr bewährt. Phytopharmaka sind überflüssig. Dazu noch meist teuer. perry3213.