Wirkungsgrad Ventilator/Pumpe

Hallo liebe Experten,

mir ist aufgefallen, dass der Gesamtwirkungsgrad eines Ventilators (ca. 0,1 -0,2) wesentlich schlechter als der einer Pumpe (Wasserpumpe ca. 0,4) ist.

eta=Vpkt*dp/P

eta=Wirkungsgrad [-]
Vpkt=Volumenstrom [m³/s]
dp=Druckdifferenz [Pa]
P=Antribsleistung [W]

Warum ist das so? Gibt es dafür eine einleuchtende Erklärung?

Gruß

Hallo liebe Experten,

mir ist aufgefallen, dass der Gesamtwirkungsgrad eines
Ventilators (ca. 0,1 -0,2) wesentlich schlechter als der einer
Pumpe (Wasserpumpe ca. 0,4) ist.

eta=Vpkt*dp/P

eta=Wirkungsgrad [-]
Vpkt=Volumenstrom [m³/s]
dp=Druckdifferenz [Pa]
P=Antribsleistung [W]

Warum ist das so? Gibt es dafür eine einleuchtende Erklärung?

Hallo Sawyer,

das hängt mit der Strömungsführung zusammen: der Ventilator saugt Luft an aus einem Raum, über die Flügel wird das, was dort irgendwie ankommt, beschleunigt und ungerichtet in den Raum zurückgeblasen. Bei einer Pumpe muß schon ein gewisser Mehraufwand getrieben werden, damit es überhaupt funktioniert (es sei denn man will bloß ein Rührwerk - da wäre man ann auch wieder beim Ventilator): Ansaugkrümmer führt und beschleunigt die Strömung, die Strömung gelangt weitgehend stoßfrei in das Pumpenrad, wo es durch die Kanäle beschleunigt wird, über einen Diffusor erfolgt der Druckgewinn und die gerichtete Strömng nach Außen.

Anders gesagt: Der Ventilator verquirrlt die Luft, es geht viel Energie als Ströungsverlust verloren, bei der Pumpe wird die Energie gut durch konstruktive Massnahmen umgesetzt, ein Luftverdichter kann deshalb, wie eine Pumpe, je nach Bauart und Aufwand, durchaus Wirkungsgrade von 90% oder mehr erzielen.

Wolfgang D.