Ich habe mir die Tage auch den Luxus erlaubt, einen Wirsing zu kaufen (der wird ja mittlerweile in gold aufgewogen…)
Damit sich solch hohe investition auch lohnt, habe ich zweimal auf das Gemüse zurückgegriffen:
Ich habe den Wirsing aufgeteilt, aus 6 brauchbaren, großen Außenblättern habe ich „Wirsing/Kohlrouladen“ gemacht. Aus dem zarten hellgrünen Inneren habe ich eine Gemüsebeilage gemacht.
Die Rezepte wurden ja schon geliefert - interessant war das Gericht mit der Wirsingbeilage.
Ich hatte es neu ausprobiert und war sehr zufrieden:
„Buwespitzle mit Wirsinggemüse“
Die „Buwespitzle“ (ca. 4 Poprtionen) macht man aus:
für die „Spätzle“ Masse:
360 gr Kartoffeln
60 gr Mehl
2 Eigelb
1 EL Speisestärke
Salz
beim anbraten: Kümmel
Die Kartoffeln schälen und weich kochen, anschließend zu einer glatten Masse „drücken“ (eigentlich mit einer Kartoffelpresse - habe ich aber nicht, also gings auch mit der gabel in einer Schüssel), die übrigen Zutaten beimischen und zu einem Teig verkneten. Aus der Masse ca. 30 gleichgroße Kügelchen formen, die Kügelchen länglich ausrollen (Kipferl-Form). Dann in kochendes Salzwasser geben, den Topf von der Flamme ziehen und die „Spätzle“ nachdem sie an die Oberfläche gestiegen sind noch 2 Minuten weiterziehen lassen. Dann in einer Pfanne mit Butter und Kümmel goldgelb anbraten.
In der Zwischenzeit macht man das Wirsinggemüse:
Zwiebeln und (je nach Geschmack) Bauchspeck in einer Pfanne in Öl, Butter oder Schmalz andünsten. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen, die kleingeschnittenen Wirsingblätter dazugeben und gar kochen. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken und mit Sahne abrunden, kurz aufkochen - fertig.
Guten Appetit, Gruß Patrick