Meine Taschenlampe kann ich in zwei Helligkeitsstufen betreiben, wobei ich folgende Werte gemessen habe:
60 Lumen - 0,74 W = 81 Lumen/W
225 Lumen - 5,2 W = 43 Lumen/W
Sinkt der Wirkungsgrad tatsächlich, wenn man die LED mit höherem Strom betreibt oder ist dies vielleicht auf größere Verluste in der Elektronik, die den Strom regelt, zurück zuführen?
Hallo,
LED zeigen über viele Größenordnungen in der Helligkeit eine annähernd
lineare Abhängigkeit vom Strom (Temperatur = konstant).
Allerdings ist die Helligkeit auch von der Temperatur abhängig.
Wenn die LED heiß werden, nimmt der Wirkungsgrad merlich ab.
Deshalb nimmt der Wirkungsgrad ab einem bestimmten Strom wegen der
Zunahme der Chiptemperatur tatsächlich ab. Natürlich reduzieren
Bahnwiderstände bei höheren Strömen auch den Wirkungsgrad noch.
Bei den modernen Hochleistungs-LED(1W) wird die Helligkeit oft z.B. bei
350mA angegeben. Beim doppelten Strom (700mA) beträgt die Helligkeit
dann aber nur ca. 180%. Falls die Kühlung schlecht ist, wirds eher noch
weniger.
Gruß Uwi
Meine Taschenlampe kann ich in zwei Helligkeitsstufen
betreiben, wobei ich folgende Werte gemessen habe:
60 Lumen - 0,74 W = 81 Lumen/W
225 Lumen - 5,2 W = 43 Lumen/W
Sinkt der Wirkungsgrad tatsächlich, wenn man die LED mit
höherem Strom betreibt oder ist dies vielleicht auf größere
Verluste in der Elektronik, die den Strom regelt, zurück
zuführen?